• Teuerste Klassenfahrt!

    OMG! Die Klassenfahrt einer Berliner Schule kostete über 38.000 Euro und das Geld kam nicht von den Eltern der Schüler!

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Die teuerste Klassenfahrt Deutschlands

Kaum zu glauben! Die Klassenfahrt einer Berliner Oberstufenklasse nach New York hat mehr als 38.000 Euro gekostet. Doch die gesamte Reise wurde nicht von den Eltern bezahlt, sondern das Geld kam aus einem staatlichen Fördertopf. Kein Wunder, dass diese Reise bei einigen für Empörung sorgte!

Die Schüler des Robert-Koch-Gymnasiums hatten bestimmt eine schöne Klasenfahrt. (Bild: Thinkstock)

Wer möchte nicht einmal durch Manhattan bummeln, vor der Freiheitsstatue stehen und das Empire State Builing betreten? Nicht viele Schüler kommen in den "Big Apple", denn ein Flug dorthin ist teuer und der Aufenthalt noch viel teurer. Schülern aus einer zwölften Klasse des Robert-Koch-Gymnasiums in Berlin war das allerdings möglich! Im Oktober verbrachten sie eine ganze Woche in New York.

Über 2000 Euro kostete die Fahrt

Über 2000 Euro soll die Klassenfahrt für jeden der Schüler gekostet haben! Das Geld für das wahnsinnige Erlebnis kam allerdings nicht von den Eltern der Schülerinnen und Schüler, sondern aus dem Bildungs- und Teilhabepaket. Aus dem BuT kommen Fördergelder, das Kindern und Jugendlichen aus Familien mit geringem oder gar keinem Einkommen ermöglichen soll, an Klassenfahrten und an anderen Ausflügen teilzunehmen.

In Berlin ist diese Förderung allerdings nicht "gedeckelt", was bedeutet, dass hier von der Schule unbegrenzte Summen beantragt werden können. Zum Beispiel über 2000 Euro für eine Klassenfahrt nach New York.

Party like Gatsby

Der Englischlehrer der Klasse war von der Idee, nach New York zu fliegen, ganz begeistert: "Wir haben uns in den vergangenen Semestern viel mit den USA beschäftigt, [...] da fand ich es sinnvoll, nach New York zu fahren." Die Schüler hatten im Unterricht unterschiedliche englische Lektüren, wie "The Great Gatsby" von F. Scott Fitzgerald gelesen, was ein weiterer Beweggrund für den Schuldirektor war, die Reise zu bewilligen. Doch jetzt sieht er ein, dass die Schule doch etwas zu viel Geld aus dem Förderprogramm erhalten habe.

Normalerweise sind die Anträge für Beiträge aus diesem Förderprogramm im Rahmen von 300 bis 700 Euro gehalten. Da jedoch alle 15 Schüler aus Familien kamen, die Anspruch auf diese Zahlungen hatten, gab es auch keinen Protest, denn alle Eltern konnten die Beträge bei den Berliner Jobcentern einreichen.

Die Schüler haben ihre Zeit bestimmt genossen und auch Schulleiter Rainer Völkel sieht ein, dass seine Zustimmung nicht unbedingt angebracht war: "Ich habe einmal nachgegeben, und das war einmal zu viel."

Was haltet ihr davon, dass den Schülern die Reise gezahlt wurde?

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