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    Emilia Schüle verrät, was sie an Jungs toll findet und Daniel Axt, warum ihn nichts mit Zac Efron verbindet

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Rock it: Emilia Schüle und Daniel Axt im Interview

"Rock it" - der coole, deutsche Musical-Film - kommt am Donnerstag (18.02.) in die Kinos! Mädchen.de hat mit den Hauptdarstellern Emilia Schüle und Daniel Axt gesprochen. Lies im Interview mit Emilia, was ihre Mitschüler von ihrem Hobby halten, was die hübsche Brünette an Jungs mag und warum sie Zac Efron überhaupt nicht sexy findet...

Emilia Schüle und Daniel Axt (Getty Images)

Interview mit Emilia Schüle

Mädchen.de:Der Vergleich von „Rock it“ mit Musical-Filmen wie „High School Musical“ liegt nahe. Was ist das Besondere an der deutschen Produktion?
Emilia Schüle: „Rock it“ ist ganz anders und viel schöner als die amerikanischen Sachen. Der Film ist näher am Herzen, berührt, macht mehr Spaß und man kann sich mit den Personen viel besser identifizieren. Er ist eben nicht so amerikanisch, glänzend, rund und so perfekt.
Was war denn die größte Herausforderung für dich beim Dreh?
Zum Schauspielern kam der Druck mit dem Gesang und dem Tanzen. Das zu verbinden war nicht immer einfach. Auch schauspielerisch war es eine große Herausforderung für mich. Meine Rolle im Film ist ja ziemlich tollpatschig – und ehrlich gesagt hatte ich auch ein bisschen Angst, nicht lustig zu sein.
Deine Filmeltern sind ja ganz schön fordernd, was die Musikkarriere ihrer Tochter angeht. Haben deine richtigen Eltern dich auch auf die Schauspielerei gebracht?

Nein, das war allein meine Entscheidung. Sie unterstützen mich natürlich, aber ich würde mich niemals so einnehmen lassen, wie das Julia im Film macht – dass sie eigentlich den Traum ihrer Eltern lebt. Aber natürlich erwarten meine Eltern auch viel von mir, dass ich z. B. das mit der Schule nebenbei auch noch hinkriege und dass ich meine Familie nicht vergesse, auch wenn ich mit dem Kopf ganz woanders bin.
Stichwort Schule: Wie kommen deine Mitschüler damit klar, dass du so erfolgreich bist?
Es ist ein Hobby, wie jeder andere es hat. Ich bin halt Schauspielerin und andere spielen Gitarre. Es ist natürlich nicht leicht, ich fehle oft und kriege trotzdem mein Zeugnis am Ende des Jahres. Trotz allem: Ich schmeiße kein Geld aus dem Fenster und bekomme immer noch mein normales Taschengeld jeden Monat.
In „Rock it“ wirst du von deiner Gesangspartnerin richtig fies hintergangen. Ist dir das im wahren Leben auch schon mal passiert?
(wird nachdenklich) Hm, ja klar. Vertrauensbrüche sind immer schwer zu verdauen. Ich denke, dass ich schon viel mehr enttäuscht wurde. Das hat bestimmt jeder schon mal erlebt.

Im Film schlüpfst du in zwei Rollen – die brave Julia und die rockige Tony. Was hat dir mehr Spaß gemacht zu spielen?
Tony! Aber die war auch weitaus schwieriger zu spielen. Gerade dadurch, dass sie so lustig und verpeilt ist.
Und von den Klamotten her?
Auch Tony! Die ist da viel interessanter.
Würdest du die Sachen auch privat tragen?
Klar, ich hab denen alles abgekauft! (lacht)
In „Rock it“ verliebst du dich in einen Jungen, der in einer Band spielt - wie ist das im wahren Leben?
Oh ja, das kenn ich. Wenn jemand gut singen kann und Lieder schreibt, werde ich definitiv schwach. (lacht)
Warum sind Jungs mit Band so cool?
Es fasziniert mich einfach, wenn ein Mann eine Leidenschaft für Musik hat – und wenn er dann auch noch so schön ist, ist das noch toller…
Was muss ein Junge denn noch machen, um dich zu beeindrucken oder um dein Herz zu gewinnen?

Mich überraschen. Und er darf nicht langweilig sein. Und muss gut riechen. (lacht)
Für welchen Typ Jungen schwärmst du?
Ich war nie und bin kein „Schwärmtyp“. Ich war auch noch nie fanatischer Fan einer Band oder so. Da schwärm ich lieber für meinen privaten Traummann, meinen Freund.
Und was, wenn Zac Efron um die Ecke käme?
Ne, dann würd ich mich wieder umdrehen.
Was fehlt dem?
Männlichkeit. (lacht)
Wo genau?
Ausstrahlung? Körperbau? Ich weiß nicht.

Interview mit Daniel Axt

Im Interview mit Mädchen.de verriet Daniel Axt - der Hauptdarsteller in "Rock it" - warum er die deutschen Texte zunächst komisch fand, wie Mädels ihn beeindrucken können und was er von Vergleichen mit Zac Efron hält...

Daniel und Emilia
Mädchen.de: Wann hast du festgestellt, dass du singen und tanzen kannst - und das sogar ganz gut?
Daniel Axt: Danke erst mal für das Kompliment, dass ich tanzen kann! (lacht) Das seh‘ ich persönlich als meine Schwäche an. Und in puncto Singen? Dazu sage ich immer gerne: Es hat gereicht. Musik mache ich allerdings schon, seit ich denken kann. Vor dem Film hab ich mit der Gitarre immer nur für mich gespielt und alleine gesungen. Das war schon eine Riesen-Hemmschwelle, vor anderen Leuten zu singen. Ich hab mich anfangs nicht so getraut, weil ich Angst hatte, etwas falsch zu machen.
Du sagst, du kannst Gitarre spielen. Hast du auch eine Garagen-Band wie in „Rock it“?
Nein. In der Schule war ich Lead-Gitarrist einer Big Band, aber da gibt’s ja keine Sänger. In einer „richtigen“ Band hab ich noch nicht gespielt, aber was nicht ist, kann ja noch werden…
Emilia hat uns gestanden, dass sie Jungs, die Musik machen, total toll findet...
Ach ja? (lacht) Das kommt natürlich immer auf das Mädchen an. Es gibt Mädels, die finden es ganz toll, wenn ein Junge ihnen am Lagerfeuer auf ’ner Klampfe etwas vorspielen kann und vor sich hin trällert. Und dann gibt es Mädchen, die daran nichts Besonderes finden.
Daniel Axt
Und umgekehrt: Was muss ein Mädchen haben, damit sie dir gefällt?

Das Gesamtpaket muss einfach stimmen. Ich könnte jetzt nicht sagen: Diese Haarfarbe oder jene Augenfarbe muss es sein. Charakterlich muss es passen und natürlich sollte man sich lange genug kennen.
Hattest du in irgendeiner Art Bedenken, weil ihr die Texte auf Deutsch singt?
Am Anfang schon, als wir nur die Texte und nicht die Musik dazu kannten. Wenn man nur die Lyrics liest, kommt es einem schon komisch vor. Aber mit der Musik zusammen, ist es etwas ganz anderes. Es ist echt wichtig, dass die Texte auf Deutsch sind, weil viele Kids Englisch noch nicht richtig verstehen. Somit können sie sich in die Geschichte viel besser reinfühlen, weil sie eben alles mitkriegen – nicht wie z. B. bei „High School Musical“.
Stichwort „High School Musical“: Was hältst du von Vergleichen mit Zac Efron?
Diesen Vergleich habe ich mir schon oft anhören müssen. Ich finde, Zac Efron ist ein super cooler Typ, der natürlich wahnsinnig toll aussieht. Der Vergleich ehrt mich schon - aber von dem, was ich so von einigen aus dem Team, die schon mal mit Zac zusammen gearbeitet haben, gehört habe, sind wir total unterschiedlich. Mir wurde gesagt, er sei eher ein introvertierter Typ und das bin ich gar nicht, ich bin extrovertiert und direkt. Außerdem ist er 6 oder 7 cm kleiner als ich (lacht). Um den Vergleich komme ich wahrscheinlich nicht herum, aber ich hoffe trotzdem, dass ich die Chance habe, zu beweisen, dass ich nicht Zac Efron auf Deutsch bin. Ich bin ich und das bleibt auch so.
Filmcrew
Was sind denn deine schauspielerischen Vorbilder?

Johnny Depp – der versteht sein Handwerk wie kein anderer. Aus Deutschland: Jürgen Vogel, weil er so wandelbar ist. Auch Matthias Schweighöfer finde ich sehr gut. Johanna Wokalek spielt ebenfalls total beeindruckend.
Was war das Coolste an den Dreharbeiten zu Rock it?
Die Gemeinschaft! Es besteht natürlich immer die Gefahr, dass man sich nicht versteht – gerade, wenn man einen Haufen Jugendlicher im Alter von 14 bis 19 Jahren zusammen würfelt. Klar, dass es da auch unter den Mädels mal Zickenkrieg geben kann. Es hat mich beeindruckt, dass alles so stressfrei und toll funktioniert hat. Wir standen alle unter Leistungsdruck und hatten unheimlich viel zu tun. Natürlich gab es mal die ein oder andere Differenz, aber dass es so gut funktioniert und wir über den Dreh hinaus noch in Kontakt stehen, das hätte ich nie erwartet. Es sind enge Freundschaften entstanden, die mir unglaublich viel bedeuten.

(Interviews: Jana Vetter; Fotos: © Walt Disney)

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