• Uni will 150 Erstsemester zulassen und verschickt aus Versehen 700 Zusagen

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Riesen Fail bei der Uni Regensburg: Statt 150 Erstsemestern werden aus Versehen 700 zugelassen

Für das Wintersemester 2017/2018 können sich jetzt einige Bewerber des Studiengangs "Soziale Arbeit" an der Universität Regensburg freuen. Denn auf Grund eines Fehlers bei der Dateneingabe wurden anstatt nur 150 Zusagen insgesamt 700 Studenten für das erste Semester zugelassen...

Riesen Fail bei der Uni Regensburg: Statt 150 Erstsemestern werden aus Versehen 700 zugelassen

Immer wieder hört man von strengeren Aufnahmebedingungen an den deutschen Universitäten, was die Motivation, nach dem Abitur zu studieren, bei vielen jungen Leuten nicht gerade steigert. Doch für das kommende Wintersemester, welches im Oktober 2017 beginnt, mussten an der Ostbayrischen Technischen Hochschule in Regensburg (OTH) bis zu 450 zusätzliche Plätze für die Erstsemester geschaffen werden. Dabei geht es um den Bachelor-Studiengang "Soziale Arbeit", für den im vergangen Jahr nur 150 Bewerber zugelassen wurden. Doch wegen eines fatalen Tipp-Fehlers ins Studienplatzvergabesystem wurden anstelle der 150 insgesamt 700 Schreiben mit einer Zusage für den diesjährigen Studiengang rausgeschickt. Fail!

Die Zusagen sind rechtlich bindend

"Wir haben den Fehler nach wenigen Tagen bemerkt. Allerdings lässt sich die Eingabe nicht mehr nachträglich korrigieren. Die Zulassungen sind rechtlich bindend," so die Sprecherin Diana Feuerer der OTH gegenüber dem Bayrischen Rundfunk. Denn genau das ist das Problem: Die Hochschule kann ihre Zusagen im Nachhinein nicht mehr rückgängig machen und sich somit aus diesem Dilemma raus winden. Somit bleibt ihnen nichts anderes übrig, als aufzurüsten, denn trotz allem verspricht die Hochschule nur die besten Bedingungen für ihre Studenten. 

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Die Uni-Regensburg rechnet mit 500 Studenten

Da sich jedoch viele angehende Studenten nicht nur an einer Universität bewerben, sondern gleich mehrere Bewerbungen rausschicken, hofft die Uni Regensburg, dass nicht alle 700 Studenten das erste Semester antreten. Dennoch rechnen sie mit einem Ansturm von insgesamt 500 Neuzugängen, was eine enorme Zahl bedeutet. Momentan arbeiten sie mit Hochdruck an einem Plan, wie sie trotz der vielen Studenten dennoch allen ein qualitativ hochwertiges Studium anbieten können. Schließlich handelt es sich bei OTH um keinen großen Campus und auch die Hörsäle sind nicht für so viele Studenten auf einmal gemacht. "Wir wollen für alle Studierenden gute Bedingungen schaffen", bestätigt Feuerer. So wollen sie extra Lehrkräfte und Studienbegleiter einstellen. 

Da kann man nur hoffen, dass sie bis zum 1. Oktober, wenn das erste Semester startet, alle nötigen Vorkehrungen getroffen haben und der perfekte Studienplan bis dahin steht. 

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