• So geht Clean Eating

    Abnehmen, strahlen, gesund sein: Wir verraten dir, wie Clean Eating geht und was du beachten musst!

weiterlesen

Clean Eating: Abnehmen, gesund sein, strahlen

Pestizide, Antibiotika, Unmengen an Zucker und schädliche Geschmacksverstärker. Wer nicht mit total verschossenen Augen und Ohren durch die Welt geht, hat schon mitbekommen, dass wir so einiges an unserer Ernährung drehen müssten, damit wir gesund essen und darüber hinaus nicht viel zu viele Kalorien zu uns nehmen, die sich wiederum unschön an Bauch, Hintern und auf den Hüften wiederfinden. Aber welche Ernährungsform ist die Richtige? Stars wie Angelina Jolie, Miranda Kerr und Victorias Secret Engel Rosie Huntington-Whiteley sind Clean Eater und schwören auf das Konzept „Clean Eating“. Sonderlich kompliziert ist es nicht – dafür lecker und ein echter Beauty-Garant!

gesund leben mit dem Food Trend Clean Eating

Weniger Kalorien sorgen dafür, dass die Pfunde purzeln, gesunde und vitaminreiche Ernährung lässt deine Haut strahlen und deine Haare glänzen. Hört sich gut an, oder? Wir sagen dir, wie es geht!

+++Wie geht Clean Eating?+++

Beim Clean Eating musst du eigentlich nur ein paar einfache Regeln beachten, keine Kalorien zählen und erlaubt ist auch (fast) alles, was gut schmeckt!
Faustregel: Je kürzer die Zutatenliste, desto besser!

Clean Eating (deutsch: sauberes Essen; hat nichts mit gewaschenem Essen oder Händen zu tun!) bedeutet im Grunde, dass man nur unverarbeitete, natürliche und vollwertige Lebensmittel zu sich nimmt. Das bedeutet aber nicht, dass man nur noch rohe Äpfelchen und Möhren knabbern darf! Jedoch soll auf stark verarbeitete und industriell hergestellte Lebensmittel verzichtet werden. Natürlich kann man nicht immer alles frisch backen, kochen oder sogar selbst ernten. Dafür gibt es eine hilfreiche und einfache Faustregel: Sind bei der Zutatenliste der verarbeiteten Lebensmittel mehr als fünf angegeben, ist das Produkt nicht „clean“ und sollte eher nicht konsumiert werden. Außerdem sind Lebensmittel mit unbekannten Zutaten unter den Inhaltsstoffen tabu. Das gleiche gilt für Zutaten, die wir nicht aussprechen können (kleine Kostprobe gefällig? Acesulfam K, Monoammoniumglutamat, Dikaliumguanylat). Dazu zählen Geschmacksverstärker, Farb- und Konservierungsstoffe und alle anderen E-Nummern.

+++Was kann man dann noch essen?+++

Quinoa, Couscous, Samen, Nüsse, frisches Obst und leckeres Gemüse, aber auch Honig, Bio-Fleisch und leckerer Smoothies eröffnen einem ganz neue Geschmackswelten, sind gesund und machen glücklich! Weißmehlprodukte wie helle Nudeln und Toastbrot, Fertiggerichte, Zucker, Süßigkeiten und Alkohol werden vom Speiseplan gestrichen, dafür gibt's viel Gemüse und Obst, gesunde Fette, Eiweißprodukte und vollwertige Lebensmittel wie Vollkornbrot. Natürlich kann man jetzt nicht mehr schnell mal zu Mc Donalds gehen, jetzt heißt es häufiger den Kochlöffel schwingen und neue Rezepte ausprobieren und einfach zu wissen, was man isst. Eingeschweißte oder in Plastik verpackte Lebensmittel bleiben bei „Clean Eatern“ im Laden, zu Hause kommen nur saisonale und regionale Produkte auf den Tisch.

Clean Eating Foto: Thinkstock

Lust auf vegane Küche? Wir haben tolle Rezepte für veganes Fastfood!

Wenn man darauf achtet, was man in den Einkaufswagen legt und nicht einfach wahllos einsammelt, beginnt man sich bewusster zu ernähren und vor allem gesünder. Toller Nebeneffekt: Durch den Verzicht auf Weißmehl, Zucker, zu viel Fett und Geschmacksverstärker purzeln die Pfunde von alleine.

+++Regelmäßiges essen ist wichtig+++

Außerdem sollte jeder, der sich nach dem Clean Eating-Konzept ernährt, unbedingt versuchen regelmäßig zu essen und vor allem das Frühstück nicht ausfallen zu lassen. Wichtig ist es außerdem bei jeder Mahlzeit komplexe Kohlenhydrate (zum Beispiel Vollkornreis) mit Eiweiß (zum Beispiel Fisch) zu kombinieren.

Oft klingen Dinge gesünder, als sie sind. Ein Beispiel: Bei einem Glas 100 % Orangensaft aus dem Tetrapak oder einer Flasche denkt jeder, dass es gesund sein muss. Betrachtet man aber die Zutatenliste fällt häufig auf, dass noch mehr Inhaltstoffe angegeben sind. Denn damit ein Saft haltbar wird, durchläuft er verschiedene chemische Prozesse und teilweise gehen Vitalstoffe und Vitamine dabei verloren. Damit der Saft aber trotzdem gesund ist, werden diese später wieder zu gefügt. Clean und naturbelassen ist es dann aber nicht mehr! Das gleiche gilt leider auch häufig für Obst und Gemüse – in der Landwirtschaft wird teilweise gnadenlos mit Giften umgegangen. Die Pestizide, mit denen die Früchte besprüht werden, wirken gegen Schädlinge – schaden aber leider häufig auch dem Menschen. Daher lohnt es sich umso sehr, verstärkt auf saisonale, regionale Bio-Früchte und Bio-Gemüse zu setzen.

Was isst wer?

mehr zum Thema