• Crazy Trend: Mons Pubis

    Der...was?! Ja, nach Thigh Gap & Bikini Bridge kommt jetzt ein neuer, verrückter Body-Trend: der Mons Pubis!

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Mons Pubis: Der neue Körper-Trend

Wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein irrer Körper-Trend her. Darauf kann man sich verlassen. Ja, liebe Mädchen, aufgepasst! Im letzten Jahr war die sogenannte „Thigh Gap“ schwer angesagt. Dieser Trend wurde dann von der „Bikini Bridge“ abgelöst. Nun rückt ein neues Körperteil der Frau ins Zentrum des Internet-Wahnsinns: der Mons Pubis, also Venushügel. Crazy? Du glaubst gar nicht, wie verrückt das wirklich ist!

Es gibt nur zwei Arten von weiblichen Körper-Trends im Internet: Entweder soll man das Körperteil hassen oder es der ganzen Welt präsentieren. Der neueste Trend Mons Pubis ist einer von den letzteren.

+ + Thigh Gap & Bikini Bridge + +

Für alle, die bei den ganzen Trends nicht mehr durchblicken, hier nochmal ein kleiner Überblick. Bei der „Thigh Gap“, auch „Oberschenkellücke“, zeigt frau auf Twitter, Instagram & Co. ihren Oberschenkel und die sollten so dünn sein, dass eine Lücke zwischen ihnen entsteht. Und dadurch sollte dann mindestens ein Fußball passen, sonst braucht man das Bild gar nicht erst zu posten. (Okay, vielleicht kein Fußball, aber eine Mandarine muss schon drin sein!)

Auf diesen Trend folgte die „Bikini Bridge“. Dabei sollten die Hüftknochen so weit nach vorne stehen, dass sich zwischen Bikinihöschen und Unterleib eine Lücke ergibt. Irgendwie muss überall eine Lücke sein, die zeigt, wie unfassbar dünn man ist. Aber gut. Das war’s dann erst mal. Es wurde still um solche Trends – wir dachten wirklich, es sei überstanden. Aber nein, falsch gedacht! Denn jetzt gibt es den Mons Pubis.

+ + Der Mons Pubis + +

Der…was?! Wir alle haben ihn. Mons Pubis ist nämlich nur der medizinische Ausdruck für Venushügel. Das ist die leichte Erhebung über dem weiblichen Schambein. Unter dem Hashtag #monspubis posten Frauen nun Teile ihres Schambeins in ziemlich knappen Höschen.

Wie kommt man auf so einen obskuren und irren Trend?! Ausschlag war angeblich das Cover der „Sports Illustrated Swimsuit-Edition“. Das Model Hannah Davis zeigt dabei zumindest einen Teil ihres Mons.

+ + "Monsplasty" als Trend-OP 2015 + +

Und wer verdient kräftig mit, wenn ein Körperteil gestrafft, geglättet oder abgesaugt werden soll? Natürlich die Schönheitschirurgie. Für rund 2000 Euro kann man sich überschüssiges Fett absaugen und die Haut straffen lassen, so zitiert die britische Daily Mail Dr. Ernest Guillem von der „Marbella Cosmetic High Care Group“. Angeblich ist „Monsplasty“ die am häufigsten nachgefragte OP 2015. Unfassbar!

Aber gut, dass Trends auch dafür da sind, um sie nicht mitzumachen. Nach Thigh Gap und Bikini Bridge ist auch der Mons Pubis hoffentlich ein Trend, der bald wieder in der Senke des Internets verschwindet.

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