• Coole Sache: H&M, Zara und Co. setzen auf Nachhaltigkeit

    Sie gehen mit gutem Beispiel voran

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H&M, Zara und Co. setzen auf immer mehr auf Nachhaltigkeit

Modefirmen und Modeketten zählen nicht unbedingt zu den nachhaltigsten Industriebereichen. Kein Wunder: Die Branche lebt ja auch davon, immer wieder neue Kleidung und Trendteile zu produzieren, um den Verkauf stetig anzuregen. Doch immer mehr Modeketten setzen auf Nachhaltigkeit - der Umwelt zu liebe und natürlich wegen des Images. 

H&M, Zara und Co. setzen auf immer mehr auf Nachhaltigkeit

Vor allem H&M und Zara sind bei den Ketten, die auf nachhaltige Mode setzen, ganz vorne mit dabei. Das mag zunächst vielleicht überraschen, denn schließlich gibt es auch immer wieder Shitstorms gegen die großen Ketten. Erst letztes Jahr im Sommer wurden die großen Modeketten beschuldigt, dass ihre Viskose-Fabriken in China besonders giftige Gase ausströmen würden. Gleichzeitig unterstützen H&M und Zara aber auch mit Greenpeace die Detox-Kampagne, die eine Textilienproduktion ohne schädliche Schadstoffe, wie beispielsweise Weichmacher, bis 2020 umsetzen möchten. H&M und Zara sind hier schon Vorreiter. Der nächste Schritt nun auch mehr auf Nachhaltigkeit bei der Mode zu setzen, war daher nur logisch. So haben die großen Ketten nun Kampagne dazu ins Leben gerufen, um auch ihren Kunden das Thema „Nachhaltigkeit“ näher zu bringen.

Diese schicken Modeteile sind alle aus PET-Flaschen gefertigt.

„Take Care“: H&M setzt auf Nachhaltigkeit

Vor allem H&M hat sich sehr intensiv mit diesem Thema auseinander gesetzt. Die Container in den H&M Läden, in die man seine Mode werfen kann, wenn man sie nicht mehr mag, sind ja bereits schon seit ein paar Jahren bekannt. Mit der Kampagne „Take Care“ geht H&M in Sachen Nachhaltigkeit noch weiter, denn hier bekommen die Kunden Tipps, wie sie ihre Lieblingsteile pflegen und retten können, damit sie lange halten. Und das ist wirklich eine tolle Sache.

Zara: Nachhaltigkeit ist auch hier wichtig

Zara gibt zwar keine Tipps, wie die Lieblingsmode länger hält, aber sie sorgen sich dennoch um die Umwelt und versuchen, mit gutem Beispiel voranzugehen. Deshalb hat Zara auch Altkleidercontainer in ihren Filialen aufgebaut. Alte Zara-Kleidung, die darin landet, wird anschließend an Non-Profit-Organisationen gespendet. Die sortieren die getragene Kleidung, verkaufen gute erhalten Stücke weiter und geben andere zu Textilverwertungen, die daraus neue Stoffe gewinnen. So werden die Ressourcen geschont und deine alten Stücke bekommen ein neues Leben. Außerdem setzt Zara auch auf Strom aus erneuerbaren Energien für ihre Büros und Server und wollen bis 2020 ihren Stromverbrauch um 20% reduzieren.

C&A setzt auf nachhaltige Mode mit Bio-Baumwolle

Laut desired.de ist C&A der größte Anbieter für Bio-Baumwolle und setzt auf viel Mode, die 100% recycelbar sind. Deswegen unterstützt C&A auch Unternehmen und Technologien, die sich um recycelbare Stoffe bemühen.

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Auch Primark will mehr für die Umwelt tun

Primark macht das schon länger, in dem sie ihren Kunden statt Plastiktüten Papiertaschen geben. Außerdem setzt das britische Unternehmen auch auf Recycling, die Beschaffung von Rohmaterialien für nachhaltige Mode und unbedenkliche und so wenig wie möglich belastende Fertigungsprozesse.

Wir finden toll, dass so große Modeketten wie H&M, Zara, C&A und Primark sich für nachhaltige Mode und unsere Umwelt einsetzen. So sehr wir auch Mode und neue Trends lieben, aber die Ressourcen sind einfach begrenzt und die Herstellung von Mode und Textilien belastet die Umwelt zusätzlich. Deswegen ist es umso wichtiger, sich das immer wieder klar zu machen, pfleglich mit unserer Kleidung umzugehen und sie nicht einfach nach einer Saison wieder zu entsorgen.

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