• Diese Hormon-Krankheit bleibt oft unentdeckt - das sind die Symptome

    Es kann zur Unfruchtbarkeit führen.

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Das PCO-Syndrom: Alle Fakten über die hormonelle Erkrankung

Schon mal etwas vom PCO-Syndrom gehört? Es ist eine hormonelle Erkrankung von der rund 1 Million deutscher Frauen betroffen sind und die unbehandelt zur Unfruchtbarkeit führen kann. Aber nicht nur das: Erkrankte Frauen leiden oft unter ihrem Äußeren und wissen zum Teil nicht einmal woran es liegt. Umso wichtiger einmal die wichtigsten Fakten und Symptome zu PCO aufzuführen. 

Alles über das PCO Syndrom

Was ist das PCO-Syndrom?

PCO-Syndrom ist die Abkürzung von polyzystisches Ovarialsyndrom. Dabei handelt es sich um eine Hormonstörung. Frauen die darunter leiden, haben eine gestörte Funktion der Eierstöcke, die zum Beispiel zur Entstehung von mehreren kleinen Zysten führen kann. Oft erkennen Frauen die Krankheit aber erst, wenn sie merken, dass sie nicht schwanger werden, obwohl sie es versuchen. Es kann aber nicht nur zur Unfruchtbarkeit führen. Auch Zyklusstörungen und eine erhöhte Konzentration an männlichen Hormonen können Auswirkungen und Merkmale des PCO-Syndroms sein.  

PCO-Syndrom: Die Symptome

Die Symptome beim PCO-Syndrom können ganz vielfältig sein. Doch das hier sind die am häufigsten auftretenden Symptome:

  • Zyklusstörungen: also das häufige Ausbleiben der Periode
  • Zysten an den Eierstöcken
  • Zu viel Behaarung: Tritt ein männliches Behaarungsmuster auf, also beispielsweise ein Oberlippen-Bart/Flaum, Behaarung um den Bauchnabel, starke Beinbehaarung etc., kann diese auf eine erhöhte Konzentration von männlichen Hormonen hindeuten.
  • Haarausfall
  • tiefe Stimme
  • Fettige Haut/starke Akne
  • Übergewicht und Fettstoffwechselstörrung
  • Insulinresistenz
  • Unfruchtbarkeit 

Wichtig: Wenn einer dieser oben genannten Punkte bei dir zutreffen sollte, heißt danicht, dass du PCOS hast. Unregelmäßige Periode kann z.B. auch ein Zeichen von Stress sein. Gehe aber auf jeden Fall zum Frauenarzt.

PCO-Syndrom: Die Ursache

Die Ursachen des PCO-Syndroms sind nicht endgültig geklärt. Eine Rolle spielt die Veranlagung und Vererbung. Doch auch die Lebensumstände (Falsche Ernährung, wenig Sport, Übergewicht) können ein Grund sein. 50 Prozent der betroffenen Frauen sind stark übergewichtig.

Verlauf des PCO-Syndroms 

Aufgrund der über längere Zeit bestehenden hormonellen Veränderungen des Körpers, kommt es manchmal zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Fettstoffwechselstörungen. Auch das Risiko für Gebärmutterkrebs ist größer als bei Frauen ohne PCSO. Darum ist eine rechtzeitige Diagnose des PCO-Syndroms wichtig, um früh mit einer Therapie zu beginnen und Langzeitfolgen zu vermeiden.

Behandlung des PCO-Syndroms

Man kann das PCOS behandeln lassen. Doch die Art hängt von den Symptomen ab. Bei Übergewicht hilft meist eine Gewichtsreduktion. Diese muss teilweise mit Medikamenten unterstützt werden, da der Stoffwechsel bei den betroffen Frauen meist ja gestörrt ist. Auch das Einnehmen der Pille oder anderer Medikamente trägt zur Normalisierung des Hormonhaushaltes bei. Auch die Insulinresistenz kann durch das Diabetes-Medikament Metoformin behandelt werden. Als letzter Weg können mit einem operativen Eingriff die Zysten an den Eierstöcken zerstört werden, wodurch die Hormonproduktion der Eierstöcke wieder besser funktioniert.  

Kann ich mich auf das PCO-Syndrom testen lassen? 

Ja, dein Frauenarzt kann dich auf zwei Arten auf PCOS testen. Beim vaginalen Ultraschall erkennt er, ob deine Eierstöcke vergrößert sind oder kleine Zysten haben. Beim Hormontest kann der Arzt die charakteristischen Veränderungen der Hormone mit Hilfe eines Bluttests checken. 

Auch die Farbe deines Periodenbluts verrät viel über deine Gesundheit. 

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