• Kritik wegen Tiger-Foto

    Justin Bieber sorgt mal wieder für einen Skandal und lässt sich mit einem Tiger fotografieren. Ausgerechnet in einem Zoo, der für Misshandlungen bekannt ist…

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Justin Bieber: Ärger mit Peta wegen Tiger-Foto

Wenn der Bi(e)ber mit dem Tiger – dann ist das meistens keine gute Idee. Denn gerade hatte es Justin Bieber einigermaßen geschafft, sich aus Skandalen rauszuhalten, da sorgt er schon für den nächsten Social Media-Patzer: Auf Instagram postete Biebs ein Bild, auf dem er einen Tiger streichelt – und bekam dafür prompt mächtig Ärger mit der Tierschutzorganisation Peta. Denn der Tiger lebt in einem kanadischen Zoo, der schon häufig mit schlechten Bedingungen für die Tiere Schlagzeilen machte.

Justin Bieber (Foto: Splash News)

Schon in der Vergangenheit stellten Tierschützer Justins Tierliebe in Frage. Zum Beispiel, als Justin Äffchen „Mally“ mit auf seine Welt-Tour 2012 nahm. Damals musste Justin Mally in einem deutschen Tierheim zurücklassen, weil dem Äffchen die passenden Papiere zur Weiterreise fehlten – angeblich erkundigte sich Justin danach kein einziges Mal nach seinem Liebling. Und auch jetzt wird er von Tierschützern, allen voran Peta, wieder heftig kritisiert. Denn der Tiger lebt im kanadischen „Bowmanville-Zoo“, der schon häufiger wegen Misshandlungen von Tieren aufgefallen ist. In einem Statement erklärt PETA-Vizepräsidentin Lisa Lange: „Justin Bieber kann froh sein, dass ihm dieser gestresste, in Gefangenschaft lebende Tiger nicht die Kehle herausgerissen hat. Speziell der Bowmanville-Zoo wurde dabei erwischt, wie darin ein Tiger 17-mal mit einer Peitsche geschlagen wurde, auch als die Großkatze schon lange in einer Pose der Unterwerfung und Angst auf dem Rücken lag.

Justin Bieber dürfte die Kritik inzwischen mitbekommen haben, trotzdem hat er das Bild nicht von seiner Instagram-Seite gelöscht. Ihm war wahrscheinlich gar nicht bewusst, dass der Zoo so in der Kritik steht und wollte einfach die Gelegenheit nutzen, ein Pic mit einem so seltenen Tier zu machen. Doch etwas Gutes hat die Aufregung um Justins Post: Denn so bekommen die Tiere im Zoo endlich mehr Aufmerksamkeit und können in Zukunft vielleicht auf bessere Lebensumstände hoffen. Vielleicht wollte Justin mit seinem Post ja genau das erreichen…

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