• Viele Taschentücher!

    Schauspielerin Maria Ehrich spricht über die Verfilmung ihres Lieblingsbuchs "Das Schicksal ist ein mieser Verräter"

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Maria Ehrich über "Das Schicksal ist ein mieser Verräter"

Schauspielerin Maria Ehrich ("Rubinrot") ist ein riesiger Fan des Romans "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green und hat lange auf die Verfilmung des Bestsellers mit Shailene Woodley und Ansel Elgort in den Hauptrollen hingefiebert. Vor kurzem hat sie den Film endlich sehen dürfen und verrät uns exklusiv, wie es für sie war!

Maria Ehrich über

Du hast "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" (Kinostart: 12. Juni 2014) beim "Little Infinities"-Screening mit vielen Fans gemeinsam in Berlin geschaut. Kannst du uns erzählen wie dort die Stimmung war und was dort passiert ist?
Die Stimmung im Kino war wirklich großartig. Schon bevor der Film richtig angefangen hat, haben sich die Fans wie verrückt über die kleinen Botschaften der Filmemacher gefreut und man konnte die Aufregung fast mit Händen greifen. Als es dann endlich los ging, war es plötzlich mucksmäuschenstill im Saal, alle waren vom Film gebannt. Es wurde viel gelacht und dann unfassbar viel geweint. Gut, dass vorher Taschentücher ausgeteilt wurden.

Was war das Schönste an dem Film?
Ich glaube, dass wirklich alles an diesem Film besonders und herzerwärmend ist. Mir hat gefallen, wie die Macher des Films auch mit unserem Unterbewusstsein gespielt haben. Das merkt man zum Beispiel an der Farbgebung in einigen Szenen. Wenn es Hoffnung gibt und die Welt „im reinen“ scheint, sieht man besonders viele Blautöne. Da merkt man einfach, wie viel Liebe in dem Projekt steckt.

Du bist ein großer Fan des Buches, haben dich die Schauspieler überzeugt?
Ich bin hellauf begeistert von den Schauspielern. Von Shailene Woodley als Hazel Grace hätte ich auch nichts anderes erwartet, sie war für mich die perfekte Besetzung. Ansel Elgort hat mich wirklich überrascht, er ist zum Dahinschmelzen als Augustus! Aber auch für alle anderen Rollen wurden extrem tolle Schauspieler gefunden. Man hat bei jedem einzelnen große Freude zuzuschauen.

Manchmal ist man von Buchverfilmungen ein wenig enttäuscht, gibt es irgendetwas, was der Film nicht so gut widerspiegelt wie das Buch?
Da ich ja selbst in einer Buchverfilmung mitspiele, weiß ich genau, dass man manchmal einfach Kompromisse eingehen muss. Ein Buch ist eben kein Film und auch wenn viele das oft denken, man kann ein Buch NICHT eins zu eins verfilmen. Ich finde die Umsetzung bei „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ sehr gelungen, es wurden sehr, sehr viele Zitate aus dem Roman übernommen, was vor allem für die Buchfans ganz toll ist, und ich glaube kaum, dass irgendjemand Vergleiche zum Buch anstellen wird, während er sich von diesem tollen Film verzaubern lässt.
Wie viele Taschentücher sollte man sich einpacken?
Ein Lastwagen voll sollte reichen, denke ich.
Die schönste Message des Films/Buches ist…?
Das Leben ist kein Wunschkonzert, aber es ist jeden einzelnen Atemzug wert.
Mit welchem Gefühl hast du das Kino verlassen?
Als ich aus dem Kino gegangen bin, konnte ich meine Gefühle gar nicht richtig ordnen. Ich war glücklich und traurig zugleich, wollte weinen und lachen. Dieser Film hat wirklich etwas ganz Besonderes mit mir gemacht. Das muss aber jeder für sich selbst herausfinden.

Übrigens haben wir Maria Ehrich auch schon mal zum Interview getroffen - als Star im Film "Rubinrot". Hier geht's zu den Videos:

Rubinrot: Exklusive Interviews

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