Studie: Werden iPhone-Besitzer ohne ihr Handy dümmer?

Studie: Werden iPhone-Besitzer ohne ihr Handy dümmer?

Ganz ehrlich, ohne Handy geht heute gar nichts mehr. Wir texten, googeln und informieren uns über das kleine, handliche Smartphone und brauchen dabei kaum unsere Gehirnzellen anzustrengen. Eine Studie der Universität Missouri aus den USA hat jetzt sogar herausgefunden: Die mentalen Leistungen lassen nach, sobald man von seinem iPhone getrennt wird. Im Klartext: Ohne unser iPhone sind wir dümmer!

© iStock

Die Studie wurde im „Journal of Computer-Mediated Communication“ veröffentlicht. In dem Test sollten 40 Studenten in zwei Durchgängen jeweils ein einfaches Kreuzworträtsel lösen. Gleichzeitig sagte man ihnen, dass noch ein Test für ein neues, kabelloses Blutdruckmessgerät läuft und sie bekamen deswegen solch ein Gerät am Körper befestigt. Damit konnten gleichzeitig Herzfrequenz und Blutdruck gemessen werden.

Studie: mit und ohne iPhone

Beim ersten Durchlauf hatten die Studenten ihr iPhone bei sich. Beim zweiten Durchgang sagte man ihnen, dass das Handy leider Bluetooth-Störungen verursacht und deswegen weiter weg im Raum gelegt werden muss. So konnte niemand der Studenten auf das Handy schauen, sollte es wegen einer Nachricht oder einem Anruf klingeln. Für das Kreuzworträtsel nutzen durften sie das Handy eh nicht.

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Wie reagieren die Studenten ohne iPhone?

Nun wurden die Messungen von Herzfrequenz und Blutdruck vom ersten Durchgang mit denen des zweiten verglichen. Beim Durchlauf ohne iPhone stiegen Blutdruck und Herzfrequenz an, die Studenten hatten Konzentrationsprobleme. Auch die Ergebnisse der Kreuzworträtsel waren ohne Handy deutlich schlechter. Außerdem berichteten die Studenten, dass sie Angstgefühle hatten und sich unwohl gefühlt hatten.

Die „Nomophobie“

Für diese Gefühle gibt es sogar eine extra Wort: „Nomophobie“. Eine Mischung zwischen „no mobile“ und „Phobie“ – es ist die Angst davor, vom Handy getrennt zu sein. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass sich eine Trennung vom iPhone negativ auf die kognitiven Leistungen des Besitzers auswirkt“, zitiert die Universität Russell Clayton, der Doktorand und Autor der Studie war. Das iPhone wird zu einem „verlängertem iSelf“ und Forscher raten, es in Prüfungssituationen bei sich zu behalten, allerdings Vibration und Ton auszuschalten.

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Und die Moral von der Geschichte? Es muss ihn doch geben. Den ultimativen Unterschied zwischen Android-Handy-Besitzern und iPhone-Besitzern. Die einen werden ohne Handy dümmer und die anderen vielleicht mit Handy? Wir wissen es nicht, aber wir haben einen Gegentest mit Android-Handy-Besitzern in der Redaktion gemacht. Fazit: Ohne Handy fühlen wir uns alle einfach ein bisschen komisch und nomophobisch!

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