• 7 Tipps, wie dein Styling teurer wirkt als es ist

    Es müssen nicht immer Designerlabels sein, ein paar Tipps und Tricks lassen deinen Look sehr viel hochwertiger erscheinen

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7 Tipps, wie dein Styling teurer wirkt als es ist

Gucci, Dior und Chanel – manchmal sehen wir auf Instagram einfach super tolle Teile, coole Kombis, die einfach ein mega Outfit machen. Und dann schauen wir auf die Tags der Designer und fallen bei den Preisen direkt vom Stuhl. Mit ein paar Tipps und Tricks könnt ihr eure Garderobe aber sehr viel teurer wirken lassen, als sie eigentlich ist.

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Classy und schick, ohne ein Vermögen auszugeben – so geht’s!

Na prima - 2000 Euro für ein tolles Kleid auszugeben, das ist eben nicht drin und auch 450 Euro für einen klassischen Cashmere Pullover sind schon eher eine Investition von 4 Monaten Taschengeld plus Nebenjob… nein, danke. Dann lieber einfach und gut. Aber: Auch die Hemden und Culottes von den Instagirls sehen viel klassischer aus, jede Kombi wirkt einfach edel und wie aus der Modezeitschrift entsprungen. Wie sollen wir mit unserem Durchschnittskleiderschrank und eher eingeschränkten Mitteln mithalten? Ganz einfach: Mit der richtigen Pflege und ein paar Stylinghacks, die alles gleich viel edler wirken lassen.

1. Klassische Kombis


Dass klassische Kombinationen edel wirken, das zeigen schon die ganzen Kollektionen der großen Designer. Weiß, Blau, Beige und natürlich Schwarz sind eigentlich immer mit von der Partie und kommen nie aus der Mode. Seit ein paar Jahren werden wir zudem ständig von Pastelltönen (so süß!) begleitet und auch ein pfiffiges Rot und Gelb sind in den kommenden Seasons auf jeden Fall hip und angesagt. Deswegen sollten wir unser Outfit auch einfach halten, zu klassischen Kombinationen und Schnitten greifen um mit simpler, müheloser Eleganz glänzen. Oft sind es die unifarbenen Stücke, die hier besonders zum Tragen kommen. Auch eine schöne Jeans ist unschlagbar, dann aber bitte ohne Löcher an den Knien und stattdessen mit hohem Bund und perfekter Passform. Hosen machen auch etwas her – also Stoffkreationen mit einem weiteren Bein, glattem Stoff und einer dieser klassischen Farbe. Das heißt manchmal etwas vom üblichen Stil auf dem Schulhof abzuweichen – aber genau das machen ja auch die Instagirls, nicht? Vorteil: Mit diesen Teilen bist du immer gut angezogen, auch in drei Jahren noch – und es ist beinahe egal, was du morgens aus dem Schrank nimmst. Selbst wenn du zu faul zum Stylen bist, siehst du gut aus.


2. Die richtige Pflege


Die Lieblingshose kommt aus der Waschmaschine und wirkt plötzlich zwei Nummern kleiner – über Nacht zehn Kilo zugenommen? Nein, ganz sicher nicht – stattdessen ist die Hose eingelaufen. Zu heiß gewaschen, lautet die Diagnose, das ist uns wahrscheinlich allen schon einmal passiert. Mist, und super ärgerlich. Damit das nicht öfter passiert (oder die Weißwäsche rosa ist, die schwarzen Sachen mit Taschentuch-Fusseln aus der Maschine kommen…) heißt es: Lernen, richtig zu waschen und die Pflege auf die jeweiligen Teile abzustimmen. Dafür ist es wichtig, sich erst einmal mit den grundsätzlichen Programmen so einer Waschmaschine auseinander zu setzen, denn davon gibt es ganz viele, die sich auch an die Bedürfnisse der verschiedenen Materialien anpassen lassen. Dann: Wäsche richtig sortieren! Nach Farben und nach Waschgang. Ein guter Anhaltspunkt ist das Etikett im Kleidungsstück. Hier siehst du, was die einzelnen Symbole bedeuten. Helle Wäsche, Buntwäsche, Schwarzes und sehr dunkles und natürlich weiße Wäsche sind schon mal die grundlegenden Sammlungen, die beim Wäsche sortieren entstehen. Auch wenn das zu Hause noch Mama übernimmt, freut sie sich dennoch über Hilfe dabei – und du lernst gleich richtig, mit den edlen Kleidungsstücken richtig umzugehen. 



3. Bügeln


Und ja, auch Bügeln muss sein. Alles was glatt und ordentlich aussieht, wirkt gleich edler. Also: Bügeleisen raus, Lieblingsserie an und auf gehts. Wichtig: Nicht zu heiß und bitte nie die Haare bügeln. Nach ein wenig Übung ist schnell raus, wie einfach das geht und wie viel es ausmacht. Ein weiterer Vorteil: Die Wäsche, die manchmal steif und fest aus der Maschine kommt ist nach dem Bügeln wunderbar weich und fühlt sich gleich noch ein wenig gepflegter an. Und sieht natürlich auch so aus. 



4. Mal was wagen


Nachdem geklärt ist, dass dezent und gepflegt immer super aussieht, kommt gleich der erste Bruch dieser Regel. Denn manchmal ist es super, einfach was zu wagen (und dabei vielleicht eins der letzten Jahrzehnte aufzugreifen?). All-Over Pastellrosa, ein cooler schwarzer Samt Jumpsuit oder ein super edel gemustertes Kleid, mit knalligen Farben und Seidenoptik. Dagegen sieht eine weiße Bluse zwar immer noch klasse aus, es macht aber auch etwas mehr, wenn es mal knallt und einfach auffällig ist – und das ist manchmal auch Ziel, nicht wahr? 



5. Das natürlich gute Material


Samt, Baumwolle, Seide – all das sind glatte Materialien, die natürlich, langlebig und damit auch einfach toll sind. Dazu sind sie viel nachhaltiger als Jersey es je sein könnte. Ein T-Shirt kostet dann zwar vielleicht mal 20 statt 15 Euro, damit hält es aber auch länger und wirkt auch edler – Mission erfüllt. Noch dazu kommt, dass es uns in schwitzigen Situationen nicht im Stich lässt und im Sommer damit ein guter Partner ist. Denn während Jersey schnell mal anfängt zu riechen und die Kunstfasern uns noch viel mehr ins Schwitzen bringen, ist das bei Naturmaterial nicht der Fall – doppelt super!



6. Qualität statt Quantität


Mit Material und klassischen Schnitten und Farben kommt auch noch ein weiterer Punkt: Denn Qualität kommt vor Quantität. Fünf Lederjacken? Steht für Auswahl – aber eine klassische, richtig hochwertige ist doch viel besser und kostet am Ende wahrscheinlich sogar weniger, als die Kunstteile zusammen. Wichtig hier: Die Investition clever auswählen und auch mal eine Nacht drüber schlafen. Wenn du sie nach mehrmaligen Anprobieren immer noch super findest, dann ist es garantiert richtig und du hast viel länger Freude daran, als an einer fix gekauften Billigjacke, die nach einer Season schon schlapp und stumpf wird.



7. Statement und Zurückhaltung


Und noch ein letzter Tipp, denn schließlich gehört auch Schmuck zum Styling. Beim Edeloutfit heißt es ganz klar: Weniger ist mehr. Das sind entweder zwei drei schlichte, hochwertige Teil, oder ein Statement Stück, das alles andere in den Schatten stellt. Zurückhaltung ist elegant, ein Statement macht was her. Wichtig: Auch den Rest des Stylings darauf abstimmen, Farben entsprechend wählen und dieses eine Stück strahlen lassen. Dann stiehlt dir niemand die Show – und du fühlst dich wie die Glamour Queen höchst persönlich!

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