• Make-up doch nicht schlecht für die Haut?

    What?! Aus diesem Grund sollte man regelmäßig Make-up tragen

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Darum ist Make-up gut für unsere Haut

Die Tatsache, dass Make-up unsere Poren verstopft und das Hautbild dementsprechend verschlechtert, wurde uns immer wieder eingetrichtert. Doch jetzt hat sich ein Dermatologe zu Wort gemeldet, der diese These widerlegt. Er behauptet sogar, dass Make-up gut für unsere Haut ist. Doch was hat es damit auf sich? 

Aus diesem Grund ist Make-up nicht schlecht für deine Haut

Alle Beauty-Queens können sich jetzt freuen, denn laut dem Dermatologen Dr. Phillip Artemi ist Make-up nicht schlecht für die Haut. Ganz im Gegenteil, er rät sogar dazu, jegliche Kesmetika mit Farbpigmenten in die regelmäßige Beautyroutine mit einzubauen. Doch warum? Ist die Tatsache, dass Schminke der Haut schadet, vollkommener Humbug? Anscheinend, denn im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit hat Dr. Artemi wohl rausgefunden, das vor allem hochpigmentiertes Make-up, wie zum Beispiel Foundation, Highlighter, aber auch Lidschatten, Eyeliner und Mascara, die Haut vor schädlichen Einflüssen schützt.

„Wir wissen jetzt, dass es nicht nur die Sonneneinstrahlung wie UVB und UVA ist, die für die Haut schlecht ist“, so der Dermatologe gegenüber dem australischen „Sydney Morning Herald“. „Die Sonne strahlt auch Infrarotstrahlungen und Licht aus, was zu sichtbaren Schäden der Haut führen kann, wie zum Beispiel ein fahler Hautton, Fakten und unansehnliche Pigmente.“

Make-up als Sonnenschutz

Doch nicht nur das Sonnenlicht lässt unser Hautbild sich verändern, es hat sich auch gezeigt, dass die Luftverschmutzung ebenfalls eine große Rolle dabei spielt, wie rein oder unrein unsere Haut ist. Dagegen, und vor allem bei der Belastung durch die Sonne, soll laut Artemi pigmentiertes Make-up helfen. Denn dieses schützt die Haut vor der schädlichen Belastung von UVA- und UVB-Strahlen sowie Infrarotstrahlung. Aus diesem Grund will er herausgefunden haben, dass ein All-Over-Make-up die Haut vor genau diesen Strahlen schützt – FAST so gut, wie ein richtiger Sonnenschutz. Doch um sich bei der Mittagshitze in die Sonne zu legen, reicht es selbstverständlich nicht. Was die Meisten aber oft vergessen: Auch auf dem Weg zum Einkaufen, von der Schule nach Hause oder bei einer Fahrradtour kann die Haut verbrennen und somit das Hautkrebs-Risiko steigen. Daher sollte man vor allem im Hochsommer stets einen UV-Schutz auf der Haut tragen.

„Eine Kombination aus Sonnenschutz, Foundation, Lidschatten und Mascara kann das Risiko von Hautkrebs besser reduzieren als Sonnenschutz alleine - vor allem um das Auge herum.“

Was ist der beste Sonnenschutz für das Gesicht?

Und damit ist er nicht der einzige, denn auch Dr. Anita Patel ist der Meinung, dass man seine Haut besser vor dem schädlichen Sonnenlicht schützt, indem man beides benutzt: Sonnencreme und Foundation.

Beide Dermatologen empfehlen bei der morgendlichen Routine folgende Schritte: Das Gesicht reinigen, Feuchtigkeitscreme auftragen, einen guten Sonnenschutz mit einer hochwertigen Foundation mischen und im Gesicht auftragen. Im Anschluss kann man sich dann mit Puder, Blush und allem, was man sonst noch verwendet, wie gewohnt schminken.

Eins darf man dabei jedoch nicht vergessen. Selbstverständlich hat sich an der Tatsache, dass die Haut unter dem Make-up schlecht atmen kann und somit Pickel im Gesicht entstehen können, nichts verändert. Dennoch sind wir über die Nachricht, dass Make-up wirklich als Schutzfilm vor Umwelteinflüssen dienen kann, absolut begeistert! Diese Nachricht hat uns den Tag versüßt.  

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