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    Einfache Planer sind doch langweilig. Wir setzten jetzt auf den neuen Trend Bullet Journals und zeigen euch, was ihn ausmacht.

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Bullet Journals – die neue Generation der Terminkalender

Wer braucht schon eine Organizer-App, wenn man ein Bullet Journal haben kann? Auf Instagram, Pinterest und YouTube verbreitet sich der Trend gerade wie ein Lauffeuer. Wir zeigen euch, was es damit auf sich hat.

Was ist ein Bullet Journal?

Ein Bullet Journal ist ein eigens kreierter Terminkalender, der laut dem Erfinder Ryder Caroll viel flexibler ist als die üblichen Organizer. Diese waren dem US-Amerikaner zu starr. Daher verwandelte er ein einfaches Notizbuch in sein persönliches Bullet Journal, in dem nun alle Aufgaben, Termine, Checklisten aber auch Ziele zu finden sind. Vor allem kann jeder selbst entscheiden, wie viel Platz jeder einzelne Tag bekommt.

Bullet Journal: Erklärung zu Aufbau und den Vorteilen

Ryder war es vor allem wichtig, dass er eine Übersicht über Aufgaben der Vergangenheit erhält, eine Hilfe zur Organisation der Gegenwart hat und gleichzeitig Zukünftiges planen kann. Um die Übersicht zu behalten, wird auf den ersten Doppelseiten eine Art Inhaltsverzeichnis angelegt. Danach folgt eine Jahresübersicht mit allen Terminen, die bereits im Voraus feststehen. Anschließend kommt eine Monatsübersichtsseite mit den Aufgaben, die für diesen Monat anstehen. So behältst du den Überblick, welche Aufgaben anstehen und wie viel Zeit dir dafür noch bleibt. Als Letztes gibt es eine Tagesübersicht. Die jeweiligen Tageseinträge werden in drei Kategorien unterschieden:

  • Aufgaben: Diese werden mit einem Punkt versehen.
  • Termine und Events: Gekennzeichnet durch einen Kreis.
  • Notizen: Merkmal ist hier ein Strich.

Darüber hinaus erhalten wichtige Aufgaben, Ziele etc. ein Sternchen als Markierung.

Bullet Journal Tipps: So behältst du die Übersicht über deine Aufgaben

An jedem Monatsende erhalten Aufgaben, die erledigt sind ein „x“ oder Häkchen. Einträge, die du nicht erledigt hast, streichst du entweder durch, wenn sie nicht mehr relevant für dich sind, oder überträgst sie in deine neue Monatsliste. Aufgaben, die zu einem späteren Zeitpunkt wieder erledigt werden müssen, trägst du einfach in die Monatsübersicht ein. Laut dem Erfinder erhält man so einen Plan, welche Arbeiten es wirklich wert sind, erledigt zu werden oder eben nicht. Unnötige Dinge können besser identifiziert und aus deinem Leben gestrichen werden, wodurch du produktiver wirst.

Weitere Bullet Journal Ideen

Viele gehen sogar noch weiter und nutzen das Bullet Journal nicht nur als Terminplaner, sondern halten fest, wie sie sich heute fühlen und welche täglichen Aufgaben oder positiven Gewohnheiten eingehalten wurden. Genauso verwenden es manche um kreative Ideen festzuhalten, als Tagebuch oder um zu zeichnen. Klingt alles toll und die Bücher sehen auch wirklich super schön auf Instagram aus, aber braucht man das wirklich? Muss ich wirklich jeden Tag alles, was in meinem Leben passiert, festhalten und aufzeichnen? Klar hilft es einen, Aufgaben zu priorisieren, den Tag besser zu strukturieren und Dinge nicht zu vergessen. Aber so viel Kontrolle und Übersicht muss dann doch nicht sein, finden zumindest wir, denn ein bisschen Spontanität macht das Leben doch viel spannender und schöner. Daher als Organisationshilfe, um seinen Gedanken und Ideen freien Lauf zu lassen und sich kreativ auszutoben „TOP“, aber nicht für alle Bereiche im Leben.

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