• Sonnenbaden ohne Risiko

    Nichts ist so sexy wie braune Haut! Wir haben die Tipps, damit daraus kein gefährlicher Sonnenbrand wird

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Ab in die Sonne - mit dem richtigen Schutz für Haut und Haar!

Nichts ist so sexy wie knackig braune Haut! Damit daraus kein gefährlicher Sonnenbrand wird,  sagen wir dir, was du vor dem Sonnenbaden beachten musst. Außerdem: Die größten Sonnen-Mythen – wir räumen mit Vorurteilen rund um den Sonnenschutz auf!

Sonnenbaden ohne Risiko

So machst du dich strandfit

Gleichmäßig braun wirst du, wenn du vorher ein Bodypeeling machst, das alte Hautschüppchen entfernt – z.B. mit feuchtem Sand oder mit einem Mix aus feinem Meersalz und Sahne.

Greif jetzt verstärkt zu Kiwis, Beeren, Paprika (Vitamin C), Fisch, Pflanzenöl (Vitamin E), Karotten, Aprikosen (Beta-Carotin) und vor allem zu Tomaten (Radikalfänger Lycopen)! So baut deine Haut einen natürlichen UV-Schutz (ca. LSF 2) von innen auf. Auch gut: Sonnenkapseln aus der Apotheke oder dem Drogeriemarkt.

Damit die Sonnencreme richtig wirken kann, solltest du sie schon ca. eine halbe Stunde vorher auftragen – oder einen Sofortschutz (z.B.“NIVEA Sun Pflegende Sonnenmilch“ mit LSF 8 – 50, ab 6 Euro) verwenden. Dabei bitte nicht sparen! Als Faustregel gilt: 1 TL Sonnencreme für dein Gesicht und 2 EL für den Körper.

Ein Sun-Shampoo und –Stylingprodukte (z.B. „Gelée Aqua Proof“ von Kérastase Soleil, 19,50 Euro) sorgen dafür, dass dein Haar in der Sonne nicht austrocknet.

7 Regeln für gesundes Sonnenbaden

1. In den ersten Tagen höchstens eine Stunde in der prallen Sonne bleiben. Helle und empfindliche Hauttypen sollten im Schatten relaxen. Tabu für alle: die Mittagssonne zwischen 12 und 15 Uhr.

2. Ein Cap, Hut oder Tuch verhindert, dass du dir einen Sonnenstich einfängst, und schützt dein Haar zusätzlich vor dem Austrocknen. 

3. Bei Sonnenbrillen auf 100-prozentigen UV-Filter und Blendschutz achten! 

4. Sorge alle zwei Stunden für Creme-Nachschub! Übrigens: Auch wasserfeste Sonnencreme verliert nach 20 Minuten im Wasser 50 Prozent ihrer Schutzkraft.

5. Einen sehr hohen LSF brauchen die sogenannten Sonnenterrassen (Nase, Schultern, Ohren und der Busenansatz), weil die Sonne hier in einem steilen Winkel draufscheint und die Haut dadurch schneller verbrennt.

6. Wer sich bewegt, wird schneller braun. Strandspiele stärken außerdem die Abwehrkraft der Haut.

7. Damit dein Kreislauf stabil bleibt: viel trinken! Drei Liter Wasser sind Pflicht.

Richtiger Schutz für Haut und Haare

Eine lauwarme Dusche erfrischt deine erhitzte Haut weit mehr als kaltes Wasser. Außerdem werden so zuverlässig alle Creme- oder Chlor-Reste und vor allem Salzkristalle abspült, die in der Sonne wie Brenngläser wirken.

Normale Bodylotion ist jetzt zu wenig. Feuchtigkeit satt und beruhigende Stoffe in After­sun-Produkten regenerieren deine sonnengestresste Haut optimal.

Einen Sonnenbrand mildern Aloe-Vera-Gel, eine Kompresse mit kühlem Schwarztee oder Joghurt.

Eine herrlich duftende Quarkmaske (1 EL Quark, 5 Tropfen ätherisches Lavendelöl) gibt deiner ausgetrockneten Gesichtshaut Feuchtigkeit zurück. Circa 20 Minuten wirken lassen!

Eine Extraportion Pflege tut jetzt auch deinen Haaren gut. Kämm vor dem Waschen 1 EL Olivenöl ein oder gönn ihnen danach eine Repair-Haarkur.

Sexy zu deiner frischen Bräune sieht ein Make-up mit viel Schimmer aus: zarter Metallic-Lidschatten, goldiges Lipgloss, Bronzepuder auf Wangen, Schultern und Dekolleté.

Die 10 größten Sonnen-Mythen

1. Vorgebräunte Haut kriegt keinen Sonnenbrand
Stimmt nicht! Künstliche Sonne aus dem Solarium oder per Selbstbräuner kann keinen Eigenschutz der Haut aufbauen. Erst nach ca. 3 Sonnentagen wird die Haut unempfindlicher, daher anfangs unbedingt eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF) nehmen.

2. Sonne ist gut gegen Pickel und Akne
Jein! Zwar trocknet UV-Licht die Pickel kurzfristig aus und wirkt auch entzündungshemmend. Aber zu viel Sonne (und Hitze) fördert wiederum die Talgproduktion und so die Bildung von Hautunreinheiten.

3. Bikinizone nicht direkt vor dem Sonnenbad rasieren
Stimmt! Die vom Rasieren beanspruchte Haut braucht erst mal Ruhe und nicht gleich wieder Stress (in der Sonne). Am besten am Abend vorher rasieren und die empfindliche Bikinizone mit Babypuder beruhigen.

4. Nur Sonnenmilch mit niedrigem LSF macht schön braun
Stimmt nicht. Auch wenn „Tiefbraun“-Sonnenprodukte das gerne vorgaukeln, sagt der LSF nur etwas über die Eigenschutzzeit, nicht über die Bräunung aus. Hellere, sensible Hauttypen bräunen einfach nur langsamer.

5. Mit einem hohen LSF kann man den ganzen Tag in der Sonne bleiben
Stimmt nicht! Auch wenn sich die Eigenschutzzeit rein rechnerisch um z.B. das 30-Fache verlängert (Bei LSF 30), ist stundenlanges „Braten“ nicht gut für die Haut. Sie altert schneller und du riskierst gefährliche Folgeschäden.

6. Auch im Schatten wird man braun
Stimmt! Wer sich viel unter einem Sonnenschirm oder Baum aufhält, bräunt zwar langsamer, aber auf Dauer genauso intensiv. Die UV-Strahlen werden reflektiert, knallen nicht direkt auf die Haut und tönen ohne Rötungen. Trotzdem gilt: Auch im Schatten braucht man einen Sonnenschutz, weil ein Teil der Strahlen auf die Haut trifft.

7. Ein regelmäßiges Nachcremen verlängert die Sonnenschutzzeit
Stimmt nicht! Der Lichtschutzfaktor (LSF) unterstützt EINMALIG deinen Eigenschutz, du kannst ihn also auch durch mehrmaliges Auftragen nicht verdoppeln. Wenn dein Eigenschutzfaktor zehn Minuten beträgt und du nimmst LSF 10, hast du 10 x 10, also 100 Minuten Schutz. Danach heißt es: Ab in den Schatten!

8. Im Wasser ist die Sonnenbrandgefahr besonders hoch
Stimmt! Die Wasseroberfläche reflektiert die Sonne und vervielfältigt ihre Kraft. Außerdem wirken Tröpfchen auf der Haut wie Brenngläser. Aber nicht nur Surfer brauchen einen höheren Sonnenschutz, sondern auch Schnorchler. Die Sonne wirkt noch in einem Meter Wassertiefe!

9. Nach dem Baden im Meer oder Pool muss man unter die Dusche
Stimmt! Salzkristalle aus dem Meer sowie Chlor in Schwimmbädern trocknen Haut und Haare aus, hinterlassen Schüppchen und strohige Strähnen. Nach dem Baden gut abtrocknen (wegen der „brennenden“ Gefahr durch Wassertröpfchen) und neue einreiben (das gilt auch für wasserfeste Cremes).

10. T-Shirt und Bikini halten in der Sonne dicht
Jein! Dünne Stoffe lassen bis zu 50 % der Strahlen durch, dichter gewebte (wie z.B. Baumwolle) 10 – 20 %. Sobald der Stoff nass wird, übrigens wesentlich mehr! Wer besonders sonnenempfindlich ist, kann zu spezieller Kleidung mit UV-Schutz greifen. Für alle gilt aber: Auch unter dem Bikini und Top eincremen!

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