• Dieses Mädchen bekam schon mit 17 Jahren ihre Wechseljahre

    Emily kann schon mit 17 keine Kinder mehr kriegen.

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Wechseljahre mit 17 Jahren!

Waaas, Wechseljahre mit 17? Gibt’s nicht! Oder doch? Bei Emily setzt im Teenageralter die Menopause ein. Sie kann keine Kinder mehr kriegen. Wie sie herausgefunden hat, dass etwas nicht stimmt mit ihrem Körper und was sie nun dagegen tun kann, erfährst du hier. 

Emily bekommt ihre erste Periode mit 14 – nicht unnormal, obwohl sie etwas später dran ist, als ihre Freundinnen. Danach stoppt ihre Regel und kommt nicht wieder. Emily wird misstrauisch und als sie dann auch anfängt, unter seltsamen Hitzewallungen zu leiden, weiß sie: Hier stimmt etwas nicht! Und sie hat recht, die Ärzte geben ihr die unglaubliche Diagnose "frühzeitige Menopause". Emily ist in den Wechseljahren – mit 17!

Unfruchtbarkeit wegen frühzeitiger Menopause

Zunächst einmal sind die Wechseljahre nicht unnatürlich. Jede Frau bekommt eines Tages ihre letzte Regelblutung, die Menopause. Doch normalerweise passiert dies erst im Alter zwischen 47 und 53. Frauen in diesem Alter können bei Einsetzen der Wechseljahre dann keine Kinder mehr kriegen. Fälle wie Emilys, bei welchen das Mädchen oder die Frau schon vorzeitig in die Wechseljahre kommt, existieren sehr selten: Nur ein Prozent aller Frauen unter 40 Jahren sind davon betroffen.

Emily, welche die Diagnose Ovarialinsuffizienz erhält, ist geschockt. Bereits mit 17 Jahren kann sie keine Kinder mehr bekommen. „Als jemand, der immer eigene Kinder wollte, war es eine harte Zeit. Ich leide unter Depression und Angstzuständen und bin sehr unsicher, wie meine Zukunft aussehen wird“.

Symptome der frühzeitigen Wechseljahre 

Mädchen wie Emily, die zu diesem einen Prozent gehören, bleibt nur eine Möglichkeit, die nervigen Symptome der Wechseljahre zu unterdrücken: „Die Ärzte sagten mir […], dass meine Eierstöcke nicht mehr arbeiten und dass es nichts gibt, was sie tun können. Sie verschrieben mir die Pille, um mich mit den Hormonen zu versorgen, die mir fehlen.“

Hormone sind bei der Diagnose frühzeitige Menopause vor allem auch deshalb wichtig, weil sie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Knochenschwund verhindern können. Beide Krankheiten könnten bei Emily eher auftreten, als bei gesunden Mädchen. Außer Spendereizellen oder Adoption gibt es für sie keine Möglichkeit mehr, ein leibliches Kind in den Armen zu halten. Auf natürlichem Wege Kinder zu kriegen, ist ein Traum, den Emily begraben musste. 

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