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Die Hormonspirale: So funktioniert das Verhütungsschirmchen

Neben der Antibabypille, der Kupferspirale und weiteren Verhütungsmitteln gibt es auch die sogenannte Hormonspirale, auch Verhütungsschirmchen genannt. Doch wie funktioniert sie eigentlich? Und was hat sie für Vorteile gegenüber anderen Verhütungsmitteln? Hier findest du alle Infos zur Hormonspirale.

Aufklärung bei der Fraunärztin

Die Hormonspirale ist wie die Antibabypille ein sehr sicheres Verhütungsmittel und gibt das Hormon Gestagen direkt in die Gebärmutter ab. Wir verraten dir alles, was du zum Verhütungsschirmchen wissen musst!

Wie funktioniert die Hormonspirale?

Wie wirkt die Hormonspirale?

Wie sicher ist die Verhütung mit einem Verhütungsschirmchen?

Was sind die Vorteile der Hormonspirale?

Welche Nebenwirkungen hat die Hormonspirale?

Für wen ist die Spirale geeignet?

Welche Hormonspiralen gibt es?

Wie lange hält das Verhütungsschirmchen?

Mythen und Fakten zur Hormonspirale

Wie funktioniert die Hormonspirale?

Die Hormonspirale besteht aus flexiblem Kunststoff, ist T-förmig und etwa drei Zentimeter groß. Sie wird von deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt wie die normale Spirale in die Gebärmutter eingesetzt. Bevor das geschieht, untersucht dich deine Frauenärztin allerdings nochmal, um festzustellen, ob die Hormonspirale ohne Risiken eingesetzt werden kann. Dann wird die Spirale mit Hilfe eines dünnen Röhrchens durch die Scheide eingeführt. Sie kann dann bis zu fünf Jahren in der Gebärmutter bleiben und wirkt dort lokal.

Hormonspirale

Das ist eine Hormonspirale, auch Verhütungsschirmchen genannt.

Wie wirkt die Hormonspirale?

Die Hormonspirale gibt anders als die Pille die Hormone direkt im Bereich der Gebärmutter, also lokal, ab. Das hat zum Vorteil, dass nur eine sehr geringe Menge an Hormonen freigesetzt werden muss. Diese Spirale beeinflusst durch das Verdicken des Schleimes die Durchlässigkeit der Spermien und falls diese doch durchkommen, werden sie durch das Hormon in ihrer Aktivität gehemmt. Auch werden die Eireifung und der Eisprung beeinflusst - dennoch haben die meisten Frauen einen Eisprung und so bleibt der natürliche, hormonelle Zyklus erhalten. Auch die Gebärmutterschleimhaut verändert sich, wodurch sich ein befruchtetes Ei nur noch schwer einnisten kann.

Wie sicher ist die Verhütung mit einem Verhütungsschirmchen?

Die Wirkung der Hormonspirale setzt direkt nach dem Einlegen ein. Studien, die bisher durchgeführt wurden, zeigen, dass sie eine hohe Sicherheit aufweist.

Was sind die Vorteile der Hormonspirale?

Durch die Hormonspirale wird die monatliche Blutung bei vielen Frauen kürzer und auch weniger schmerzhaft. Oft bleibt die monatliche Blutung auch komplett aus. Außerdem können keine Einnahmefehler wie bei der Antibabypille passieren und sie hat keine Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.

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Welche Nebenwirkungen hat die Hormonspirale?

Bekannte Nebenwirkungen sind Zwischenblutungen sowie Unterleibsschmerzen, Brustspannen, stärke Blutungen, depressive Stimmungen, Übelkeit und Kopfschmerzen. Auch bei Mädchen, die zu Akne neigen, sollte diese Verhütungsmethode eher nicht eingesetzt werden.

Auch bei der Hormonspirale werden dem Körper Hormone zugeführt - deswegen sind die die Nebenwirkungen ähnlich wie bei der Pille.

Für wen ist die Spirale geeignet?

Die Hormonspirale ist für alle Mädchen geeignet, die über einen langen Zeitraum hinweg verhüten möchten. Auch jemand, der die Pille gerne mal vergisst, ist mit dieser Verhütung an der richtigen Adresse. Außerdem ist die Hormonspirale bei Mädchen, die Östrogene nicht vertragen, passend. 

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Welche Hormonspiralen gibt es?

Die bekanntesten Marken sind Jaydess, Mirena und Kyleena. Sie unterscheiden sich von der Größe und der Anwendungsdauer. Welche Hormonspirale am besten zu einem passt, bespricht man am besten mit einem Frauenarzt.

Wie lange hält das Verhütungsschirmchen?

Verhütungsschirmchen ist nur ein anderer Ausdruck für Hormonspirale. Nachdem es einmal eingesetzt wurde, hält es drei bis fünf Jahre (je nachdem, welches man sich einsetzen lässt) und vermeidet somit eine Menge an Stress, den man durch das tägliche „dran denken, zu nehmen“ wie zum Beispiel bei der Pille hat. Auch Einnahmefehler, Magen-Darm-Erkrankungen sowie Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und Zeitverschiebungen können diese Verhütungsmethode nicht beeinflussen. Außerdem ist das Schirmchen besonders für jüngere Frauen, die noch keine Kinder bekommen haben, geeignet. 

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Mythen und Fakten zur Hormonspirale

Das Verhütungsschirmen stört beim Sex

In der Regel stört die Hormonspirale nicht. Sie wird so vom Frauenarzt eingesetzt, dass man weder den Rückholfaden für den Arzt (damit kann er das Schirmchen entfernen, wenn nötig) noch das Verhütungsschirmachen beim Sex spürt. 

Die Hormonspirale kann doch gar nicht nur lokal wirken

Das Gestagen der Hormonspirale wird direkt in der Gebärmutter abgeben und ist daher auch nicht so hoch dosiert. Der natürliche, hormonelle Zyklus der Frau bleibt erhalten - denn nur geringe Mengen des Hormons gelangen in den Blutkreislauf. Die Pille hingegen kommt direkt in den Blutkreislauf und wirkt somit im ganzen Körper. 

Das Einlegen einer Spirale ist schmerzhaft

Jede Frau ist anders. Viele Frauen sprechen nur von einem leichten Ziehen oder Drücken im Unterleib, ähnlich wie man es bei seiner Periode verspürt. Wichtig ist, dass es von Frau zu Frau unterschiedlich ist und jeder ein anderes Empfinden hat! 

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