• Rihanna bricht Schweigen

    "Er hatte keine Seele in den Augen" - Rihanna spricht zum ersten Mal über die brutale Attacke von Chris Brown

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Rihanna bricht Schweigen über Chris Brown Attacke

Neun Monate nach der brutalen Attacke ihres Ex-Freunds Chris Brown, sprach Rihanna jetzt in einem TV-Interview zum ersten Mal über das schreckliche Ereignis. Lies, wie die Situation eskalierte, wie schlimm es wirklich war und wie sie jetzt über Chris denkt. Plus: Ihre Nachricht an alle Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt wurden.

Rihanna / Chris Brown (Getty Images)

Im Februar diesen Jahres hatte Chris Brown seine damalige Freundin Rihanna nach einem Streit brutal zusammen geschlagen. Jetzt hat die Sängerin endlich ihr Schweigen gebrochen. Im Interview mit der Moderatorin Diane Sawyer von "Good Morning America" ließ sie den Abend Revue passieren. Die Gerüchte, wie es zu der Attacke kam, bestätigte sie jetzt - Chris bekam eine Nachricht von einer unbekannten Frau, woraufhin Rihanna ihn zur Rede stellte. "Ich habe ihn bei einer Lüge erwischt, er sagte mir nicht die Wahrheit und ich wollte ihn nicht davon kommen lassen", erklärte Rihanna und fügte mit gebrochener Stimme hinzu: "Es endete damit, dass er mir gegenüber gewalttätig wurde. Es war hässlich."

"Ich dachte die ganze Zeit: Wann hört es endlich auf? Er hatte keine Seele in den Augen. Da war einfach nichts. Er hatte einen kompletten Black-Out."

Auf die Frage, ob sie ihn jetzt hasst, antwortete sie:"Nein, ich hasse ihn nicht."Sie wünschte ihm sogar alles Gute für sein Leben, seine Karriere und dass er aus dem Vorfall lernt.

Allerdings bereut sie, dass sie ihm kurz nach der brutalen Attacke noch eine Chance gab. "Ich bin auch nur ein Mensch. Ich habe angefangen, mich selbst zu belügen. (...) Als ich realisierte, dass meine egoistische Entscheidung für die Liebe darin enden könnte, dass ein junges Mädchen getötet werden könnte, weil sie zu ihrem Freund zurückkehrt, konnte ich die Verantwortung nicht mehr ertragen. (...) Ich sage das zu jedem Mädchen, das Opfer von häuslicher Gewalt wurde: Reagiert nicht nur aus Liebe. Liebe ist so blind."

Rückblickend gesehen war die Liebe zu Chris die ganze Zeit gefährlich. Rihanna erklärte: "Je mehr wir uns verliebten, desto gefährlicher wurden wir füreinander. Wir waren wie besessen voneinander."

Chris Brown war übrigens gar nicht erfreut über Rihannas offenes Interview: "Meine Meinung ist: Diese Details sollten unsere Privatangelegenheit bleiben", sagte der R'n'B-Sänger gegenüber MTV.

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