• Drama um DJ-Tod: Sein Bruder kam nur wenige Stunden zu spät

    Sein Bruder wollte ihn nach Hause holen

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Tod von Avicii: Sein Bruder kam nur wenige Stunden zu spät

Es war ein Schock für alle, als der Star-DJ Avicii tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden wurde. Tagelang wurde über die Todesursache gerätselt. Doch bereits vor einem Jahr hatte Avicii in einer Dokumentation über sein Leben seinen Tod prophezeit. Nach dem Statement seiner Familie, kam nun auch heraus, dass sein Bruder bereits auf dem Weg in den Oman zu ihm war...

Avicii Tod

Immer mehr dramatische Begebenheiten kommen um den Tod des DJs Avicii ans Licht. Nicht nur wird vermutet, dass er Selbstmord begangen haben könnte, sondern sein Bruder war sogar auf dem Weg zu ihm. Ein Insider erzählte „People“, dass sich seine Familie bereits schon Sorgen um seinen Gesundheitszustand gemacht habe. Es sei im Oman schlimmer geworden, weshalb sein Bruder, aus Sorge um Tim, nach einem Telefonat mit ihm in den Oman flog, um ihn nach Hause zu holen. Doch leider kam er wenige Stunden zu spät an. Ob das auch für einen Selbstmord spricht? Wir wissen es nicht. Aber es macht Aviciis Todesumstände nur noch trauriger. 

Avicii: Jetzt meldet sich seine Familie zu Wort

Niemand konnte es im ersten Moment glauben, als die Nachricht rausging: Avicii ist tot! Jeder kannte seine Songs - ob man nun Fan von elektronischer Musik ist oder auch nicht. Vor allem die Tracks "Wake me up" und "Levels" wurden in kürzester Zeit zu Welthits. Brachten sie ihm den Ruhm, der ihn womöglich am Ende auch zerstörte? Nachdem in den letzten Tagen viel über die Todesursache gemunkelt wurde, veröffentlichte nun die Familie des schwedischen DJs ein offizielles Statement: 

"Unser geliebter Tim war ein Suchender, eine zerbrechliche Künstlerseele, der sich immer mit den großen existenziellen Fragen herumgeschlagen hat. Ein überambitionierter Perfektionist, der reiste und in einem Tempo arbeitete, das zu extrem schwerem Stress führte. Als er damit aufhörte, auf Tournee zu gehen, wollte er die Balance im Leben wiederfinden. Damit es ihm gut geht und er das machen kann, was er am meisten liebte - Musik. Er hat mit immer wieder dem Gedanken über den Sinn des Lebens und das Glück gerungen. Jetzt hat er es nicht länger ausgehalten. Er wollte Frieden finden. Tim war nicht für die Maschinerie gemacht, in der er landete. Er war ein feinfühliger Junge, der seine Fans liebte und das Rampenlicht scheute. Tim, du wirst für immer geliebt und vermisst werden. Wir werden dich und deine Musik immer in unseren Erinnerungen an dich weitertragen. Wir lieben dich. Deine Familie"

Einige Fans vermuten, dass mit diesem Schreiben seine Familie zugibt, Avicii habe Selbstmord begangen. Für die Schlussfolgerung muss man aber enorm zwischen den Zeilen lesen. Es kann genauso gut sein, dass er einfach nur vorhatte, dem Leben auf der Bühne den Rücken zu kehren und ihm am Ende seine Gesundheit den Tod beschert hat. 

Avicii prophezeite seinen Tod

Was für viele ein schrecklicher Schlag war, prophezeite der DJ bereits in der Dokumentation "Avicii: True Stories", die sein Leben widerspiegelt. Diese Art von Lifestyle wird ihn irgendwann einmal umbringen. In den Jahren 2008-2016 spielte Avicii insgesamt 813 Shows. Immer wieder hatte er versucht, seinem damaligen Manager zu erklären, dass er eine Auszeit brauche. Auf die Aussage seines Freundes hin, er solle seinem Team einfach die Wahrheit über sein Wohlbefinden sagen, erwiderte Avicii: "Ich will nicht wieder in den Abgrund stürzen. Ich habe ihnen immer wieder gesagt, dass ich nicht mehr auftreten kann und dass mich das umbringt. Ich will nicht, dass irgendjemand überhaupt auf die Idee kommt, ich könnte noch einen Gig spielen."

Das Problem war wohl, dass seine Agentur nur auf die eigenen Finanzen schaute und nicht in dem Sinne des DJs handelte. Sie interessierte nur das Geld. Obwohl sie wussten, wie es um ihn stand, haben sie es ignoriert. In einem Abschnitt der Doku sieht man, wie Avicii erfährt, dass sein Wunsch, nach seiner Japan-Tour alle anstehenden Shows abzusagen, ignoriert wurde. Er konnte es kaum fassen. Und dennoch war es ihm nicht möglich, sich gegen sie durchzusetzen. Erst Monate später schaffte er es, seine Manager von einer Pause zu überzeugen. 

Nun stellt sich jeder die Frage: Hätte man seinen Tod verhindern können? Niemand weiß, ob der Weltstar heute noch am Leben wäre, wenn er seine Alkoholsucht in den Griff bekommen hätte. Oder ob wirklich seine Manager Mitschuld an seinem Tod haben. Natürlich wissen wir alle, dass ein Leben als Star nicht immer einfach ist, aber dennoch geht die Gesundheit vor. Anscheinend planten seine Manager noch in diesem Jahr eine große Comeback-Tour des DJs. Ob also sein Problem mit dem Alkohol oder sein stressiger Lifestyle der Grund dafür war, dass Avicii im Alter von erst 28 Jahren gestorben ist, ist nicht bekannt. Nach zwei Autopsien wurde auf jeden Fall ein Fremdverschulden von der Polizei ausgeschlossen. Mehr Infos zu seiner wirklichen Todesursache wird auf Wunsch der Familie jedoch nicht bekanntgegeben. 

Avicii litt unter einem Alkoholproblem

Es war kein Geheimnis, dass Tim Bergling - so lautete sein bürgerlicher Name - gesundheitlich nicht wirklich fit war. Nachdem er vor vier Jahren eine Blinddarm- und Gallenblasen-OP über sich ergehen lassen musste und daraufhin einige Konzerte absagte, verabschiedete er sich 2016 von der Bühne. Auch seine Bauchspeicheldrüse bereitete ihm anscheinend immer wieder Probleme. In einem Interview mit der GQ verriet Avicii 2013 sein Alkoholproblem: "Du reist herum, lebst aus dem Koffer, und egal, wohin du kommst, überall gibt es gratis Alkohol. Es ist irgendwie seltsam, wenn du nicht trinkst." Um seine Nervosität zu beruhigen, griff er immer wieder zur Flasche und wurde so abhängig. 

"Die Electro-Szene hat Avicii auf dem Gewissen."

Das behauptet nun ein Bekannter des schwedischen DJs, wie die InTouch berichtet. Anscheinend war der Veranstalter ein enger Vertrauter von Avicii und kann nicht glauben, was mit dem 28-Jährigen passiert ist: "Dieses Business geht über Leichen. Ich bin unendlich traurig – und gleichzeitig so wütend, was sie aus dem Jungen gemacht haben. Er war ein so liebenswerter Kerl, der nie 'Nein' sagen konnte. Das wurde ihm irgendwann zum Verhängnis. Seine Manager haben nur die Dollar-Zeichen in den Augen gehabt – nicht seine Gesundheit. Er spielte 700 Shows in drei Jahren, manchmal zwei bis drei Shows am Tag. Die Manager treiben die Preise für die Veranstalter derart in die Höhe, dass mögliche Ausfälle – zum Beispiel bei einer Krankheit – ein finanzielles Risiko darstellen." Teilweise ging es dem DJ wohl so schlecht, dass er nur mit Krücken auftreten konnte, verrät der Insider.

Ob nun schuldig oder nicht schuldig - die Musikwelt verliert einen großen Künstler, der bei vielen Anhängern und Fans als der Mozart der Elektro-Geschichte galt. Ein Genie, dessen Musik immer in unseren Ohren bleiben wird. 

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