• 10 Tipps gegen deine Schüchternheit - so überwindest du sie!

    So wirst du offener, ohne dich verstellen zu müssen.

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10 Tipps gegen deine Schüchternheit - so überwindest du sie!

Sei doch nicht so schüchtern! Diesen Satz bekommst du ständig zu hören, weißt aber nicht genau, wie du aus dem Mauerblümchen-Dasein rauskommen sollst? Mädchen.de hat Tipps & Übungen gegen Schüchternheit zusammen gestellt, die dir helfen offener zu sein, ohne dabei deine ganze Persönlichkeit umzukrempeln!

Mach dich für deine Schüchternheit nicht fertig, denn sie hat auch so einige Vorteile: Wer zurückhaltender ist, läuft schließlich nicht so schnell Gefahr, verletzt zu werden. Und: Unsichere Menschen reagieren meist sensibler auf Situationen und die Bedürfnisse anderer. Ist doch schön, einfühlsamer als der Rest zu sein, oder? Natürlich siehst du wahrscheinlich eher die Nachteile: Deine Schüchternheit steht dir bei Jungs, in der Schule und in der Clique im Weg. Es gilt also, das Mauerblümchen-Dasein aufzugeben, ohne dabei deine charakterlichen Stärken aus den Augen zu verlieren. Gesagt, getan! Wir haben ein paar Tipps für dich, die dir helfen, deine Schüchternheit zu überwinden!

1. Tipp gegen Schüchternheit: Locker bleiben und es akzeptieren

Du bist schüchtern, okay. Aber wenn du dir das immer wieder sagst, blockierst du dich selbst und wirst letztendlich immer unsicherer. Versuch doch mal, zu deiner Persönlichkeit zu stehen – dann kommst du bei Jungs, in deiner Clique und in neuen Situationen einfach besser an. Und vor allem setz dich nicht unter Druck - auch wenn es manchmal total blöd ist, aber Schüchternheit ist nicht nur eine negative Eigenschaft. Sie ist ein Teil von dir und mit der Zeit wirst du lernen damit umzugehen und sie sogar für deine Zwecke nutzen zu können!

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2. Tipp zum Schüchternheit überwinden: Perspektivenwechsel

Du glaubst, dass dich andere auslachen, nur weil du ein bisschen zurückhaltender bist? Falsch! Stell dir vor, was du denkst, wenn ein süßer Boy rot wird, ihm die Worte fehlen oder er an der Tafel einen Blackout hat. Lachst du ihn aus? Schüttelst du innerlich den Kopf? Wahrscheinlich nicht, du wirst ihn eher niedlich und es sympathisch finden, dass auch er kleine Schwächen hat. Und genauso sehen dich die anderen. Also alles andere, als ein Grund sich zu schämen, oder? Und vor allem denk dir immer: Du bist nicht die Einzige! Schüchternheit ist keine Sache die nur dich betrifft. Viele leiden darunter, auch wenn sie nicht darüber reden. Meistens merken wir es Anderen gar nicht so an, was im Umkehrschluss bedeutet, dass es bei dir auch höchstwahrscheinlich keiner merkt. Also bleib cool, und vergiss nicht, dass niemand dich so kritisch sieht, wie du selbst!

3. Tipp um Schüchternheit zu überwinden: Sprich es aus!

Gerade beim Flirten steht dir deine Schüchternheit im Weg? Das ist verständlich. Oft hilft in solchen Situationen ein ganz einfaches Mittel: die Flucht nach vorn! Wenn du vor lauter Aufregung keinen geraden Satz rausbekommst, dann sag beim nächsten Mal einfach: „Wenn du mich so süß anlächelst, weiß ich gar nicht mehr, was ich sagen soll.“ Du wirst staunen, wie gut deine Offenheit ankommt. Außerdem hast du so deine Schüchternheit auch gleich überlistet.

4. Tipp gegen Schüchternheit: Nutze dein Potential

Du bist auf einer Party und neben den ganzen Mädchen fühlst du dich nahezu unsichtbar. Mittendrin steht dein Traumboy und wird von anderen umlagert. Wie du an ihn rankommst? Keine Panik: Warte ab und lass den Mädels, die immer im Mittelpunkt stehen müssen, erstmal ihre Show. Währenddessen kannst du in Ruhe beobachten, wie er sich verhält. Macht es ihm Spaß oder schaut er sich nach einer „Fluchtmöglichkeit“ um. Denn von einem Hühnerhaufen umgeben zu sein, macht den meisten Boys nach einer Weile keinen Spaß mehr – und das ist deine Chance, ihm zu zeigen, dass du anders bist und mehr zu bieten hat.Und viel besser zu ihm passt, denn meistens finden Jungs die lauten Mädels irgendwann nervig. Du bleibst länger mysteriös dadurch, dass du nicht alles sofort Preis gibst. 

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5. Tipp um Schüchternheit zu überwinden: Übung macht den Meister

Eine Situation, die wahrscheinlich jeder kennt: Du stehst vor der Klasse, sollst ein Referat halten und bist tierisch aufgeregt: Ein fetter Kloß sitzt in deinem Hals, du hast einen knallroten Kopf, Angst ausgelacht zu werden und kein Wort sagen zu können. Was nun? Sich die anderen nackt vorzustellen, bringt leider gar nichts – und um ehrlich zu sein, hilft in solchen Situationen nur eins: üben, üben, üben. Je öfter du dich Herausforderungen stellst, desto sicherer wirst du werden und dir und deiner Leistung vertrauen. Das Schlechteste, was du tun kannst, ist, dich jedes Mal zu drücken, wenn eine Aufgabe ansteht, die dir Angst macht. Trainiere doch einfach dein nächstes Referat vor dem Spiegel und versuche dir dabei in die Augen zu sehen. Oder übe deine Referatsthemen am besten vor jemanden der dir gerne zuhört, deine ABF oder dein Haustier. Du kannst auch etwas in dein Handy sprechen und es dir danach anhören. Das hilft nicht nur gegen Schüchternheit, sondern damit fällt es dir auch leichter etwas auswendig zu lernen.

6. Tipp zum Schüchternheit überwinden: Für Notsituationen sich etwas parat legen

Blackout vor der Klasse – Total peinlich, oder? Lächle erst mal und atme tief ein und aus! Das verschafft dir Zeit. Oder lege dir einige Sätze parat, wie beispielsweise: „Hat jemand bis jetzt eine Frage?“ oder „Kleinen Moment noch, ich hab’s gleich.“ Wie schon erwähnt, anderen geht es durchaus auch einmal so und du selbst empfindest es als nicht so schlimm. 

7. Tipp gegen Schüchternheit:Versuch öfter mal was Neues

Schüchtern sein ist okay, trotzdem solltest du dir die Chance auf Herausforderungen, neue Freunde und tolle Erlebnisse nicht nehmen lassen. Was du ganz konkret tun kannst? Geh auf andere Menschen zu, auch wenn du dich am Anfang zwingen musst. Frag zum Beispiel einen wildfremden Menschen nach dem Weg, ruf bei einer Infohotline an oder tausch einen Shopping-Fehlgriff um. Oder gehe beim Sport oder vielleicht sogar in der Theatergruppe auf neue Menschen zu: So kommst du auf jeden Fall weiter und du übst automatisch mit der Schüchternheit umzugehen, denn du bist immer mit neuen Situationen konfrontiert. Je öfter du einfach ins kalte Wasser springst, desto sicherer wirst du!

8. Tipp um Schüchternheit zu überwinden: Achte auf deine Körpersprache

Deine Körpersprache ist sehr entscheidend, wie du auf andere wirkst. Stehe daher immer gerade da und versuche die Arme nicht zu verschränken. Damit erweckst du das Gefühl viel Selbstvertrauen zu haben und offen zu sein und das färbt auch dein Empfinden ab. Je offener und selbstbewusster du dich gibst, desto besser und selbstbewusster fühlst du dich meist auch. Und auch wenn es schwer ist – Rede laut und deutlich sonst musst du dich am Ende vielleicht sogar wiederholen. 

9. Tipp gegen Schüchternheit: Lache darüber

Der beste Tipp gegen Schüchternheit ist nicht nur locker zu bleiben, sondern auch einfach darüber zu lachen. Denn Schüchternheit ist gar nicht so schlimm. Wenn du mal rot wirst oder du nicht weiterkommst, dann denk dir einfach, dass das schon ganz anderen passiert ist und lache! Lache deine Schüchternheit einfach weg und lege nicht jedes Wort, Rotanlaufen oder jede Situation auf die Goldwaage. Am Ende des Tages hast du die Situation sowieso schon vergessen. 

10. Tipp zum Schüchternheit überwinden: Denk nicht allzu viel an deine Schüchternheit

Das ist der wichtigste Tipp gegen deine Schüchternheit. Auch wenn du schüchtern bist – ständig an deine Schüchternheit zu denken, bringt dich nicht weiter. Außerdem ist es wirklich nur Zeitverschwendung: Deine Freunde mögen dich sowieso wie du bist – deshalb kannst du eigentlich entspannt sein. Und genau damit kannst du auch bei neuen Freunden punkten. Du machst dich selbst nur komplett verrückt, wenn du die ganze Zeit über deine Schüchternheit nachdenkst. Je weniger du darüber nachdenkst, desto weniger wird sie dich beeinträchtigen. Und höre auch gleich auf, dich mit anderen zu vergleichen! Je mehr du dich mit anderen vergleichst, desto schlechter findest du dich selbst. Also versuch lieber den Fokus auf dich zu richten, anstatt dich auf andere zu beziehen und lass die Dinge einfach auf dich zu kommen.

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