Gepflegte Haut in stressigen Zeiten

Gepflegte Haut in stressigen Zeiten

Der Winter ist für deine Haut eine Herausforderung: innen die warme und trockene Heizungsluft und draußen klirrende Temperaturen mit einem schneidenden Wind.

© Pixabay Für unsere Haut ist die Kälte im Winter eine Herausforderung. Gerade die empfindliche Gesichtshaut ist den Temperaturschwankungen ungeschützt ausgesetzt.

Der Stress rund um Weihnachten ist für empfindliche Haut ein weiteres rotes Tuch. Mit diesen Tricks hilfst du deiner Haut durch Stress und Kälte.

Regelmäßige Pflege

Deine Haut braucht im Winter eine andere Pflege als im Sommer. Gerade die Wechsel zwischen warm und kalt machen jedem Hauttyp zu schaffen. Deine Pflege darf im Winter fetthaltiger sein als im Sommer. Hautpflege ist die umsatzmäßig stärkste Produktgruppe mit einem Umsatz von jährlich mehr als 3,3 Milliarden Euro in Deutschland. Eine entsprechend große Auswahl an Produkten findest du. Wechsele aber zwischen den Produkten nicht zu oft. Viele Wechsel zwischen unterschiedlichen Cremes verwirren deine Haut. Deine Haut benötigt gut 28 Tage, um sich zu erneuern. Einige Produkte führen zu Erst-Irritationen und entwickeln ihre positive Wirkung nach einigen Wochen. Folgende Anzeichen direkt nach dem Auftragen zeigen dir, dass das Produkt nicht optimal zu dir passt:

  • Rötungen

  • Reizungen

  • Spannen der Haut

Neben der Pflege ist das Reinigen deiner Haut wichtig. Greife zu sanften Produkten, die deine Haut im Winter nicht zusätzlich reizen oder ihr Feuchtigkeit entziehen.

Mittel aus der Natur nutzen

Gerade bei besonders empfindlicher Haut ist natürliche Pflege sinnvoll. Viele der Zusatzstoffe aus herkömmlichen Cremes reizen empfindliche Haut unnötig und sorgen für Irritationen. Masken kannst du einfach aus gewöhnlichen Lebensmitteln wie Honig, Haferflocken und Quark anrühren. Ein wahres Wundermittel der Natur ist das Teebaumöl. Es hat eine höhere antibakterielle Wirkung als zum Beispiel das Eukalyptusöl. Speziell bei zu Pickeln neigender Haut sollte Teebaumöl fester Bestandteil im Badezimmer sein. Teebaumöl wirkt:

  • antibakteriell

  • fungizid

  • antiseptisch

  • entzündungshemmend

© Pixabay Der Teebaum sieht nicht nur schön aus. Das aus ihm gewonnene Teebaumöl hilft unserer Haut in vielerlei Hinsicht.

Probiere aus, ob du Teebaumöl verträgst. Einige Menschen reagieren empfindlich auf hochprozentiges Teebaumöl. Am Ende entscheidet die Mischung über den Erfolg. Bei Hautreizungen und trockener Haut wirkt Mandelöl wahre Wunder. Es gleicht wunderbar aus, beruhigt die Haut und schenkt ihr Feuchtigkeit.

Tipp: Teebaumöl lässt sich zu einer Maske für beanspruchte Kopfhaut mischen. Denn durch das Tragen von Mützen reagiert empfindliche Kopfhaut im Winter oftmals mit Trockenheit. Mische Teebaumöl mit etwas Kokosöl und lasse die Mischung eine halbe Stunde auf deiner Kopfhaut wirken.

Die Haut schön trinken

Oftmals unterschätzt, aber für die Haut wichtig: die Flüssigkeitszufuhr. Denn über deine Haut scheidet dein Körper viele Giftstoffe aus. Trinkst du wenig, gelangen mehr Giftstoffe in höherer Konzentration in deine Hautschichten. Deine Haut kann diese nicht schnell genug ausscheiden und wird anfälliger. Achte deshalb darauf, auch im Winter jeden Tag zwischen 1,5 und 2,5 Liter Flüssigkeit zu trinken. Ideal sind

  • Wasser,

  • Früchte- oder Kräutertee.

Diese helfen deinem Körper Unerwünschtes loszuwerden und verhelfen deiner Haut ebenfalls zu Elastizität. Alkohol, Kaffee oder Säfte belasten deine Haut hingegen zusätzlich.

Tipp: Deine Haut braucht keine besonderen Trinkampullen oder Wasser mit besonderen Zusätzen – reines Wasser, in der entsprechenden Menge über den Tag verteilt, reicht aus.

Schwitzen nicht vergessen

Über deine Haut scheidet dein Körper tatsächlich über den ganzen Tag und die ganze Nacht alles aus, was er nicht mehr braucht. Du unterstützt deinen Körper im Winter, wenn du ihn bewusst zum Schwitzen bringst. Das kann beim Sport sein oder in der Sauna – Schwitzen in jeglicher Form ist sinnvoll. Es hilft deinem Körper bei der Reinigung. Bakterien, Krankheitserreger, alte Haut – all das entsorgt der Körper mit Schwitzen ein bisschen besser.

Schön im Schlaf

Auch der Schlaf spielt eine Rolle bei deinem Hautbild. Zum einen tut es deiner Haut gut, für einen längeren Zeitraum nicht geschminkt zu sein. Mache es so ruhig zu deinem festen Ritual, dich früh abzuschminken und deiner Haut eine Pause zu gönnen. Im Schlaf kommt dein Körper zur Ruhe und deine Gesichtsmuskeln entspannen sich. Auch die Haut kann sich jetzt regenerieren. Für Erwachsene sind zwischen sechs bis acht Stunden Schlaf jede Nacht ideal.

Entspannung

Vielleicht gehörst du zu den Menschen, die zu Stresspickeln neigen? Tatsächlich zeigt sich bei vielen Stress an der Haut. Die sprichwörtliche Dünnhäutigkeit kommt offensichtlich nicht von ungefähr. Setze daher bewusst auf Entspannung in deinem Alltag, um dir und deiner Haut Pausen zu gönnen. Je nach Typ sehen entspannte Momente im Alltag sehr verschieden aus. Methoden der Entspannung sind beispielsweise:

  • Yoga

  • Meditation

  • Schwimmen

  • Laufen

  • Lesen

Besonders aktive Menschen empfinden eine ruhige Tätigkeit keineswegs als Entspannung. Sie können ihre Anspannung stattdessen gut bei Bewegung abbauen. Achte darauf, was dich entspannt, und sorge in deinem Alltag gerade in stressigen Phasen für diese Pausen vom Stress. Nicht nur deine Haut, sondern dein ganzes Befinden wird sich verbessern.

Was der Haut guttut


Probleme mit deiner Haut sind oftmals vielschichtig und komplex. Eine passende Pflege kann nur ein Bestandteil einer Lösung sein. Ernährung, Trinken und der Alltag spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle. Bereits kleine Änderungen zeigen große Wirkung.

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