• Diese Nagel-Frau macht tote Tiere auf die Nägel - so widerlich!

    Makabere Nail-Art

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Nail-Art mit toten Tieren

Es gibt wirklich schlimme Trends und immer wieder sind wir aufs Neue schockiert. Doch dieser Beauty-Trend toppt echt alles: Tote Insekten eingearbeitet in Acryl-Nägel. Darauf hat sich zumindest ein Nagelstudio in Melbourne spezialisiert. Was makaber klingt, soll eigentlich Kunst sein.

Nail-Art mit toten Tieren

Immer wieder hört man von verrückter und ausgefallener Nail-Art, bei der wir uns gerne diese eine Frage stellen: Cool oder absolut übertrieben? Doch dieses Nageldesign übertrifft wirklich alles an Absurdität. Denn in einem kleinen Nagelstudio in Melbourne kann man sich je nach Belieben tote Insekten in die Gel-Nägel einarbeiten lassen. Dazu zählen mit unter zum Beispiel Spinnen, Käfer, Schmetterlinge, aber auch die Haut einer Schlange und - das schlimmste von allen - kleine Seepferdchen. Und ja, es handelt sich hierbei nicht um Tierchen aus Plastik, sondern um echte Lebewesen. Zumindest waren sie es mal. In einem Interview mit der Daily Mail Australia erklärt Nicole Casti, die Inhaberin des Nagelstudios, dass sie erst mit dieser Nagelkust begann, nachdem eines ihrer Kinder einen toten Schmetterling gefunden und ihr gezeigt hatte. Damals präparierte sie seinen Flügel, integrierte ihn in ihre Maniküre und war von dem Endergebnis so begeistert, dass sie diese Nail-Art auch ihren Kunden anbot. "Ich war schon immer fasziniert von Tierpräparation. Ich möchte Dinge schaffen, die die Wahrnehmung der Schönheit der Menschen herausfordern", so die Australierin. 

Eine Sache ist Nicole jedoch wichtig. Sie erklärt immer wieder nachdrücklich, dass die Tiere für ihr Nageldesign nicht absichtlich getötet werden, sondern entweder gespendet oder oder von einem lizenzierten Tierpräparator in Queensland bezogen werden. 

Doch Nicole Casti ist nicht die Einzige, die ihren Kundinnen Skorpione in die Acryl-Nägel einarbeitet. Denn auch in Südamerika gibt es bereits diesen extrem makabaren Beauty-Trend >>>

Nail-Art mit Skorpionen

Die Künstlerin Lupita Garcia macht Kunst und Souvenirs aus toten Skorpionen. Um von ihr verarbeitet zu werden, müssen die Spinnentiere jedoch eine gewisse Größe haben, kleine und auch junge Skorpione schmiss die Künstlerin bislang immer weg. Um dieser „Verschwendung“ entgegen zu wirken, dachte sich Garcia etwas ganz neues aus…

Die zu kleinen und jungen Skorpione werden nun zur Nail Art. Einmal auf den Nagel geklebt, werden sie schnell überlackiert und der Lack unter LED-Licht ausgehärtet. Schon ist der makabere Hingucker fertig. Nun ja – optisch ist der Skorpion-Nagel ein Look, der in Mexiko gut ankommt. Die Maniküre, die man übrigens schon für ca. 3 Euro bekommt, gefällt den Kunden, denn es ist "innovativ" und "mal was anderes".

Was so eingepfercht unter Lack recht ungefährlich aussieht, hat es aber in sich! Der Stachel des Skorpions kann innerhalb weniger Stunden einen Menschen töten. Die Künstlerin selber wurde schon dreimal gestochen – vielleicht ist das ja auch ihr persönlicher Rachefeldzug gegen die armen Tiere. Wir finden es auf jeden Fall abartig und eine absolute Tierquälerei. Warum ein Tier töten, wenn es auch Nail-Sticker gibt?

Skorpion-Lollis: Julienco ist geschockt

Jeder, der schon einmal Urlaub in asiatischen Ländern gemacht hat, musste zu Beginn gleich eine Sache lernen: Insekten zu essen ist mancherorts etwas komplett normales. Igitt! Doch nicht nur in Asien werden Heuschrecken, Spinnen, Schlangen, usw. verspeist - auch in Amerika scheint es beliebt zu sein, kleine tote Skorpione in Süßigkeiten zu verarbeiten. Das zeigte uns Julian, alias Julienco, via Twitter. Der YouTuber befindet sich nämlich gerade mit seiner Freundin Bibi in Las Vegas und konnte seinen Augen nicht trauen, als er diese Lollis erblickte. "Hier gibt es einfach mal Lutscher mit echten Skorpionen drin. Finde sowas schrecklich." schrieb er zu seinem Bild, das mehrere bunte Lutscher mit kleinen Skorpionen als Kern zeigt. 

Wir kennen ja schon einige makabere Trends und sollten eigentlich von nichts mehr überrascht sein. Vor allem bei dem Gedanken, wie man irgendwann zum Inneren des Lollis gelangt und die kleinen spitzen Zangen des Skorpions den Mund berühren, läuft uns ein kalter Schauer den Rücken herunter.

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