Forum

Tausch dich mit anderen Mädchen aus: Über Liebe, Modetrends, Beautytipps, Stars und alles, was dir am Herzen liegt. Hier kannst du eigene Beiträge verfassen und auf Beiträge anderer reagieren. Bitte halte dich dabei an die Gebote der Höflichkeit.
Forumsuche
Alt 27.07.2010, 23:54
Registriert seit: 04.07.2009
Beiträge: 1.736
Beitrag melden

Reportage "Kampf im Klassenzimmer" Was meint ihr dazu?

Wer Prügel bezieht, bestimmt die Mehrheit, und die Mehrheit bestimmt, was üblich ist. Im Ramadan wird den Deutschen schon mal in die Suppe gespuckt, und wer aufmuckt, den erwarten die Brüder und Cousins vor dem Schultor. Also stehen die türkischen und arabischen Mädchen auf der einen Seite des Schulhofes, die Jungen auf der anderen - und die wenigen Deutschen drücken sich in eine Ecke, als gehörten sie nicht dazu. „Wir halten uns lieber zurück“, sagt ein Mädchen, nur so könne man das überleben. Sie berichten von brutalen Prügeleien und Beschimpfungen, von denen „Streber“ und „Deutsche schummeln immer“ noch die harmloseren sind. „Nazis“ und „Schlampen“ sind ernster gemeint, sie zielen auf Umgangsformen, die hierzulande eigentlich als selbstverständlich gelten: eine eigene Meinung haben und ein gleichberechtigtes Verhältnis zwischen Jungen und Mädchen.
Auch die verdruckste Art der muslimischen Schüler, über Sexualität zu reden, gipfelt immer wieder in üblen Beschimpfungen und grotesken Vorurteilen, in einer Verachtung, die alles Deutsche zu umfassen scheint. Immer wieder versuchen Lehrerinnen wie Brigitta Holford, diese Situation aufzubrechen. Ihre 10b ist eine Ausnahmeklasse an dieser Schule, fast alle wollen den Realschulabschluss schaffen und haben auch gute Chancen. Trotzdem ist eine Freundschaft wie die von Shirin und Anastasia die Ausnahme, gilt als unpassend. Die eine ist als Kind libanesischer Eltern in Deutschland geboren, die andere kam aus der Sowjetunion; Shirin muss sich immer wieder rechtfertigen bei ihren libanesischen Mitschülern. „Was gehst du zu den Deutschen?“, fragen die und verlangen, das Bündnis zu beenden. Der Stress in der Familie, sagt die kräftige Shirin, habe sich gelegt. Aber gegeben hat es ihn, weil Fraternisierung mit Angehörigen der Aufnahmegesellschaft, mit den Deutschen, offenbar als unschicklich gilt.
„Wir müssen endlich offen darüber reden“



In einer Schulstunde wird darüber gestritten, wie man später leben will. Offen erzählen drei arabische Mädchen, wie sie verheiratet werden und dass es schön wäre, wenn der Vater für sie einen netten Mann aussuchte. „Einen, der mich nicht schlagen soll.“ Sie werden hinterher dafür beschimpft, man lässt sich nicht in die Karten gucken! Die Jungen finden, dass man Mädchen in Deutschland zu viele Freiheiten lässt; einer bekundet, er hasse es, wie die sich kleiden. Ein anderer spricht viel von Ehre und Respekt, zwei Begriffe, die zu erklären ihm aber die Worte fehlen. Kulturkampf im Klassenzimmer. Der Arabischlehrer aus dem Libanon tut sein Bestes, um seine Schüler für ein Miteinander und die Vorzüge der deutschen Gesellschaft zu erwärmen. Doch die Eltern beschweren sich, er solle sich nicht in „innere Angelegenheiten“ einmischen.
„Wir sind entsetzt, wie sich das immer mehr verschärft“, sagt Brigitta Holford. Sie musste lernen, ihren pädagogischen Anspruch zu verteidigen, gegen aufgebrachte Onkels, Väter, Brüder. Nicht jeder Lehrer bringe diese Kraft auf. Güner Balci und Nicola ist mit diesem Film das ungewöhnliche Porträt einer parallelen Welt gelungen, die sich vor unseren Augen etabliert hat und gegen die wohl nur hilft, was die Lehrerin empfiehlt: „Wir müssen endlich offen darüber reden.“



hat jemand die reportage auch gesehen?
was denkt ihr darüber?
habt ihr schon von dieser schule gehört?
findet ihr, dass die deutschen zu wenig dagegen unternehmen?
 
Alt 28.07.2010, 00:08
Mädchen-Star
Registriert seit: 20.04.2009
Beiträge: 2.236
Beitrag melden
Ja, ich habe es gesehen und war doch ziemlich schockiert. Aber das kommt eben dabei heraus, wenn man voller Naivität und Gutmenschentum selbst das größte Gesocks ins Land einreisen läßt.
Um soetwas in Zukunft zu vermeiden, bin ich für wesentlich strengere Zuwanderungsgesetze, Ausländer müßen einen lückenlosen Lebenslauf und eine gute (Schul-)ausbildung, bzw. bisherige Festanstellung vorweisen können, bevor sie es sich hier gemütlich machen dürfen.
 
Alt 28.07.2010, 00:17
Mädchen-Star
Registriert seit: 13.02.2010
Beiträge: 1.919
Beitrag melden
Zitat:
Zitat von KoenigVonMuenchen
Ja, ich habe es gesehen und war doch ziemlich schockiert. Aber das kommt eben dabei heraus, wenn man voller Naivität und Gutmenschentum selbst das größte Gesocks ins Land einreisen läßt.
Um soetwas in Zukunft zu vermeiden, bin ich für wesentlich strengere Zuwanderungsgesetze, Ausländer müßen einen lückenlosen Lebenslauf und eine gute (Schul-)ausbildung, bzw. bisherige Festanstellung vorweisen können, bevor sie es sich hier gemütlich machen dürfen.
Wer innerhalb eines bestimmten Zeitraums keinen Job findet darf wieder umkehren. Soziale Transferleistungen gibt es in den ersten drei Jahren nicht. Schwerwiegende Straftaten wie Gewaltdelikte führen in den ersten acht Jahren zur sofortigen Abschiebung. Das wären meine Ergänzungen die in anderen Ländern durchaus üblich sind.

Aber auch in diesem Fall kann ich nicht verstehen, warum man die Eltern, die mit Deutschland offensichtlich nichts zu tun haben wollen, nicht einfach des Landes verweist. Zu einer Staatsangehörigkeit gehört auch, dass man die Kultur und die Werte des Landes anerkennt, was hier definitiv nicht der Fall ist. Ob die Jugendlichen diese Einstellung freiwillig teilen oder sie nur von zu Hause eingetrichtert bekommen bleibt allerdings fraglich. Falls der zweite Punkt zutrifft würde ich diese sofort in ein Heim oder eine Pflegefamilie bringen lassen. Die Eltern, die für diesen Mist veantwortlich sind, wird man mit Sicherheit nicht mehr belehren können.
 
Alt 28.07.2010, 00:19
Mädchen-Star
Registriert seit: 02.05.2010
Beiträge: 2.062
Beitrag melden
Zitat:
Zitat von KoenigVonMuenchen
Ja, ich habe es gesehen und war doch ziemlich schockiert. Aber das kommt eben dabei heraus, wenn man voller Naivität und Gutmenschentum selbst das größte Gesocks ins Land einreisen läßt.
Um soetwas in Zukunft zu vermeiden, bin ich für wesentlich strengere Zuwanderungsgesetze, Ausländer müßen einen lückenlosen Lebenslauf und eine gute (Schul-)ausbildung, bzw. bisherige Festanstellung vorweisen können, bevor sie es sich hier gemütlich machen dürfen.

Was hilft das ? Viele Berufe die im Ausland erworben werden, wird in Deutschland nicht anerkannt. Ne Freundin meiner Mutter kommt aus dem Irak und ist Diplom-Archäologin und arbeitet hier bei McDonalds. Die Integrationspolitik ist Deutschland einfacher scheiße, deshalb auch solche Leute .
 
Alt 28.07.2010, 00:37
Mädchen-Star
Registriert seit: 13.02.2010
Beiträge: 1.919
Beitrag melden
Zitat:
Zitat von Mademoiselle-Dafnee
Was hilft das ? Viele Berufe die im Ausland erworben werden, wird in Deutschland nicht anerkannt. Ne Freundin meiner Mutter kommt aus dem Irak und ist Diplom-Archäologin und arbeitet hier bei McDonalds. Die Integrationspolitik ist Deutschland einfacher scheiße, deshalb auch solche Leute .
Naja, als Archäologe wirst du es auch nach einem Studium in Deutschland extremst schwer haben einen Job zu finden. Wenn jemand wirklich eine gesuchte Qualifikation vorweisen kann, die nötige Motivation und den Willen mitbringt, sich zu integrieren, stehen die Chancen sicher nicht schlecht, eine passende Arbeitsstelle zu finden.
Mit solch einer Einstellung wie in der Doku wird man nirgends auf der Welt freundlich empfangen. Diese Trotzreaktionen bin ich eigentlich nur von Kleinkindern gewöhnt. Wo kämen wir denn hin, wenn sich jeder, der keinen Job findet, so daneben benimmt?
Dass die Integrationspolitik nicht gut sein soll kann durchaus sein. Engagement sollte aber auch von den Einwanderern zu erwarten sein. Ich kann nicht erwarten, dass man mich bei der Einreise mit einem roten Teppich empfängt und mir sofort einen Traumjob anbietet.
 
Alt 28.07.2010, 02:06
Registriert seit: 04.07.2009
Beiträge: 1.736
Beitrag melden
Zitat:
Zitat von john_locke
Naja, als Archäologe wirst du es auch nach einem Studium in Deutschland extremst schwer haben einen Job zu finden. Wenn jemand wirklich eine gesuchte Qualifikation vorweisen kann, die nötige Motivation und den Willen mitbringt, sich zu integrieren, stehen die Chancen sicher nicht schlecht, eine passende Arbeitsstelle zu finden.
Mit solch einer Einstellung wie in der Doku wird man nirgends auf der Welt freundlich empfangen. Diese Trotzreaktionen bin ich eigentlich nur von Kleinkindern gewöhnt. Wo kämen wir denn hin, wenn sich jeder, der keinen Job findet, so daneben benimmt?
Dass die Integrationspolitik nicht gut sein soll kann durchaus sein. Engagement sollte aber auch von den Einwanderern zu erwarten sein. Ich kann nicht erwarten, dass man mich bei der Einreise mit einem roten Teppich empfängt und mir sofort einen Traumjob anbietet.

ja, wenn man als deutscher nach kanada, spanien was weiß ich geht, dann lernen die meisten deutschen ja auch die sprache und arbeiten meistens

ich glaube den meisten deutschen wäre es peinlich in ein land zu gehen, nicht zu arbeiten, die landsleute aufgrund ihrer nationalität zu beleidigen usw.
ich hoffe ihr versteht, was ich meine...
 
Alt 28.07.2010, 02:50
Registriert seit: 13.03.2010
Beiträge: 6.159
Beitrag melden
Hier der Link: YouTube - Kampf im Klassenzimmer - Deutsche Schüler in der Minderheit 1/5

Ich habe ja schon immer gewusst, dass der Islam nicht mit der westlichen Welt vereinbar ist, und dass es hier große Konflikte an Hauptschulen (aber auch an anderen) gibt, aber ich hätte niemals gedacht, dass das SO krass abläuft! Echt schockierend.
Tolle Reportage übrigens...
 
Alt 28.07.2010, 08:35
(Moderator)
Registriert seit: 17.05.2008
Beiträge: 6.655
Beitrag melden
Ist ja sehr bezeichnend, dass da für die NPD und die DVU geworben wird.
 
Alt 28.07.2010, 10:03
Registriert seit: 30.09.2009
Beiträge: 6.663
Beitrag melden
die reportage ist erschreckend.. aber um die wahrheit zu sagen:
viel der aussagen und einstellungen der immigranten sind für mich nicht neu, und ich sage schon immer das ein teil der immigranten dafür sagt, das ausländerfeidnlichkeit wächst.

die frage ist jedoch nicht nur, wie man sowas bei NEUEN zuwanderern vermiedet, sondern wie man die, die bereits hioer sind aus dem kreislaufrausholt...
denn diese ausländer werden wieder kinder bekommen, denen sie die gleiche einstellung beibringen
 
Alt 28.07.2010, 11:24
Mädchen-Star
Registriert seit: 02.05.2010
Beiträge: 2.062
Beitrag melden
Das erste Was Deutschland machen könnte ist, diese Kopftücher an Schulen zu verbieten.
 
 
 
1 2 3 4
Vorheriges Thema
Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Anzeige