• Mit dieser Snapchat-Funktion kann dich jetzt jeder stalken

    Vorsicht!

weiterlesen

Snap Map: Warum die Snapchat-Funktion gefährlich sein kann

Immer wissen, wo sich gerade der Schwarm aufhält oder wo die beste Freundin steckt – und das ganz easy mit der Karte Snap Map in Snapchat. Eigentlich eine super Idee. Doch das man damit unfreiwillig Opfer von Stalkern oder Belästigungen werden kann, ist den meisten nicht bewusst. 

Handy mit Snapchat und Finger

Dass man im Internet nicht alle seine Daten preisgeben sollte, weiß man eigentlich. Doch auch viele Apps „spionieren“ dich unbewusst aus – je nachdem, welche Rechte du den Programmen auf deinem Handy einräumst.

Snap Map: So funktioniert die Funktion

Bei Snapchat gibt es seit einiger Zeit die Funktion Snap Map: Damit kannst du deine Freunde ganz einfach orten. Dafür musst du nur im Kamera-Modus zwei Finger auf dem Bildschirm von außen nach innen ziehen – schon wechselst du in den Snap-Map-Modus.

Dort kannst du entscheiden, ob du deinen Standort für alle Snapchat-Freunde oder nur bestimmten Nutzern einsehbar machen willst. Im sogenannten „Ghost Mode“ kannst du die Karte nutzen ohne den eigenen Standort freizugeben.

Snap Map: Deswegen kann es gefährlich sein

Doch viele stimmen zu, dass man den Standort einsehen kann. Natürlich gilt das nur für Freunde – doch wie bei Facebook hat man ja oftmals nicht nur richtig gute Freunde, sondern viele, die man neu kennengelernt hat oder eben nicht so gut kennt. Ob es dann so gut ist, dass diejenigen immer genau wissen, wo man sich befindet?

Schließlich kann man so Rückschlüsse daraus ziehen, wo sich jemand gerne aufhält oder wo er beispielsweise wohnt. Und auch Snapchat speichert erst mal die Tracking-Daten für einige Zeit, auch wenn die Macher angeben, die Daten nicht dauerhaft zu sichern.

Wie du dich gegen Mobbing im Internet schützen kannst, erfährst du hier: Stark im Netz

Wer seinen Standort für so viele offen legt, kann durchaus auch Opfer von Belästigungen oder ähnliches werden. Zwar bekommt man eine Nachricht, sobald der Standort von jemand anderes genau abgefragt wird (dafür klickt ihr auf das Bitmoji, was auf der Karte zu sehen ist), dennoch sollte man sich gut überlegen, was man alles einer App erlaubt. Dann läuft man auch nicht Gefahr, dass solche neuen Features irgendwie ausgenutzt werden. 

mehr zum Thema