• SO traurig!

    Dieses Paar hört nicht auf gegen ihre Krankheit zu kämpfen. Eine wahre Geschichte, die das Herz berührt...

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Die wahre Geschichte von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter"

Dies ist die wahre Geschichte von zwei Mukoviszidose Patienten, die sich lieben und um ihr Leben kämpfen. Katie und Dalton Prager, beide gerade mal Mitte zwanzig, lernten sich über Facebook kennen und verliebten sich - trotz Verbot der Ärzte. Dalton erlag als erster den Folgen seiner Krankheit, nur fünf Tage später folgte ihm Katie in den Tod.

Das ist eine der traurigsten Geschichten, von denen wir seit langem gehört haben. Über Facebook lernte Katie ihren Dalton kennen, der, wie sie auch, an Mukoviszidose leidet. Sie chatten einige Zeit und sie bot ihm an, dass wenn er jemanden zum reden braucht, sie gerne für ihn da ist. Nach einiger Zeit verabredeten sie sich dann heimlich, denn Mukoviszidose-Patienten wird ausdrücklich davon abgeraten, untereinander Beziehungen einzugehen, da sie sich gegenseitig noch kranker machen können. Beziehungen mit einem gesunden Menschen sind jedoch kein Problem. Doch dieses Verbot ignorierten sie und verliebten sich schlagartig. 2011 heirateten sie, mit der Begründung, wenn sie eh nicht mehr lange leben, wollen sie wenigstens den Rest ihres Lebens miteinander verbringen.

Nach ihrer Hochzeit erhielt Dalton eine neue Lunge, doch Katie's Versicherung bezahlte für keine Transplantation und so verschlechterte sich ihr Zustand, bis die Universität von Pittsburgh auf sie aufmerksam wird. Mit deren Unterstützung der Öffentlichkeit bekam das medizinische Pittsburgh-Center eine begrenzte Genehmigung, Katie's Fall zu übernehmen. 2015 bekam sie daher auch eine Lungentransplantation.

+ + Es war ein Hoffnungsschimmer + +

Es schien alles endlich gut zu werden, doch dann lief es plötzlich nur noch bergab. "Alles was schief gehen konnte, ging schief", erzählte sie in einem Interview mit der Tageszeitung aus Kentucky. Sie litt nach der Operation an Nierenversagen, weshalb sie dann zur Dialyse musste und auch ihr Herz hat aufgrund der Transplantation eine Fehlfunktion und ist nicht mehr stark genug. Nach einigen Kämpfen setzte sie jegliche Medikamente ab. "Ich will einfach nur die Möglichkeit haben, mich natürlich zu verabschieden", sagt sie.

Sie versucht jetzt, jeden Tag zu genießen und alles, was sie liebt, noch einmal zu sehen und zu erleben. Noch im September wird sie gemeinsam mit ihrer Familie Weihnachten feiern, da nicht sicher ist, ob der Körper von Katie bis Ende des Jahres durchhalten kann. Doch das schlimmste für die 26-Jährige ist die Tatsache, dass sie Dalton nicht sehen darf. Ihr größter Wunsch ist es, ihn für wenigstens ein paar Minuten in den Armen zu halten. Er liegt jedoch in einem Krankenhaus in St. Louis, da seine Eltern dort leben. "Wir hoffen, dass Dalton ganz bald fit genug ist, um Katie zu besuchen", sagt ihre Familie. "Selbst, wenn wir nur einen Tag und eine Nacht miteinander verbringen können, würde und das überglücklich machen", so Katie. Ihre Geschichte berührt gerade die ganze Welt. Diese Hoffnung müssen sie nun leider aufgeben. Dalton starb am 17. September - ohne dass Katie und er sich noch gesehen haben. Aber eine Video-Botschaft von Katie erreichte Dalton noch, in der sie sich von ihm verabschiedet - danach machte er für immer die Augen zu. Nur fünf Tage später ist auch Katie gestorben. Jetzt können sie im Himmel wieder zusammen sein!

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