• Stromschläge für Schüler

    Kaum zu glauben! Ein Lehrer aus Bayern versetzte seinen Schülern immer wieder Stromschläge und beschimpfte sie!

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Lehrer versetzt Schülern Stromschläge

Kaum zu glauben, was manchen Lehrern einfällt! Um die Wirkung von Strom auf den menschlichen Körper zu demonstrieren, ließ ein bayerischer Berufsschullehrer Strom in die Hände seiner Schüler fließen! Anschaulicher Unterricht wird ja bekannterweise groß geschrieben, doch dieser Beamte ging eindeutig zu weit mit seinen Experimenten! Damit jedoch nicht genug: neben seinen zweifelhaften Experimenten, gab der Lehrer auch noch rassistische Aussagen von sich. Nun steht die Strafe für den 62-jährigen Lehrer fest.

Was dieser Lehrer sich wohl dabei gedacht hat? (Foto: Thinkstock)

Experimente mit Strom sind eigentlich ein fester Bestandteil des Physikunterrichts. Wohl jeder Schüler hat schon einmal einen Stromkreis gebaut und zusammen mit den Mitschülern verschiedene Stoffe auf ihre Wirkung mit Strom untersucht.

Doch ein Berufsschullehrer in Bayern ist nun eindeutig zu weit gegangen. Auch er sollte seine Schützlinge über Stromkreisläufe belehren, als er auf eine sehr merkwürdige Idee kam: um den Schülern zu demonstrieren, wie die Wirkung von Strom auf den menschlichen Körper ist, ließ er diesen einfach durch die Körper der Berufsschüler der Betriebs- und Energieelektronik fließen.

Kopfschmerzen und Übelkeit wegen Stromschlägen

Die schmerzhaften Versuche sollen bereits im Oktober 2013 stattgefunden haben. Laut der Staatsanwaltschaft beteiligten sich die Schüler freiwillig an den, vom Lehrer vorgeschlagenenen, Experimenten. Wie schmerzhaft diese werden sollten, war ihnen zu diesem Zeitpunkt wohl noch nicht bewusst. Die Jugendlichen mussten Stecker in die Hände nehmen, durch die der Lehrer dann den Strom fließen ließ.

Dass es sich nicht nur um kleine Stromschläge handelte, bewiesen dieKopfschmerzen und die Übelkeit über die einige Schüler nach den Experimenten klagten. Einer der Schüler zog sich sogar Brandblasen zu. Der Lehrer zahlte diesem schon vor Prozessbeginn freiwillig ein Schmerzensgeld von 2000 Euro, berichtete der Bayerische Rundfunk.

Diskriminierung der Schüler

Doch damit noch nicht genug: der Berufsschullehrer versetzte seinen Versuchskaninchen nicht nur schmerzhafte Stromschläge, sondern äußerte sich zusätzlich auch noch rassistisch gegen einige seiner Schüler. Einen blonden Jungen bezeichnete er als "Arier" und einen Jugendlichen mit tchechischen Wurzeln beschimpfte er als "minderwertige Rasse, der nichts kann, von unreinem Blut". Kaum zu glauben, dass dieser Lehrer unterrichten durfte!

Urteil für "Strom"-Lehrer steht fest

Nun steht das Urteil für den "Pädagogen" fest: er muss eine Strafe von 12.450 Euro zahlen. Vor Gericht äußerten sich 10 Schüler zu dem Vorfall und schilderten dort alle Vorkomnisse aus dem Unterricht. Einen sehr ungewöhnlichen Weg wollte der Verteidiger des Lehrers einschlagen: um das Gericht von der Ungefährlichkeit des Experiments zu überzeugen, wollte der Anwalt den Versuch mit Strom selbst im Gerichtssaal nachstellen. Versuchsobjekt sollte diesmal der angeklagte Lehrer sein... Das Gericht hatte diesen Antrag abgelehnt.

Der Lehrer ist momentan beurlaubt. Ein Disziplinarverfahren droht ihm nun allerdings noch zusätzlich. Wir sind gespannt, ob er verbeamtet bleibt oder nicht!

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