• Summer-Styles: Die Must-Haves und No-Gos für den Sommer 2018

    Im Sommer einfach tragen, worauf du gerade Lust hast? Kannst du natürlich machen, sieht dann aber womöglich aus wie 2017.

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Summer-Styles: Die Must-Haves und No-Gos für den Sommer 2018

Im Sommer einfach tragen, worauf du gerade Lust hast? Kannst du natürlich machen, sieht dann aber womöglich aus wie 2017. Da das nun mal überhaupt nicht geht und der Modesommer 2018 viele lässige, frische Styles bringt, lohnt es sich in jedem Fall, mit dem zurückliegenden Sommer endgültig abzuschließen – und dich für Neues zu öffnen.

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Über Geschmack lässt sich ja nicht streiten. So sagt man jedenfalls, aber so ganz trifft das die Wahrheit natürlich nicht. Im Gegenteil, könnte man stundenlang über Geschmack streiten und das vollkommen ohne nennenswertes Ergebnis. Das machen übrigens auch die Designer und Modeexperten, die sich manchmal erstaunlich uneinig sind, wenn es um kommende und gehende Trends geht. Verunsichern muss dich das nicht, solange du die wirklich auffälligen No-Gos vermeidest. 

Damit du also nicht in die Fashion-Falle tappst und mit deinem Lieblingsoutfit aus dem letzten Jahr zu eindrucksvoll demonstrierst, dass die neuen Trends noch nicht bei dir angekommen sind, geben wir dir hier eine kleine Hilfestellung. 

Verabschieden solltest du dich in jedem Fall von billigen Imitaten. Besser stattdessen: Klamotten und Kniffe, mit denen dein Look auch mit kleinem Budget edel und teuer aussieht.  Bei deinem neuen, trendigen Lieblingsstück kannst du außerdem darauf achten, ob es passende Aktionen gibt, um es günstiger zu bekommen. So liegst du mit etwas Glück voll im Trend und hast für ein Laufsteg-reifes Outfit doch nur einen Bruchteil von dem ausgegeben, was es im Designerladen gekostet hätte. 

 Übrigens stehen auch für Einhörner die Zeichen auf Abschied. Das Undenkbare wird in diesem Sommer geschehen, die niedlichen Fabelwesen kehren zurück ins Reich der Fantasie (und werden umgehend von Flamingos ersetzt). Bei der englischen Nationalmannschaft ist die Trendwende aber offenbar noch nicht angekommen. Die planschten an ihrem Erholungstag trotzdem noch mit aufblasbaren Einhörnern im Pool. Vielleicht verläuft dieser Abschied doch nicht so schnell, wie die Trendexperten annehmen.

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#1: Farben und Muster

Der Sommer wird bunt. Dazu reicht ein Blick auf die Palette, die das amerikanische Farbinstitut Pantone wie in jedem Jahr als Style-Gradmesser veröffentlicht hat. Das gilt übrigens genauso für Muster, denn erlaubt ist viel und es gibt tatsächlich nur wenige Looks, die (negativ) völlig aus dem Rahmen fallen.

Must-Haves:

  • Aktuelle Trendfarben

Vergesst Zurückhaltung, denn in diesem Sommer dürfen deine Klamotten ordentlich knallen. Der beste Beweis hierfür ist das satte „Meadowlark“, ein Gelbton, wie wir ihn für gewöhnlich sehr wohl mit sommerlichem Sonnenschein assoziieren, der aber für Textilien aller Art erstmal gewöhnungsbedürftig sein könnte. Also fängst du deine Annäherung an die neue Trendfarbe vielleicht mit kleinen Schritten an, mit Schuhen, einer Tasche oder vielleicht Schmuck. Außer natürlich, du hältst es mit Amal Clooney, die zur Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle deutlich gezeigt hat, was für Auftritte mit einem strahlenden Gelbton möglich sind. 

Ähnlich verhält es sich mit dem zweiten Gelbton unter den diesjährigen Farbtrends, obwohl „Lime Punch“ entgegen der Bezeichnung nicht ganz so reinhaut. Was wiederum nicht bedeutet, dass das Gelb-Grün dezent ist. 

Verglichen mit der Trendfarbe „Cherry Tomato“ wirkt die Limette aber schon fast blass. Rot bleibt somit weiterhin angesagt und kommt in diesem Sommer vielleicht leuchtender als jemals zuvor. Alternativ bietet die Pantone-Palette für 2018 aber auch einen etwas zurückhaltenderen Rotbraun-Ton. „Chili Oil“ erinnert zwar fast schon an herbstlich verfärbtes Laub, ist aber gleichzeitig so warm, dass es in jedem Fall in den Sommer passt.

Gilt übrigens auch für den Braunton „Emperador“, der durchaus ins Schokoladige geht. Anders als das Naschwerk ist die Farbe allerdings bestens für den Sommer mit seinen warmen Temperaturen geeignet – auch deshalb, weil sie sich hervorragend mit den anderen Farben der Frühlings- und Sommerpalette kombinieren lässt.

Dazu gehört unter anderem Violett, dass in einem leuchtenden „Ultra Violet“, dem kräftigen „Spring Crocus“ und dem eher weichen „Pink Lavender“ kommt. Drei verschiedene Nuancen, jede Menge Kombinationsmöglichkeiten, um den richtigen Glanz aus den violetten Kleidungsstücken zu kitzeln – und mit „Ultra Violet“ sogar die Farbe des Jahres 2018. Hieran führt also kein Weg vorbei.

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Wenn du es lieber noch etwas leichter und zarter magst, dann sind vielleicht die neuen Rosé-Töne etwas für dich. Pantone findet, das zwei davon das Zeug zum Sommerhit haben, nämlich das etwas kräftigere „Blooming Dahlia“ und das wirklich überaus zurückhaltende „Almost Mauve“. Beide passen zu so gut wie jeder anderen Farbe, sind aber auch mit „Head to toe“-Looks ganz alleine ein echter Hingucker.

Welche Farben fehlen noch, um den bunten Sommer komplett zu machen? In erster Linie wohl ein Blauton, der an den strahlend blauen, wolkenfreien Himmel erinnert. Tatsächlich stehen auch wieder zwei Nuancen zur Auswahl. Mit „Sailor Blue“ kommt im Sommer ein dunkles Navy-Blau, das einen auffallenden Kontrast etwa zum „Meadowlark“ darstellt. Deutlich leichter und zarter als das schwere „Sailor Blue“ wirkt das hellere „Little Boy Blue“, das dadurch interessante Kontraste in deiner Garderobe ermöglicht. 

Abgerundet wird die Sommer-Farbpalette durch das kühle Türkisgrün „Arcadia“ (passt gut zu hellen Tönen wie Flieder, Creme oder Beige), dem klassisch-unaufgeregten Taubengrau „Harbor Mist“, dem Beigeton „Warm Sand“ und zu guter Letzt der

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 „Coconut Milk“, die schon nach Urlaub klingt – und als Farbton für das komplette Styling auch genauso aussieht.

  • Kunst-, Comic-, Blumen- und Motivdrucke

Bunt geht es aber nicht nur bei den Farben und Farbkombinationen zu, sondern auch, wenn es um Motive geht. Blumenmuster dürften dabei wohl als Klassiker gelten, gleichzeitig sind sie eine Art Dauerbrenner – sobald es Sommer wird, gehen Blumen und Blüten dann doch immer. Was möglicherweise daran liegt, dass sie sich mit unterschiedlichsten Materialien (dazu weiter unten mehr) kombinieren lassen und damit immer an die aktuellen Trends angepasst werden können. Ansonsten ist (fast) alles erlaubt, vor allem Kunst- und Comicdrucke sind schwer angesagt und überhaupt machst du mit Motiven aller Art wenig verkehrt.

  • Streifen und Punkte

Polka-Dots sind ja nun ein Element, das aus der Rockabilly-Szene kaum wegzudenken ist. Ab diesem Sommer gilt aber das Motto „Punkte für alle“ und deshalb Punkte jetzt überall erlaubt – sogar auf Tüllkleidern. Ein weiterer Muster-Trend des Sommers sind Streifen. Irgendwie gehören die ja ohnehin zum Sommer dazu, in diesem Jahr werden sie deshalb in verschiedenen Ausführungen eine Option für unterschiedlichste Styles. Vergiss dabei das klassische blau-weiß Muster, das zwar stark an Urlaub am Meer

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  erinnert, aber von moderneren Kombinationen in den Schatten gestellt wird, zum Beispiel vom sonnigen Gelb und Weiß.

No-Gos:

  • Graphic/Statement Shirts mit langweiligen oder sinnfreien Aufdrucken

Drucke auf Shirts und anderen Klamotten – ja. Statement-Shirts, deren Sprüche selbst bei längerem Nachdenken keinen Sinn ergeben oder die schlichtweg langweilig sind, kannst du aber getrost im Schrank lassen. Sofern du überhaupt so was in deiner privaten Kollektion hast. Grenzwertig sind übrigens Logo-Shirts. Die waren im vergangenen Jahr allgegenwärtig, weswegen sich etwa das Tragen der rot-weißen Levi’s-Shirts irgendwo zwischen Hype und Hate bewegte. Allen Diskussionen zum Trotz hält der Trend der Logo-Shirts auch weiterhin an.

#2: Materialien

Nein, im Sommer sind nicht nur die luftig-leichten Stoffe angesagt, die Designer schöpfen hier vielmehr aus dem Vollen und schaffen damit eine breite Auswahl trendiger Klamotten aus ganz unterschiedlichen Materialien. Ob die am Ende alle hitzetauglich sind, darf aber zumindest mal kritisch angemerkt werden.

Must-Haves:

  • Federn

Ja, richtig. Federn. Vermutlich nichts, was du dir spontan für den Alltag aussuchen würdest, aber mit Federn solltest du in jedem Fall rechnen. Die lassen sich nämlich als Highlight an so ziemlich jedem Kleidungsstück oder Accessoire anbringen, um für einen unerwarteten Hingucker zu sorgen. Falls dir Federn an Kleid, Rock oder Top doch ein wenig zu viel sind, kannst du alternativ zur Clutch mit Federbesatz greifen und damit immer noch voll im Trend liegen.

  • Fransen

Ähnliches gilt übrigens für Fransen. Irgendwie ein Material, das in Kombination mit Federn schwer nach einem Neo-Hippie-Look aussieht und irgendwie an die Coachella-Outfits der Stars erinnert. Insofern brauchst du also keine Bedenken haben, wenn du zu Fransen greifst, denn die sind immerhin Coachella-tauglich gewesen und somit den ganzen Sommer hindurch tragbar. Fransen sind im Übrigen ein Trend, der in vielen Stoffen umgesetzt werden kann, von Strick bis Jersey.

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Großes Aber: Bei „Bobcat Times“ gehört der Bohème-Coachella-Look tatsächlich schon wieder zu den Absteigern des Sommers. In solch uneindeutigen Fällen bist du mit dem allseits bekannten Motto „Schön ist, was gefällt“ gut beraten. Die Sommer-Styles vertragen sicher auch eine Prise Individualismus. Selbst, wenn die ein paar Fransen enthält.

  • Vinyl und Plastik

Im vergangenen Herbst hat sich das Duo Vinyl und Plastik bereits bewährt und deshalb bekommt es auch im Sommer eine Chance, sich zu beweisen. Sicherlich gewöhnungsbedürftig und bei hohen Temperaturen nicht gerade die optimale Wahl. Andererseits dürftest du mit einem Griff zu Kleidungsstücken aus diesen Materialien nicht nur Mut beweisen, sondern ganz sicher auffallen. Für alle, die für ihren Sommerlook mal etwas ganz anderes ausprobieren möchten.

  • Transparente Stoffe

 Apropos Mut: Den braucht es definitiv für all die transparenten Stoffe wie Tüll oder Chiffon (im Grunde genommen muss man auch Vinyl dazuzählen, das in durchsichtigen Varianten zu haben ist). Zumindest, wenn du dich nicht doch für einen sommerlichen Layering-Look entscheidest, mit dem du allzu tiefe Einblicke

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vermeiden kannst. Außerdem hast du so die Gelegenheit zu ausgefallenen Kombinationen mit verschiedenen Stoffen. Wie Vinyl und Plastik sind die transparenten Stoffe wohl eher für Experimentierfreudige mit Hang zum Extravaganten. In der richtigen Kombi aber bestimmt auch alltagstauglich.

  • (Dark) Denim

Noch mehr ein Klassiker als Blumenmotive zum Sommer sind und bleiben Jeansstoffe. Im Grunde also kein wirklich neuer Trend, denn angesagt ist Jeans das ganze Jahr über und das über Jahre hinweg. Denim geht einfach zu allem, jederzeit. Überraschend kommt, wenn überhaupt, die Tendenz zu dunklen Jeansfarben, was eigentlich im Widerspruch zur luftig-hellen Leichtigkeit der üblichen Sommergarderobe steht. Aber: Die Farbpalette für den Sommer bietet mehr als genug Möglichkeiten, dein neues Jeans-Lieblingsstück mit bunten Akzenten so richtig in Szene zu setzen.

No-Gos:

  • Jeans – die überauffällige Variante

 Nein, das ist kein Widerspruch. Denn obwohl Denim in diesem Sommer angesagt ist, sind dem klare Grenzen gesetzt. Das heißt: Neue Schnitte sind okay, wenn es nur darum geht, damit aufzufallen (mit Mustern, Besätzen oder Reißverschlüssen, wo

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niemand sie brauchen kann), haben sie in der Kleiderauswahl für die Sommermonate nichts verloren. Schlichter ist besser und Hingucker sollte es auch ohne Design-Entgleisungen genug geben.

  • Pom Poms und Quasten

Pom Poms, Quasten und ähnliche „Anhängsel“ teilen das Schicksal so vieler Mode-Trends, die es von den Laufstegen der Welt in den Alltag schaffen: Sie werden genauso schnell produziert, wie sie langweilig werden. Weil sie überall zu finden sind und man sich in kürzester Zeit an ihnen satt gesehen hat. Ähnlich wie der Sommerhit aus dem Radio, der beim ersten Mal noch ein herrliches Gute-Laune-Gefühl weckt und mit jedem weiteren Hören nur noch mehr nervt.

Deine Lieblingstasche hat aber nun einmal Pom Poms und du willst dich auf keinen Fall von ihr trennen? Dann mach es nicht. Jedenfalls nicht dauerhaft. Wenn die Modewelt eines immer wieder beweist, dann, dass sie für jeden Trend irgendwann wieder Verwendung findet. Es wäre also mit großer Wahrscheinlichkeit nur eine Trennung auf Zeit.

#3: Schnitte und Styles

Nachdem wir nun wissen, mit welchen Farben und Stoffen wir es zu tun bekommen werden, stellt sich die nicht ganz unwichtige Frage: Wie werden die denn im Sommer getragen? 

Must-Haves:

  • Asymmetrie

In diesem Sommer liegst du auf jeden Fall richtig, wenn du mit der Regelmäßigkeit und Gleichheit brechen möchtest. Warum? Weil ab sofort Asymmetrie die Formen für die Mode vorgibt und du mit unterschiedlich geschnittenen Röcken, Blusen oder anderen Kleidungsstücken absolut im Trend liegst. Die Prognose hierzu: Asymmetrisch wird es vor allem rund um Hals und Dekolleté. Weil der Oberkörper besonders bei Selfies im Vordergrund steht, so die Meinung von Trendforschern. Die Designer liefern deshalb interessante Schnitte für noch interessantere Fotos.

  • Tunnelzug

Von wegen, der Tunnelzug wäre nur was für Turnbeutel und Kapuzen. In diesem Sommer wird er vollends salonfähig. Das verdankt er nicht zuletzt der Beliebtheit des sportlich-lässigen Athleisure-Looks, der schon der Jogginghose in all ihren Erscheinungsformen zur Alltagstauglichkeit verholfen hat. Mit dem Tunnelzug erhält Athleisure Wear also ein „neues“, raffiniertes Detail, das außerdem noch recht praktisch ist. 

Praktisch unter anderem auch deswegen, weil viele der sportlichen Tunnelzug-Klamotten durchaus zu einem harmonischen Look mit edleren Materialien verbunden können. Vielseitigkeit auf allen Ebenen.

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  • Puffärmel

Irgendwie retro, diese Puffärmel. Auch wenn sie in den aktuellen Sommerkollektionen der Designer die eine oder andere moderne Interpretation erfahren. „Retro“ muss daher keineswegs altbacken bedeuten, im Gegenteil verleihen die gepufften Ärmel deinem Sommeroutfit etwas Verspieltes.

  • Fließende Silhouetten

In eine andere Richtung hingegen weisen die weiten Maxiröcke und Maxikleider, die in diesem Sommer eine feste Größe unter den angesagten Summer-Styles werden. Bei ihnen steht eine fließende Silhouette im Fokus, die sich vor allem um den Körper schmiegen sollen. Extras wie Puffärmel, die nur noch der Figur ablenken würden, sind daher unerwünscht. Großer Pluspunkt für den Sommer: Fließende Kleider und Röcke versprechen ein herrlich komfortables Gefühl, selbst wenn die Temperaturen steigen.

No-Gos:

  • Boho

 Das heikle Thema Boho-Style haben wir ja schon angesprochen. In gewisser Weise scheint er in diesem Sommer auf der Kippe zu stehen, nachdem er im vergangenen Jahr noch der große Wurf war und unter anderem bei romantischen Hochzeiten ein wichtiges Thema war. Möglicherweise macht sich hier dasselbe Phänomen wie bei den Pom Poms bemerkbar, nur in weniger eiligen Schritten. Coachella 2018 hat immerhin bewiesen, dass der Look noch eine Berechtigung hat und daher auch in diesem Sommer noch mitspielen darf.

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Offenbar hat er aber auch ein Ablaufdatum, das in nicht allzu ferner Zukunft liegt.

  • Schulterfrei 

Im Sommer ist es irgendwie naheliegend, bei strahlendem Sonnenschein zum schulterfreien Top zu greifen. Die Modeexperten sind allerdings der Meinung: Bardot-Tops und der „One-Shoulder“-Look sind zu 2017, um in diesem Jahr noch relevant zu sein. Fraglich allerdings, ob diese Meinung geteilt wird. Denn wann, wenn nicht im Sommer, ist die Gelegenheit da, endlich mal ein bisschen Haut zu zeigen? In der einen oder anderen Form ist daher wohl doch damit zu rechnen, die eine oder andere blanke Schulter zu erblicken.

#4: Key-Pieces

Einige Stücke wirst du in jedem Fall brauchen, da sie den Sommer prägen werden. Gut möglich allerdings, dass du ein paar der neuen Trend-Key-Pieces bereits in deinem Schrank hängen hast. Ansonsten ist dort hoffentlich noch ein wenig Platz.

Must-Haves:

  • Trenchcoats

Mehr ein Revival als ein neuer Trend. Etwas Klassischeres als Trenchcoats und Beigetöne gibt schließlich wohl kaum und obwohl die Mäntel mutmaßlich eher Herbststücke sind, können sie auch an einem kühlen Sommermorgen ebenso praktisch wie stylish sein. Im Prinzip liegst du eigentlich niemals falsch, wenn du einen Trenchcoat zu Hause hast, denn wirklich aus der Mode gerät er nie. Vor allem, weil die Mäntel immer noch jung genug sind, um sich neu zu erfinden.

  • Pencil Skirts

Für besondere Anlässe (oder einfach nur, weil du sie schick findest) schaffen in diesem Sommer die Bleistiftröcke den Sprung aus dem Business-Leben zu uns herüber. Nicht so freizügig wie ein Minirock, trotzdem figurbetont und elegant – Pencil Skirts bieten eine gute Ausgangsposition, um modisch ein wenig zu experimentieren.

  • Track Pants und Co.

Bei den Hosen wären wir einmal mehr beim Thema Athleisure-Wear angelangt. Zumindest grundsätzlich, denn Track Pants sind nun mal mit seitlichen Streifen versehene Jogginghosen. Darüber hinaus sind sie aber einer der vielseitigsten Modetrends des Sommers, weil sie eben nicht nur sportlich daherkommen, sondern zu den unterschiedlichsten Styles kombiniert werden können. Ob für elegante Gelegenheiten oder das Business – alles ist möglich. 

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 Deswegen gehören Track Pants völlig zu Recht zu den Hosen-Trends 2018. Ebenfalls mit dabei: Palazzo-Hosen, Culottes und Cropped Jeans. Vorbei die Zeiten von Skinny Jeans, pünktlich zu den steigenden Sommertemperaturen kannst du ohne Zögern zu weiten Hosen greifen, die dafür das beste Maß an Komfort bieten. Außerdem greifen Palazzos und Culottes wunderbar den Trend der fließenden Silhouette auf und fügen diesem eine weitere Kombinationsmöglichkeit hinzu.

  • Sneakers

Was Jeans für die Beine (oder als Bluse, Hemd oder Jacke eben für den Oberkörper), das sind Sneakers für die Füße. Die gehen im wahrsten Sinne immer und mittlerweile zu fast jedem Anlass, gerade im Sommer. Sie als Freizeitschuh abzutun, wäre daher eine derbe Geringschätzung, dafür sind Sneakers einfach schon zu lange in der Modewelt etabliert.

Ein Grund hierfür ist ihre Wandelbarkeit, was sich in diesem Sommer vor allem „unten rum“ bemerkbar macht – im Fokus stehen vor allem die Sohlen. Die sind nicht, wie gewohnt, flach und unauffällig, sondern verformt, überdimensioniert und daher im Gegenteil sehr auffällig. Sicherlich Gewöhnungssache, aber zugleich auch ein weiterer Beweis für die Vielseitigkeit von Sneakers.

Kitten Heels

Zurück aus den 50er Jahren – was sehr gut zum Erfolg der Polka Dots passt – sind die sogenannten Kitten Heels, also Schuhe mit Pfennigabsätzen, die aber eine mittlere Höhe nicht überschreiten. Das macht sie deutlich bequemer als High Heels, aber kaum weniger modisch. Kitten Heels folgen in ihrer Aufmachung im Detail leicht angesagten Trends (etwa mit Federn, Fransen etc.) und sind so immer aktuell.

No-Gos:

  • Schuhe, die Schmerzen verursachen

Die Rückkehr der Kitten Heels wird dabei von dem Umstand begünstigt, dass High Heels in diesem Sommer einen schweren Stand haben werden, in jeder Hinsicht. Weil die hohen Absätze nicht selten mit schmerzenden Füßen und Beinen verbunden sind (von den Langzeitfolgen ganz zu schweigen), verlieren sie an Bedeutung, wenn es um schöne, sexy Schuhe geht.

 Immerhin gibt es genug Alternativen, die kaum weniger stylisch sind, dir dabei aber die Schmerzen ersparen. Warum also leiden, wenn du auch mit anderen Schuhen wundervoll aussehen kannst?

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  • Radlerhosen

Schwer vorstellbar, was Radlerhosen überhaupt mit Mode zu tun haben sollen, trotzdem haben sie in der jüngeren Vergangenheit ein Comeback gefeiert. Erstaunlich genug, denn selbst in den 90er Jahren waren die hautengen Hosen schon eine überaus fragwürdige Wahl für die Beinbekleidung. Dass sie trotzdem plötzlich wieder da waren, mag unter anderem mit den Kardashians zusammenhängen – was wiederum kein Grund ist, diesem Trend länger zu folgen, als es zwingend notwendig ist.

  • Crop Tops

Ohne Frage ist es im Sommer immer angenehmer, so wenig Stoff wie möglich auf der Haut tragen zu müssen. Allerdings ist das kein Grund, damit zu übertreiben und ultrakurze Crop Tops sind in dieser Hinsicht ganz sicher die textile Übertreibung schlechthin (zusammen mit allzu knappen Hotpants übrigens). Wenn du also luftig gekleidet sein möchtest ohne zu viel von dir preiszugeben, wirst du bestimmt bessere Alternativen finden als allzu kurze Mini-Tops.

#5: Accessoires

Ohne Accessoires ist dein Sommer-Outfit nur Stückwerk, allerdings gehen die Meinungen der Designer und Modeexperten an dieser Stelle (zumindest bei manchen Trends) am weitesten auseinander. Entscheide also am besten selbst, ob bestimmte Accessoires für dich noch sommertauglich sind oder ganz weit hinten im Schrank landen können.

Must-Haves:

  • Gürtel

Sie sind eben nicht nur zweckmäßig, sondern bei richtiger Verwendung das perfekte Mittel, um einem Outfit den letzten Schliff zu geben. Deshalb kannst du Gürtel in diesem Sommer in verschiedenen Varianten zu verschiedenen Looks tragen. Aber übertreibe es nicht – manche Modelle und Abwandlungen sind nämlich schon wieder out.

  • Glitzer

Einhörner hin oder her, für ein bisschen Funkeln zum Outfit braucht es die auch gar nicht. Noch dazu hat Glitzer ganz offensichtlich den Vorteil, immer zu gehen, was er den Einhörnern voraushat. Glitzer muss übrigens gar nicht nur auf deinen Klamotten sein, für den Sommer und die Festival-Saison kannst du ebenso gut zur Glitzer-Sonnencreme greifen. Allerdings wirst du dabei vorerst auf die DIY-Variante angewiesen sein.

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Für das Ergebnis spielt das am Ende aber keine Rolle und du hast die Sicherheit, keine schädlichen Inhaltsstoffe auf der Haut zu tragen.

  • Perlenschmuck

Wenn schon Fransen und Federn wieder tragbar sind, dann ist es nur folgerichtig, entsprechende Looks um perlenbesetzte Accessoires zu ergänzen. Zum einen, weil Perlenschmuck eben nicht so altbacken ist, wie allgemeinhin gerne behauptet wird. Zum anderen sind Schmuckstücke und Accessoires mit Perlen herrlich verspielt und die Perlen selbst vielseitig einsetzbar.

  • Scrunchies

Hört sich im ersten Moment an wie die neuen Trend-Cookies für das Sommer-Picknick, allerdings handelt es sich bei Scrunchies letztendlich nur um – Haargummis. Im Gegensatz zu Bauchtaschen ist dieses Accessoire für die Haare inzwischen wieder tragbar

No-Gos:

  • Korsettgürtel

Hüfte und Figure betonen – ja. Dazu Korsetts oder Korsettgürtel verwenden – klares Nein. Was wohl unter anderem damit zu tun hat, dass diese Teile in Modekreisen vornehmlich mit dem Kardashian-Style in Verbindung gebracht werden und in dieser Hinsicht ein gewisser Überdruss zu bestehen scheint. Abgesehen davon: So richtig bequem sind Korsetts und Korsettgürtel gerade im Sommer nun mal nicht und noch dazu nicht so leicht in ein sommerliches Outfit zu integrieren. Alles in allem also kein so herber Verlust.

  • Bauchtaschen

Hieran scheiden sich die modisch interessierten Geister. Bauchtauschen sind schon irgendwie retro, weil sie ein ganz eindeutiger Modetrend der 90er sind. Wahrscheinlich sind die sogar ganz praktisch, denn immerhin kannst du hierin alle lebenswichtigen Dinge genauso gut verstauen, wie in einer Handtasche – und hast noch dazu die Hände frei. 

 Die Meinungen zum Erfolg im Sommer 2018 sind allerdings geteilt. Während die eine Hälfte der Mode-Gemeinde nur noch genervt scheint, feiert die andere die Bauchtasche als Trend-Accessoire für dieses Jahr. Am Ende musst du wohl selbst entscheiden, wie viel Beltbag dein Sommer-Look vertragen kann.

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  • Statement-Schmuck

Keine Chance mehr für überladenen Schmuck. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob du ihn an Ohren, Hals oder Handgelenken tragen würdest, statt Opulenz ist jetzt eine subtilere Linie in Sachen Schmuck gefragt. Vorbei das „Bigger is better“, der Trend geht vielmehr hin zu reduzierteren, klassischeren Formen, die einen weniger anspringen. Bestes Beispiel ist übrigens Perlenschmuck, der genau diese Anforderungen erfüllt.

Übrigens haben auch die im vergangenen Jahr so angesagten „Choker“ ihren Zenit bereits wieder überschritten. Die enganliegenden Halsketten kannst du also getrost in der Schublade lassen.

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