• Cord, Kaschmir, Karo und Faux-fur. Diese Trends sind aktuell angesagt

    Wenn deine Eltern mit einem verschmitzten Lächeln auf die angesagte Cord-Mode blicken, dann ist klar: Diesen Modetrend muss es wohl schon einmal gegeben haben.

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Cord, Kaschmir, Karo und Faux-fur. Diese Trends sind aktuell angesagt

Wenn deine Eltern mit einem verschmitzten Lächeln auf die angesagte Cord-Mode blicken, dann ist klar: Diesen Modetrend muss es wohl schon einmal gegeben haben. Korrekt. Cord war einmal total angesagt und ist es auch heuer wieder. Doch nicht jeder Modetrend muss zwangsläufig ein Revival erleben. Manches ist auch für deine Eltern neu. Unabhängig davon, was deine Mutter vielleicht noch in einer alten Kiste verstaut hat, verraten wir dir nun, wie du den Cord-Trend von heute modisch perfekt umsetzt. Zudem werfen wir einen Blick auf Faux-fur, Kaschmir und Karomuster, die nicht minder angesagt sind.

Cord-Mode und das Styling der 70er Jahre

Wenn deine Mutter die heute angesagte Cord-Mode in einen Topf mit der Mode der 70er werfen möchte, solltest du wissen: Was damals angesagt war und was heute modern ist, ist zweierlei. Absolut im Trend liegt der Cordstoff heute, wenn daraus ein kurzer Rock genäht wird. In diesem Zusammenhang ist Cord absolut angesagt. Auch die Cordhose ist heute angesagt, aber mit einer Einschränkung: In den 70er Jahren hatte die Cord-Hose einen mächtig breiten Schlag. Heute gibt es sie als Hose in der modernen, knöchellangen Form. Weitere Relikte aus den 70er Jahren, die in angesagten Modeläden wieder angeboten werden, sind diese:

  • Damals nannte man den floral-blumigen Look Flower-Power- oder Hippie-Style. Heute trägt er zwar einen anderen Namen, ist aber nicht weniger farbenfroh. Fließende Stoffe und Blumen im Haar sind noch heute Indizien, die auf diesen Modestil verweisen. Aber Achtung: Vieles aus dem Boho-Style (so wird der Trend heute genannt) gibt es in der Rubrik der Sommerkleider. Und für die wird es jetzt langsam wirklich zu kalt.
  • Die sogenannte Schluppenbluse ist nach wie vor angesagt, nur unter diesem Namen kennt sie heute keiner mehr. Heute ist von Blusen mit Volants, Schleifen und Rüschen die Rede. Gemeint ist dabei aber dasselbe.
  • Auch wenn du einen Jumpsuit im Kleiderschrank hast, bist du zumindest in Ansätzen den 70er Jahren entsprungen. Allerdings wird sich dein angesagtes Model wahrscheinlich in punkto Farbwahl deutlich unterscheiden. Wer in den 70er Jahren einen Jumpsuit zum Ausgehen trug, setzte auf den Glitzer-Glamour-Look. Heute ist ein Jumpsuit häufig recht edel geschnitten und in gedeckten Farben erhältlich.

Tipp: Hast du nun Lust bekommen, die 70er in moderner Form in deinen Kleiderschrank einziehen zu lassen, ist eine Shopping-Tour angesagt. Bei H&M wirst du in jedem Fall fündig. Und um Geld zu sparen, gibt es hier den passenden H&M Gutschein.

Kaschmir und Karomuster tragen nur die Spießer!? Von wegen!

Zugegeben, Kleidungsstücke aus Kaschmir gibt es nur selten als Schnäppchen-Variante. Wenn du dich in diesen kuschlig weichen Wollstoff hüllen möchtest, musst du also etwas mehr Geld dafür berappen, als für ein anderes Kleidungsstück aus Wolle. Kaschmir stammt von der gleichnamigen Ziege bzw. aus deren Unterfell. Die Wolle gibt es in Schwarz, Braun, Grau und Weiß. Hergestellt wird der feine Zwirn vor allem auf Zuchtfarmen – in China, der Mongolei, in Australien, Schottland, Neuseeland und im Iran. Zum besonderen Material wird Kaschmir durch die außergewöhnliche Wärmerückhalteeigenschaft auf der einen Seite und dem minimalen Eigengewicht auf der anderen Seite. Ausgestattet mit diesem Backgroundwissen zur Herkunft von Kaschmir, darfst du nun auch zugreifen: beim Kaschmir-Pullover im Oversize-Schnitt, mit V-Neck, beim Rollkragenpullover oder sogar bei Joggers aus Kaschmir. Kaschmir-Kleidung gibt es in der groben Stricktechnik und in Feinstrick. Gut kombiniert, legst du – gekleidet in Kaschmir – einen eleganten Auftritt hin.

Während Kaschmir als edler, angesagter Stoff gehandelt wird, ist das Karomuster eher eine Glaubensrichtung: Wer sich groß- und kleinkariert geben möchte, hat heutzutage die große Auswahl: Kariertes gibt es auf Hosen, Pullovern, Röcken und Mänteln. Auch Blazer, Kleider, Mützen und sogar Leggins gibt es in der auffälligen Farbgebung bzw. Musterung. Wie viel „Spießerfaktor“ in einem karierten Outfit steckt, entscheidet übrigens das komplette Outfit: Wer zur weiten, karierten Hose einen quietschgelben Pullover und Sneakers trägt, landet ganz sicher nicht in der Rubrik der Spießer. Auch ein karierter Mantel im Oversize-Look, der als Finish auf das perfekte Layering-Outfit gesetzt wird, unterstreicht deine modische Ader – ganz ohne Spießerfaktor.

Faux-fur erobert die Laufstege

Last but not least möchten wir dir nun vorstellen, wie du – ganz ohne dass dafür ein Tier leiden muss – Pelz tragen könntest. Ganz einfach: Indem du auf Kunstpelz setzt. Das bedeutet nämlich „faux fur“ in der direkten Übersetzung: „Kunstpelz“. Wie viel Pelz es an deinem kuschligen Herbst- oder Winteroutfit sein darf, entscheidest du natürlich selber. So gibt es beispielsweise die Option, dass ein Teilstück der Jacke mit Kunstpelz eingefasst ist. Alternativ zählt auch die kuschlig weiche Teddyfleece-Jacke in die Rubrik „Faux-fur“. Um dem Kunstpelz-Trend zu folgen, ist übrigens genau jetzt die richtige Zeit: in Herbst und Winter.