• Film-Tipp: Homevideo

    Homevideo ist ein krasser Film, der sich mit Cybermobbing beschäftig. Warum du den Film sehen solltest?

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Film-Tipp: "Homevideo" mit Jonas Nay

Homevideo ist der erste deutsche TV-Film, der sich mit dem Thema Cybermobbing unter Teenagern beschäftigt. Mädchen.de verrät dir, worum’s geht und warum du dir den Film unbedingt anschauen solltest.

Homevideo mit Jonas Nay

Jonas Nay in Homevideo
+ Homevideo – die Story

Jonas Nay in Homevideo

Jakob (Jonas Nay) ist 15 – mitten in der Pubertät und ein eher verschlossener Teenager. Was sich in seinem Leben tut und was ihm nahe geht, das nimmt er mit der Videokamera auf. Jakobs Eltern stecken mitten in einer Ehekrise, täglich gibt es Streit und um den Jungen kümmert sich eigentlich so gut wie keiner. Als seine Eltern sich trennen, zieht sich der schüchterne Boy noch mehr in sich selbst zurück. Kein Wunder, dass es auch in der Schule Probleme gibt, wobei das Jakob eigentlich egal ist. Denn es gibt Wichtigeres, wie zum Beispiel Hannah, in die er bis über beide Ohren verliebt ist. Gerade als er Hannah ein bisschen näher kommt, nimmt das Unglück seinen Lauf. Eines von Jakobs Videos - in dem er masturbiert - gerät in die Hände seiner Mitschüler und verbreitet sich in Windeseile im Web. Die ganze Schule lacht über ihn, Hassbotschaften werden ihm im Internet geschickt und auch Hannah bricht den Kontakt zu ihm ab. Jakob ist verzweifelt und er schämt sich. Und keiner hilft ihm…

Jonas Nay in Homevideo
+ Warum anschauen?

Homevideo ist harter Tobak, aber nicht umsonst hat der Film beim Deutschen Fernsehpreis als „Bester Fernsehfilm“ abgeräumt. Der TV-Film zeigt, wie eine eigentlich kleine Sache sich ganz schnell zu einem Riesenproblem auswachsen kann, das niemand mehr in den Griff bekommt. Wie schnell ein Scherz zu echtem Cybermobbing werden und einen Menschen völlig zerstören kann, ist unfassbar. Und leider nicht nur Fiktion – denn genauso könnte eine reale Story auch passieren…

+ Jonas Nay in Homevideo

Jonas Nay in Homevideo

Jonas Nay spielt den Jakob in Homevideo und landete damit einen Volltreffer, denn nicht nur sein Film gewann beim „Deutschen Fernsehpreis“, er selbst wurde mit dem Förderpreis geehrt. Und das zu recht! Dass er seine erste große Hauptrolle in einem Film authentisch und überzeugend spielt, beweisen neben den Preisen auch die Reaktionen der Zuschauer. „Ich habe den Film mit meiner Familie gesehen. Die erste Reaktion war: schwarzer Bildschirm und total traurige Blicke auf den Fernseher. Es herrschte schon eine sehr gedrückte Stimmung danach. Die Stille nach dem Film war, glaube ich, vielsagender als alle Worte, die danach gefallen sind. Der Film geht schon ganz schön an die Nieren.“, verrät Jonas Nay im Interview.

+ TV-Tipp

Hast du Homevideo geschaut? Was meinst du zum Film?

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