Unterirdische Pickel können Schmerzen verursachen. Was ist der Grund dafür?

Aua! Warum tun manche Pickel eigentlich so weh?

Knallrot, leuchtend und dann tun sie auch noch weh: Unterirdische Pickel. Was du gegen die Schmerzen machen kannst und wie sie schnell wieder verschwinden, erfährst du hier auf Mädchen.de 

© unsplash

Du gehst am Spiegel vorbei und stoppst. Was leuchtet denn da auf einmal so signalrot? Na toll, mal wieder ein neuer Pickel. Aber das hättest du wahrscheinlich nach einer Stunde auch anders festgestellt – nämlich durch den unangenehmen Druck unter der Haut. Aua! Aufgelöst rennst du ins Bad, um ihn auszudrücken. Jedoch allein schon beim Anfassen des Pickels tut es höllisch weh! Ausdrücken? Keine Chance! 

Schon fies diese unterirdischen Pickel, die einfach so aus dem Nichts auftreten, weh tun und zudem noch eine gefühlte Ewigkeit rot leuchten. Doch warum tun manche Pickel eigentlich mehr weh, als andere und was kann man dagegen tun? 

Wie entstehen „unterirdische“ Pickel?

Oft handelt es sich hierbei um entzündete Pickel unter der Haut. Die Beschaffenheit kann vielfältig sein. Entweder eher fest, weich oder/ und rot. Ursachen hierfür können Akne, Mitesser und verstopfte Talgdrüsen sein. Schweiß und abgestorbene Hautpartikel können die Entzündung weiter fördern.

Wie entstehen die Schmerzen?

Die Schmerzen entstehen durch die Entzündung und die dadurch resultierende Schwellung, den Druck des Eiters unter der Haut

Pickel trotz Schmerzen ausdrücken?

Nein! Du solltest die Pickel weder mit der Hand ausdrücken, noch mit einer Nadel aufstechen. Dadurch würdest du die Entzündungsgefahr erhöhen und es könnten später sogar Narben entstehen. Lieber die Finger davon lassen und abwarten. 

3 Tipps, um den Heilungsprozess zu fördern:

1. Pickel wärmen: Waschlappen in Kamillentee tränken und am besten auf das ganze Gesicht legen. So weichst du deine Haut ein, die Poren können sich öffnen und der Pickel besser heilen.

2. Zinksalbe: Der Klassiker! Damit es mit dem Pickel wegmachen auch wirklich klappt, muss die Salbe etwas länger einweichen. Trage sie am besten vor dem Schlafengehen auf und wasche sie morgens mit laufwarmen Wasser wieder ab.

3. Kühlen: Du kannst den Pickel auch mit einem Kühlpack kühlen. So verschwindet die Schwellung schneller und die Heilung nimmt zügig ihren Lauf.

Pickel vorbeugen

Damit es gar nicht erst zu Pickeln kommt, solltest du folgenden 5 Dingen besonders Achtung schenken:

1. Die tägliche, gründliche Reinigung deiner Haut ist das A und O wenn es darum geht, Pickel zu vermeiden. Reinige deshalb dein Gesicht morgens und abends mit einem hautverträglichem Waschmittel, dass deine Haut nicht angreift oder beunruhigt. 

2. Achte darauf, dass dein Handtuch, mit dem du dein Gesicht abtrocknest auch wirklich frisch und sauber ist. Trenne am besten Körperhandtuch von dem für das Gesicht.

3. An sich sollte durch das zweimalige Waschen am Tag dein Gesicht gut gereinigt sein. Dennoch ist noch einmal das Abschminken gesondert hervorzuheben. Alte Make-up-Reste können nämlich unreine Haut begünstigen.

4. Wenn du merkst, dass es sich ein Pickelchen in deinem Gesicht bequem machen möchte, heißt es: Hände weg vom Gesicht und Ruhe bewahren! Denn rumpulen, gar ausdrücken macht alles noch viel schlimmer.

5. Wenn du dir nicht ganz genau sicher bist ob die Gesichtslotion, die du momentan verwendest, für dich auch wirklich die richtige ist, lasse dich ruhig von einem Hautarzt beraten. Womöglich hat er sogar noch mehr Tipps für dich auf Lager! 

Du möchtest mehr über Pickel unter der Haut erfahren? Dann wird dich auch dieser Artikel interessieren:

unterirdische-pickel-quer
Man sieht sie nicht immer, aber sie tun höllisch weh – unterirdische Pickel. Wir verraten dir Tipps und Tricks, wie du die fiesen Unterlagerungen wieder los wirst.  Weiterlesen
Lade weitere Inhalte ...