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Eigenen Style kreieren: 7 Schritte, um deinen Look zu finden

Du öffnest deinen Kleiderschrank. Alles hängt da. Und trotzdem hast du nichts anzuziehen.

Eigenen Style kreieren: 7 Schritte, um deinen Look zu finden© fal_ai

Du öffnest deinen Kleiderschrank. Alles hängt da. Und trotzdem hast du nichts anzuziehen.

Dieses Gefühl kennt fast jede. Aber meistens liegt es nicht daran, dass du zu wenig Klamotten hast. Es liegt daran, dass du noch nicht weißt, wer du modisch eigentlich bist. Das ist kein Problem. Das ist der Anfang.

Auf TikTok und Instagram rast ein Trend nach dem nächsten durch deinen Feed. Heute Balletcore, morgen Y2K, übermorgen Coastal Cowgirl. Das kann sich echt erschöpfend anfühlen.

Der Fehler, den viele machen: Sie kaufen impulsiv, weil etwas gerade viral geht. Das Teil hängt dann ungetragen im Schrank. Kommt dir bekannt vor? Dann ist die 3-Outfit-Regel genau das Richtige für dich.

Die 3-Outfit-Regel: Dein Filter gegen Fehlkäufe

Bevor du ein Kleidungsstück kaufst, stell dir eine Frage: Fallen dir spontan mindestens drei verschiedene Outfits dazu ein? Wenn nicht, lass es hängen.

Diese Regel stammt von erfolgreichen Stylistinnen und sie funktioniert. Ein Teil, das sich nur mit einem einzigen Outfit kombinieren lässt, bleibt fast immer ungetragen. Dein Geld ist besser ausgegeben, wenn jedes Stück wirklich zu dem passt, was du schon hast.

Schritt 2: Bau dir ein Moodboard

Bevor du auch nur ein einziges Piece kaufst, brauchst du Klarheit. Was magst du eigentlich? Was macht dir Freude anzuziehen? Worin fühlst du dich wohl und selbstsicher?

Schnapp dir Pinterest oder einfach dein Handy. Sammel Fotos von Looks, die dich ansprechen. Outfits, Farben, Accessoires, Frisuren. Nach einer Weile erkennst du ein Muster.

Vielleicht liebst du durchgehend weiche Erdtöne. Vielleicht zieht es dich immer zu Oversized-Teilen. Dieses Muster ist dein Stil. Noch nicht perfekt, aber real.

Stefanie, Leonie, Caroline: Was du von ihnen lernen kannst

Deutsche Mode-Influencerinnen wie Stefanie Giesinger (ca. 5,1 Mio. Follower auf Instagram), Leonie Hanne und Caroline Daur sind für viele Teenager echte Inspirationsquellen.

Der Trick dabei ist, sie als Ideenlieferantinnen zu nutzen, nicht als Vorschrift. Schau dir an, was an ihren Looks dich anspricht. Ist es die Farbkombination? Die Mischung aus Teuer und Günstig? Die Art, wie sie Accessoires einsetzen?

Nimm die Idee, nicht den Look. Dein Stil ist deiner.

Schritt 3: Lern deinen Körper kennen

Das klingt größer als es ist. Es geht nicht darum, deinen Körper zu verändern. Es geht darum, Schnitte zu finden, in denen du dich wohl fühlst.

Manche Schnitte fühlen sich richtig an, andere einfach falsch. Das ist keine Frage des Gewichts oder der Größe. Das ist Geschmackssache. Probiere verschiedene Schnitte aus und merk dir, in welchen du dich am liebsten bewegst.

Schritt 4: Secondhand als Spielwiese nutzen

Hier wird es richtig gut. Secondhand-Mode ist einer der besten Wege, um deinen Stil auszuprobieren, ohne viel Geld zu riskieren.

Auf Plattformen wie Vinted oder Depop findest du Tausende Teile für wenig Geld. Auch Flohmärkte und lokale Secondhand-Läden sind Gold wert. Wichtig dabei: Achte auf Qualität, Passform und ob der Shop eine Rückgabe ermöglicht.

46 Prozent der Teenager kaufen mittlerweile Secondhand-Kleidung. 58 Prozent haben schon eigene Kleidung weiterverkauft. Das Umdenken ist längst in vollem Gange.

Schritt 5: Finde dein Signature-Piece

Ein Signature-Piece ist das eine Teil, das dich irgendwie zusammenfasst. Es kann eine bestimmte Jacke sein. Oder immer ein Statement-Ring. Oder du trägst grundsätzlich weite Hosen.

Du musst es nicht erzwingen. Es entsteht mit der Zeit von selbst. Irgendwann wirst du merken: Das bin ich.

Schritt 6: Probier eine kreative Challenge aus

Challenges klingen aufwendig, aber sie helfen wirklich.

  • Die 30-Tage-Farb-Challenge bedeutet: Jeden Tag eine andere Farbe bewusst einbauen.

  • Die Thrift-Flip-Woche bedeutet: Du kaufst nur gebrauchte Teile und stylst sie neu.

Diese Challenges bringen dich aus deiner Komfortzone, ohne dass du viel Geld ausgibst und du lernst dabei eine Menge über deinen Stil.

Schritt 7: Gib dir Zeit

Deinen eigenen Stil zu finden ist kein Sprint. Es ist ein Prozess, der sich über Monate oder sogar Jahre zieht. Und das ist okay.

Dein Stil darf sich verändern. Er darf morgen anders aussehen als heute. Was zählt, ist, dass du dich in dem wohlfühlst, was du trägst.

Der einzige Fehler, den du wirklich machen kannst: immer die Kleidung anderer zu tragen, statt deine eigene zu finden. 🌟

Häufige Fragen

Wie erstelle ich ein Moodboard für meinen Stil?

Sammle auf Pinterest oder in einem Ordner auf deinem Handy Bilder von Outfits, Farben und Accessoires, die dir gefallen. Nach einigen Wochen erkennst du Muster, die deinen echten Geschmack zeigen. Diese Muster sind der Anfang deines persönlichen Stils.

Was ist die 3-Outfit-Regel genau?

Vor jedem Kauf überlegst du, ob dir spontan mindestens drei verschiedene Outfit-Kombinationen mit dem Teil einfallen. Fällt dir nichts ein, lässt du es hängen. Stylistinnen empfehlen diese Regel, um Impulskäufe zu vermeiden und sicherzustellen, dass du das Stück wirklich trägst.

Wo finde ich günstige Kleidung zum Ausprobieren meines Stils?

Plattformen wie Vinted und Depop bieten Secondhand-Kleidung zu kleinen Preisen. Auch lokale Flohmärkte und Secondhand-Läden sind gute Anlaufstellen. Achte beim Kauf immer auf Qualität, Passform und mögliche Rückgaberegelungen.

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