Forum
Tausch dich mit anderen Mädchen aus: Über Liebe, Modetrends, Beautytipps, Stars und alles, was dir am Herzen liegt. Hier kannst du eigene Beiträge verfassen und auf Beiträge anderer reagieren. Bitte halte dich dabei an die Gebote der Höflichkeit.
| Mädchen-Star Registriert seit: 18.10.2009Beiträge: 2.040 | Zitat:
Kriminelles (diebstahl) man profitiert vom Reichtum Anderer, ohne täglich extrem hart zu schuften.. | |
| Mädchen-Küken Registriert seit: 04.10.2009Beiträge: 95 | Irgendwie habe ich das Gefühl, dass du etwas besonderes sein musst, weil du dich selbst nur als ein "Teil" des Ganzen fühlst, und nicht "besonders". Aber es ist nunmal so, dass man sich (in gewisser Weise) anpassen muss; man kann nicht sagen: "Ich bin jetzt anders als alle anderen", denn damit wirst du auch nicht weit kommen. | |
| Mädchen-Küken Registriert seit: 17.11.2008Beiträge: 192 | Ich weiß selber eig. nicht genau was ich will. Ich will mich nur nicht zu sehr in diese reihe einordnen. Ich bin ehrlich gesagt schon ein wenig zum aussenseiter aus meiner klasse gewesen. ich bin 14 und ich weiß ich habe noch ewig zeit um an sowas zu denken. Aber alles aus meiner klasse gehen auf diese "atzenfeiern" , "zoggen" am pc und alle laufen in den gleichen markenklamotten rum. Wobei ich sagen muss dass es an unserer schule sehr schlimm ist mit den klamotten... Wer dem anderen seinen "style" klaut der wird ausgeschlossen .. obwohl doch eh schon alle gleich rumrennen. ich versuche mich einfach an anderen sachen zu orientieren.. ich lese viel, singe, spiele gitarre und klavier, beschäftige mich mit kunst und schauspiel und bastle teilweise an meinen klamotten rum damit sie sich nicht so h&m-like aussehen. Ich fotografiere und halte gerne momente fest. Ich versuche ausgeglichen zu sein neben dem schulstress. das alles hat dazu geführt dass ich das "lästerthema" der schule bin. Nicht, dass ich keine freunde habe oder niemand auf mich stehen würde. aber irgendwie ist es genau das- Die ganzen markenklamotten-träger . von denen fang ich mir immer nur blicke ein mit augenbraue hochziehen. Ich weiß nich warum ich nicht so sein darf wie ich eig bin. ich find das eben einfach nicht so ladylike jedes wochenende mit 14 besoffen zu sein und mit seinen "atzen" abzufeiern ... es gibt viele gruppen bei uns (freundeskreise) Eig verstehe ich mich mit den meisten aber zu jemanden richtig einordnen und dazugehören konnte ich irgendwie nochnie- | |
| Mädchen-Star Registriert seit: 11.07.2009Beiträge: 1.014 | du bist auf dem richtigen Weg, lass dich nicht beirren, mach weiter dein eigenes Ding | |
| Mädchen-Star Registriert seit: 18.10.2009Beiträge: 2.040 | Zitat:
Und was bringt es dir, gleich wie alle anderen zu sein? | |
| Mädchen-Star Registriert seit: 13.02.2010Beiträge: 2.005 | Mach weiter so und lass dich von diesem fremdgesteuerten Rest nicht beeinflussen. Heute gilt übrigens jeder als alternativ, wenn er nicht der Masse entspricht und ihr hinterherläuft. Gerade bei dem von dir angesprochenen Phänomen der Markenkleidung sieht man das sehr deutlich. Schau dir nur mal dieses Bonzen-Pack mit ihren hochgeklappten Poloshirt-Kragen an. Da sieht man die Arroganz schon aus zehn Kilometern Entfernung auf sich zukommen. Noch nichts gearbeitet oder geleistet im Leben, aber hauptsache ein Pferdchen auf der Brust und einen hochnäsigen Blick direkt zum Reinschlagen drauf. Soll das jetzt irgenendwie cool sein? Oder ist das eine besondere Lebenseinstellung die es unbedingt zu erreichen gilt? In den meisten Fällen sind das doch sowieso Leute, die das einfach nur aus Gruppenzwang tun. "Das macht jeder so, also mach ich das eben auch. Hab zwar keine Ahnung was das soll, aber es scheint cool zu sein." Es soll ja sogar Eltern geben, die sich von alten Marken-T-Shirts die Logos nehmen und diese auf neue No-Name-Shirts aufnähen damit ihr Kind in der Schule besser dasteht. Eigentlich nur noch traurig wenn man so etwas hört. Du hattest ja auch mal geschrieben, dass du Menschen mit deiner Arbeit begeistern willst. Möglich ist das natürlich schon, vermutlich aber sehr schwer zu realisieren. Habe mir jetzt nicht alles durchgelesen, aber hast du konkrete Vorstellungen, in welchem Bereich du das was tun willst? Musik wäre da natürlich ganz brauchbar. Wenn du da aber längere Zeit bestehen willst, brauchts du entweder viel Glück und Talent, oder musst das liefern, was die Masse hören will. Ich persönlich würde es schon als einen riesigen Erfolg sehen, wenn du deine Arbeit nicht als Arbeit sehen würdest. Ich denke mal, dass der allergrößte Teil der Menschen in dieser Hinsicht nur noch funktioniert, also arbeitet um zu überleben. Sprich, der komplette Tagesablauf ist für die nächsten 40 Jahre penibelst durchgeplant. Wenn ich ehrlich bin wäre das für mich auch eine grauenhafte Vorstellung. Wenn ich nur noch arbeiten gehen würde um meinen Lebensunterhalt zu finanzieren, würde ich wohl nach wenigen Jahren wie ein Roboter arbeiten der jeden Tag das gleiche macht. Sicher kann man es sich nicht immer aussuchen und nicht jeder hat diesen Anspruch. Ich kann mir aber vorstellen, dass das für dich mit Sicherheit nichts wäre. | |
| Registriert seit: 13.04.2010 Beiträge: 101 | Ich finde es beachtlich, daß Du in Deinem Alter schon die Nichtigkeit des heutigen Zeitgeists erkannt oder zumindest erahnt hast. Der größte Irrtum, dem die Mehrheit unserer Zivilisation hinterherläuft, ist der Materialismus. Betet nicht selbst die Kanzlerin stets die "Konjunktur" und "Wirtschaftswachstum" runter? Nur Irre und Ökonomen glauben, daß in einer Welt mit endlichen Ressourcen ein ständiges Wirtschaftswachstum nicht in einer Katastrophe enden muss. Der Andere Punkt ist der, daß sich vor lauter Geschäftigkeit niemand mehr fragt, was ihn wirklich glücklich macht. Dabei ist das die zentrale Frage, die sich eine Gesellschaft stellen sollte. Denn in ihrem innersten Glücksstreben sind die Menschen nicht so verschieden, wie es oberflächlich betrachtet scheint. Uns alle macht ausartender materieller Wohlstand nicht wahrlich glücklich, denn spätestens auf dem Sterbebett werden die selbstsüchtigen Überreichen merken, daß sie in ihrem Leben nichts von bleibendem Wert erreicht haben. Schließlich können sie ihre Reichtümer nicht mit in den Tod nehmen. Weil sie glauben, daß es nichts gibt, was ihr kurzes Leben überdauert, leben sie nach dem Motto "Nach mir die Sintflut". Das könnte man sogar nachvollziehen, wenn es denn wirklich nichts gäbe, was alle Zeiten überdauert! Du bist auf dem richtigen Weg, herauszufinden, was es ist. | |
| Mädchen-Küken Registriert seit: 02.10.2011Beiträge: 64 | Ich finde das total richtig, was du gesagt hast. Vor ein paar Tagen hat uns eine Lehrerin (totaler Öko) eine "Rede" über so etwas gehalten. Mir hat das irgendwie ein wenig die Augen geöffnet und irgendwie bewundere ich sie auch ein wenig, weil sie ihre eigene Meinung vertritt und auch dazu steht, auch wenn das was sie gesagt hat, vielleicht etwas krass war, aber im Grunde hat sie Recht. Ich finde es echt schlimm, das die Menschen die Umwelt zerstören und nur an sich denken, weil sie sozusagen die Welt in der sie leben zerstören. Zwar sind es nicht alle Menschen, aber ich denke genug, um die Umwelt zu zerstören. | |
| Mädchen-Liebling Registriert seit: 12.09.2009Beiträge: 682 | Tipp: Schau dir die Dokumentation "Empire Me" von Paul Poet an (müsste in nem guten Kino in jeder größeren Stadt laufen) Poet spielt genau darauf an, dass es immer wieder Menschen gibt, die sich der Umgebung in der wir aufwachsen nicht anpassen wollen oder können und zeigt 7 Mikrostaaten mit Menschen, die aus diesen allgegenwärtigen Strukturen ausgebrochen sind, und sich ihr eigenes Land und ihre eigenen Regeln aufgebaut haben. Ein Beispiel das er dabei zeigt, ist die Gemeinschaft ZEGG, die eine alternative Gesellschaftsform zu leben versuchen. Oder etwa Menschen, die sich Müllinseln bauten und damit das Mittelmeer bereisten und über Nacht Venedig "eroberten", etc. Wunderschöne Doku, mit noch schöneren Bildern, und noch schöneren Gedanken: http://www.empire-me.net/ | |
| Themen-Optionen | Thema durchsuchen |

