• YouTube bekommt einen Chat

    YouTube führt jetzt einen eigenen Messenger-Dienst in der App ein

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YouTube bekommt einen eigenen Messenger

Der Videoplattform-Gigant will den nächsten, großen Schritt machen! Wenn wir coole oder lustige Videos auf YouTube anschauen, dann teilen wir die gerne auf Facebook oder verschicken sie an unsere Freunde in WhatsApp. Doch das will YouTube jetzt ändern. Und zwar mit einem eigenen Messenger und Chat!

Wie Bild.de berichtet, hat YouTube jetzt in Kanada in der YouTube-App einen Messenger gestartet. Damit kann man Videos direkt aus der App mit Freunden teilen - alternativ kann der Messenger aber auch als normaler Chat mit Emojis benutzt werden. So bleibt die ganze Kommunikation innerhalb der App!

Sowohl für iOS als auch für Android wird diese Funktion in Zukunft in allen Ländern folgen, wenn der Test in Kanada gut verläuft. Du kannst dann übrigens auch Gruppenchats machen und während sich alle das Video anschauen, kommentieren und chatten. Wann das Ganze auch nach Deutschland kommt, ist allerdings noch nicht bekannt. 

+ YouTube-Abo: Müssen wir bald für Bibi & Co. zahlen? +

Partnern des Netzwerkes wurde folgendes mitgeteilt: „Wir möchten unseren Fans gegen eine monatliche Gebühr eine anzeigenfreie YouTube-Version anbieten. Durch die Einführung eines neuen Abodienstes werden wir eine neue Umsatzquelle schaffen, die deine zunehmenden Werbeeinnahmen ergänzen wird."Sprich: YouTuber bekommen mehr Geld und auch YouTube selbst verdient dabei natürlich mit.

Seit Juni 2015 gibt es das Abomodell in den USA. Dort kostet es 9,99 Dollar pro Monat (das sind circa 9 Euro). Wer diese monatlichen Gebühren bezahlt, bekommt keine Werbung mehr angezeigt, kann die Videos sogar speichern und offline anschauen. So verbraucht man weniger Datenvolumen (hier gibt es Tipps, wie du generell Datenvolumen sparen kannst).

+ Kann ich YouTube weiterhin kostenlos anschauen? +

Ja. Wer das Abomodell nicht abschließt, der kann auch weiterhin Clips auf YouTube anschauen. Allerdings wird es in Zukunft vermutlich so sein, dass jeder YouTuber selbst noch zusätzlich entscheiden kann, ob bestimmte Videos hinter einer Paywall verschwinden. Du kannst sie dann nur anschauen, wenn du eben dafür im Abo bezahlst. Welche Videos und wie viele das sein werden, dazu gibt es noch keine Infos. Die Paywall soll allerdings schon 2017 in Deutschland aktiviert werden.

+ Was verdienen Bibi, Dagi & Co. mit dem Abomodell? +

YouTube behält 45 Prozent der Einnahmen durch die Abos – so wie es auch schon bei den angezeigten Werbeclips der Fall war. Die restlichen 55 Prozent werden unter allen YouTubern aufgeteilt, denn man kann die Einnahmen nicht mehr direkt zuordnen. Wie das aufgeteilt wird? Da bedient sich YouTube verschiedener Faktoren, wie es in den Nutzungsbedingungen heißt:

„YouTube zahlt Ihnen 55% der Nettoeinnahmen, die YouTube aus Abonnements erhält, die sich aus den monatlichen Abrufen oder der Wiedergabezeit Ihres Inhalts als Prozentsatz der monatlichen Abrufe oder Wiedergabezeit aller Inhalte oder des Anteils der im relevanten Abonnementangebot enthaltenen Inhalte (wie von YouTube festgelegt).“

+ Wann kommt das YouTube-Abo? +

Sowohl in den USA als auch in Deutschland wurden die Nutzungsbedingungen aktualisiert. Deswegen ist davon auszugehen, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis auch wir das Abomodell haben. Ob man sich dann die Clips von Dagi Bee, Bibi & Co. nur noch mit Abo anschauen kann, wird sich zeigen. Im Moment ist es noch so, dass YouTuber selbst entscheiden dürfen – allerdings macht YouTube sehr deutlich, dass sie in Zukunft bei Premium-Inhalten kräftig mitverdienen wollen.

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