• Interview: Shailene Woodley

    Wir haben den „Divergent“-Star Shailene Woodley zum exklusiven Interview getroffen!

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Die Bestimmung – Divergent: Interview mit Shailene Woodley

Als sie 2011 die rebellische Tochter von George Clooney in „The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten“ spielte, brachte das Shailene Woodley viel Lob seitens der Kritiker ein und man wurde das erste Mal so richtig auf sie aufmerksam. Nun ergatterte die 22-Jährige die Hauptrolle im Action-Adventure „Die Bestimmung – Divergent“. Wir haben die hübsche Schauspielerin in Berlin zu einem Interview getroffen. 

Interview mit Shailene Woodley

Der Film basiert auf dem dreiteiligen Roman von Veronica Roth, wurde von Regisseur Neil Burger umgesetzt und läuft ab dem 10. April 2014 im Kino. Neben dem britischen Schauspieler Theo James spielt Shailene Woodley die Hauptrolle – die kämpferische Tris Prior, die sich gegen das System stellt.

Im exklusiven Interview mit Mädchen.de erzählt uns Shai wie es für sie war, sich die Haare abzuschneiden, warum Tris so stark und tapfer ist und warum sie Theo James für einen absoluten Gentleman hält! Lass dir das Interview mit ihr nicht entgehen! 

Interview mit Shailene Woodley:

Es ist noch nicht lange her, dass ich John Green für ein Interview getroffen habe. Er ist ein sehr cooler Typ. Du hattest viel mit ihm während der Dreharbeiten für „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ zu tun und ich habe gehört, dass am Set immer eine gute Stimmung war. War es bei „Insurgent“ auch so?

Shailene: Ja, war es. Es war eine tolle Atmosphäre. Um ehrlich zu sein, war es anders bei „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, denn der Inhalt beider Film ist sehr unterschiedlich. Ähnlich war aber, dass wir alle viel Spaß hatten und ich denke, schauspielern soll Spaß machen. Genauso sollten auch ein Regisseur oder ein Produktions-Assistent Spaß am Film-Set haben, denn man produziert Kunst. Sobald man sich wohlfühlt, kommt es dazu, dass man Spaß hat.

Wie hat es sich für dich angefühlt, erst ein Paar mit Ansel zu spielen und jetzt Bruder und Schwester zu verkörpern?

Shailene: Es war toll, denn wir haben uns am Set von „Divergent“ sehr gut kennen gelernt und hatten dann am Set von „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ eine gute Beziehung aufgebaut, was dazu führte, dass wir sehr offen und freundschaftlich miteinander waren.

Wie war es, die ganze Filmcrew wieder zu sehen und gab es Dinge, die nun leichter zu filmen waren, da ihr euch schon besser kanntet?

Shailene: Ja, ich bin mir nicht ganz sicher, ob leichter oder schwerer. Es gibt auf jeden Fall leichtere Szenen, was daher kommt, dass du deine Kollegen gut kennst und dich in ihrer Umgebung wohlfühlst.

Wie zum Beispiel die Liebesszene mit „Four“, war die leichter zu filmen?

Shailene: Ja, es ist immer leichter eine intime Szene mit jemandem zu filmen, in dessen Gegenwart du dich wohlfühlst. Es kommt auch darauf an, wie lange man sich kennt. Schlussendlich ist es aber so, dass diese Szenen nie wirklich romantisch oder wirklich intim sind. Sie sind sehr technisch, denn 20 Menschen schauen dir zu. Die Strahler werfen Licht auf dein Gesicht und du bekommst Anweisungen, wie beispielsweise: „Ich mache das und du machst das“. Es ist also mehr ein Prozess der auf eine romantische Szene trifft.

Jetzt kommt eine Frage, die du wahrscheinlich schon einige Male zuvor gehört hast. In „Divergent“ hast du noch lange Haare und in „Insurgent“ schneidest du dir deine Haare ab. Haben die kurzen Haare irgendeine besondere Bedeutung für dich?

Shailene: Meine Haare waren schon für „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ kurz und ich habe mich entschieden sie kurz zu lassen und sogar noch ein bisschen kürzer für „Insurgent“ schneiden zu lassen. Es hat einfach gepasst. Tris sollte auch nicht zu sexy wirken. Mit diesen natürlichen, dicken Haaren und das Make-up, wir wollten sie eher schlicht halten.

Ist es leichter die Stunts mit den kurzen Haaren zu machen?

Shailene: Ja, ist es tatsächlich! Ich habe sehr langes und dickes Haar und wenn du all diese Stunts machst, dann sind sie oft im Weg und bleiben irgendwo hängen.

Tris ist ja in einer sehr komplizierten Situation, vor allem in einer psychisch komplizierten Situation. Sie entscheidet sich ihre Gruppe und „Four“ zu verlassen, um zu Jeannine zu gehen. Wie geht Tris mit dieser komplizierten Situation um und was macht sie so stark?

Shailene: Ich denke, was sie stark macht ist die Tatsache, dass sie eine Schwäche hat. Die Tatsache, dass sie gebrochen ist und mit einigen Geistern und Dramen aus ihrer Vergangenheit umgehen muss. Die Ungerechtigkeit und Veränderung ist der besondere Dreh an dem Film. Ich denke diesen Mut zu finden und die Tapferkeit, an die sie glaubt und für die sie steht, das ist es, was so eine starke Kraft in ihr aufbaut.

Du hast in einem Interview mal gesagt, dass Theo James in jeder Hinsicht ein Gentleman ist. Warum denkst du das und was macht einen Mann zu einem Gentleman?

Shailene: Theo ist sehr respektvoll, nicht nur gegenüber Frauen sondern auch gegenüber Männern und er ist „old school“. Er ist der Erste, der dir die Tür öffnet, den Stuhl für dich herauszieht und das liebe ich einfach. Ich bin selbst auch ein bisschen „old school“. Er ist jemand der vorausschaut, außerdem versucht er immer hilfsbereit zu sein, wenn er kann. Ich denke, dass ist die Einstellung, die einen Mann zu einem Gentleman macht.

Wir haben auch mit ihrem süßen Kollegen Theo James gesprochen. Hier geht’s zu seinem Interview:

Interview mit Theo James

Die Bilder zu den Filmen gibt´s hier:

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