• H&M und ZARA verärgern jetzt tausende Kunden – diese Aktion ist schuld!

    Das hätten wir echt nicht erwartet

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H&M und Zara verärgern tausende Kunden wegen Umweltverschmutzung

Eigentlich wissen wir: Sobald wir bei günstigen Modeketten wie H&M, Zara & Co einkaufen, sind die Bedingungen, unter denen unsere Lieblingsteile hergestellt wurden, nicht immer die besten. Laut einem neuen Report sind die Umweltverschmutzungen dieser Marken allerdings so schlimm, dass sogar eine Online-Petition mit schon über 129.000 Unterschriften gestartet wurde.

H&M- und Zara-Schilder

Aus dem Report von „The Changing Markets Foundation“ geht hervor, dass die Verschmutzung des Wassers und die „giftigen Gase“, die aus den Fabriken in China, Indonesien und Indien kommen, bei den Brands H&M, Zara und Asos besonders schlimm sind.

Hier ein Auszug aus dem mehrseitigen Report über H&M und Zara: „ Die Klamotten, die ihr [H&M, Zara & Co.] verkauft, wurden in direkter Verbindung mit verpesteter Luft- und Wasser-Verschmutzung in den Viskose-Fabriken in Asien gebracht. Als Kunden aus ganz Europa fordern wir euch augenblicklich auf, die Verschmutzung auf Null zu reduzieren und mit Herstellern zu arbeiten, die saubere Technologien benutzen. Mit Herstellern, die das nicht erfüllen, solltet ihr aufhören, zu arbeiten.“

Herstellung von Viskose besonders schlimm

In der Herstellung von Viskose wird mit chemischen Mitteln gearbeitet, die wiederum ins Wasser geleitet werden. „Billige Herstellung in Kombination mit lascher Durchsetzung von umweltbedingten Vorschriften in China, Indien und Indonesien, ist eindeutig eine toxische Mischung“, heißt es weiter in dem Report über die Modefirmen.

Eigentlich verwunderlich, dass diese Marken jetzt so angekreidet wurden. Denn in einem Report von Greenpeace wurden genau H&M und Zara ausdrücklich für ihr Engagement gelobt.

Stellungnahme von H&M zum Report

H&M betont, dass sie sich bei der Viskose-Herstellung nochmal genau umsehen werden, um eine anderen Hersteller zu finden, sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten. Außerdem sagten sie gegenüber Buzzfeed.com: „Wir haben uns das Ziel gesetzt, bis 2020 keine giftigen Chemikalien mehr zu entleeren.“ Und genau dieses Versprechen steht auch in dem Report von Greenpeace.

Es gibt sogar schicke Mode aus PET-Flaschen

Wenn man Mode bei solchen günstigen Ketten kauft (und auch bei teuren), weiß man oft nicht, wie sie hergestellt wurden oder woher sie kommen. Natürlich ist die Momentaufnahme der Ketten nicht sonderlich gut – darauf weist auch der große Report ist. Doch noch ist nicht 2020. Und wir hoffen einfach, dass sich H&M & Co. an die Bedingungen im Greenpeace-Report halten und wir dann endlich unser Lieblingsshirt mit gutem Gewissen kaufen können. 

Wusstest du das schon? Der Termin für den ersten Arket-Store von H&M steht und alle flippen aus!

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