• Plus-Size-Model Tess Holliday will mit Nacktbild Frauen Mut machen

    Sie zieht blank, um andere Frauen zu bestärken

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Tess Holliday: Nacktbild soll Frauen Mut machen

Das Plus-Size-Model Tess Holliday, auch früher bekannt unter Tess Munster, hält auf Social Media mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg. Sie setzt sich für Feminismus und Body Positivity ein und will ihren Fans zeigen, dass sie sich so lieben sollen, wie sie sind. Mit einem neuen Nacktbild will sie nun Frauen bestärken.

Tess Holliday

Die US-Bloggerin Tess Holliday, die eigentlich Ryann Maegen Hoven heißt, hat Kleidergröße 52 und wurde 2015 als erstes Model ihrer Größe von der renommierten, internationalen Modelagentur MiLK Model Management unter Vertrag genommen. Mittlerweile verdient sie ihr Geld als Plus-Size-Model und unterhält ihre Fans auf Instagram.

Mit einem neuen Nacktbild möchte sie nun allen Frauen Mut machen: "Frauen verdienen Respekt, egal ob sie nackt sind oder komplett bekleidet. [...] Körper und Gesicht wurden nicht bearbeitet."

Ihre 1,5 MillionenFollower feiern sie für ihre Ehrlichkeit. Und wir finden auch, dass man zu seinem Körper stehen soll, egal, was andere sagen. Deswegen: Respekt, Tess Holliday!

Tess Holliday: Ihre Geschichte

Egal, ob auf den internationalen Modeschauen oder in den Online-Shops – die Models sind meist ziemlich dünn, wirken fast schon magersüchtig. Deswegen freuen wir uns umso mehr, dass Mode immer mal wieder mit sogenannten Plus-Size-Models präsentiert wird. Und auch wenn Größe 40 bis 44 nicht gerade nach Übergröße schreit – laut dem statistischen Bundesamt ist das sogar der Durchschnitt in Deutschland –, ist es doch ein Schritt in die richtige Richtung.

Wenn man sich die Bilder von Tess Holliday anschaut, sieht man eine 32-Jährige, die dick ist, ein schönes Gesicht hat und Dellen an den Beinen. Ist das „schön“ oder sind wir es einfach nicht gewohnt, ein Model mit solchen Maßen zu sehen? Schließlich werden wir durch TV, Magazine und Werbung auf ein anderes Schönheitsideal getrimmt: Schön ist man nur, wenn man superschlank ist. Doch sollten wir sowas nicht überdenken?

Tess Hollidays Aktion #EffYourBeautyStandards

Tess hatte 2013 übrigens auch einen Hashtag kreiert: Unter #EffYourBeautyStandards („Verfluche deine Schönheitsideale“) ermutigte sie Frauen dazu, ihren Körper zu feiern, egal welche Größe sie haben. Über ihre Kampagne sagte sie: „Jeder verdient es glücklich zu sein, aber aus irgendeinem Grund stört es die Leute, dass ich Plus-Size und zufrieden bin. Es ist wirklich merkwürdig.“

Klar ist es wichtig, dass nicht mehr irgendwelche Hungerhaken über den Catwalk schweben und Models aussehen, wie ein Strich in der Landschaft. Doch wenn man an die Gesundheit denkt, kann Kleidergröße 52 eigentlich nicht gut für den Körper sein. Viele Models sind einfach zu dünn, andere werden als Plus-Size bezeichnet, obwohl sie vollkommen normal aussehen – und Tess Holliday schießt über die üblichen Plus-Size-Größen hinaus. Aber Tess fühlt sich in ihrem Körper wohl. Und das ist ja wohl die Hauptsache!

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