• Alkoholverbot

    Seit gestern gilt ein Alkoholverbot in öffentlichen Verkehrsmitteln. Wer trotzdem trinkt, muss Strafe zahlen

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Alkoholverbot in öffentlichen Verkehrsmitteln

Ab 1. September gilt in Hamburg genauso wie in Nürnberg, München und anderen Städten ein Alkoholverbot in öffentlichen Verkehrsmitteln. Auch an Bahnhöfen und Bushaltestellen ist es jetzt verboten, Alkohol zu trinken oder mit einer geöffneten Flasche herumzulaufen. Schutz oder total übertrieben?

Bierflasche

Komasaufen ist leider kein seltenes Problem bei Jugendlichen und nicht selten beginnen solche Alkohol-Exzesse auf dem Weg zur Party oder in den Club. Da wird in Zügen, Bahnen und Bussen gebechert, was das Zeug hält. Genau dagegen wollen die Verkehrsbetriebe jetzt vorgehen und verbieten den Konsum von Alkohol komplett. Ein Verstoß gegen diese Regel wird ab 1. Oktober mit einer Geldstrafe in Höhe von 40 Euro belegt.

Doch das Komische daran ist, dass die Verkehrsverbünde als Begründung keineswegs den Gesundheitsschutz der trinkenden Teens im Auge haben, sondern das Verbot aus Rücksicht auf andere Fahrgäste durchgesetzt wurde. Der Anblick von pöbelnden Betrunkenen soll den anderen Reisenden erspart werden. Aber: Wenn Jugendliche nicht mehr in der U-Bahn trinken, tun sie es woanders und besteigen dann angetrunken oder total dicht den Nahverkehr, im schlechtesten Fall wieder inklusive Pöbeln, Kreischen und Grölen.

Das Problem ist so also keinesfalls gelöst, nur verlagert. Was denkst du? Findest du ein Trinkverbot sinnvoll oder falsch? Hast du schon mal Erfahrungen mit betrunkenen Jugendlichen in der Bahn gemacht? Trinkst du regelmäßig Alkohol oder nur ab und zu? Check dein Alkohol-Verhalten in der Umfrage.