• Even if you're 1000 miles away, I will love you

    Even if you're 1000 miles away, I will love you vonMelanie Malz (14) -Eure schönsten Kurzgeschichten rund um Liebe, Romantik Herzschmerz jetzt auf Mädchen.de!

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Even if you're 1000 miles away, I will love you

Even if you're 1000 miles away, I will love you von Melanie Malz (14) - Eure schönsten Kurzgeschichten rund um Liebe, Romantik & Herzschmerz jetzt auf Mädchen.de!

Es war ein Nachmittag, wie so viele andere davor. Ich lag auf meinem Bett und dachte nach, dachte über all das nach, was passierte und wusste nicht, wie ich etwas ändern sollte. Ich wusste, dass er gehen würde und ich wusste, dass ich eigentlich von ihm wegkommen sollte, doch es ging nicht, die Erinnerungen waren zu stark, um sie einfach zu verdrängen. Die Sonne schien in mein Zimmer und ja, ich wusste, dass ich eigentlich da draußen sein sollte um mit meinen Freunden am See Spaß zu haben, doch stattdessen lag ich hier und weinte. Die Tränen liefen mir die Wangen herunter und in meinem Kopf zählte ich die Tage, ich zählte die Tage, die mir noch blieben, bis er gehen würde.

Warum musste er das auch tun? Warum musste er mich hier alleine lassen und mein Herz brechen? Ich verstand es nicht. Ein Austausch nach Amerika, ein ganzes Jahr lang, ohne mich. Dabei hätten wir noch einen ganzen Sommer gehabt, um unsere Liebe zu genießen. Doch der Gedanke, dass er mich trotz allem liebte, tröstete mich kein bisschen. Denn er wollte mich nicht, er war nicht bereit, das Risiko für mich einzugehen. Vertraute er mir vielleicht nicht? Mein Herz zerbrach daran, dass er vielleicht schlecht von mir dachte. Dabei hätte ich alles für ihn getan, auch mit ihm geschlafen, wenn er das gewollt hätte. Doch anscheinend wollte er ab jetzt jegliche Nähe zu mir vermeiden. 

„Der Verstand hat über das Herz gesiegt“, hatte er gesagt. Warum heißt es immer „Höre auf dein Herz“, wenn es keiner tut? Ich sah auf mein Handy und mein Herz blieb stehen. Ich rannte nach draußen, sprang in den Zug und rief nicht zurück, ließ die Nachricht, dass er angerufen hatte, einfach dort stehen. Und so plötzlich das alles auch kam, saß er da, an unserem Ort und schien auf mich zu warten. Ich setzte mich neben ihn und nahm seine Hand. 
„Wir schaffen das“, sagte ich und lächelte ihn an. Er hatte geweint. „Ich liebe dich.“ Mehr sagte er nicht. Doch als er mich küsste, war das mehr als genug. Die Sonne schien und wir saßen am See. Der schönste Sommer meines Lebens begann… 

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