Wie das perfekte Foto entsteht

Wie das perfekte Foto entsteht

Im Leben erleben wir viele unterschiedliche Momente, die uns staunen, weinen, lieben und lachen lassen. In all der Fülle ist es mit der Zeit schwierig, sich an die Vielzahl der schönen Geschehnisse zu erinnern. Deswegen nutzen wir ein weit entwickeltes Modell eines Bildaufnahmegerätes, das ursprünglich 1826 von Joseph Nicéphore Niépce erfunden wurde – die Kamera. Was damals noch mehrere Stunden Arbeit pro Foto nach sich zog, können wir heute innerhalb nur einer Sekunde abwickeln.

Mädchen mit Kamera vorm Gesicht
© Pexels

Fotos sind eingefasste Erinnerungen, die wir heutzutage meist digital zur Schau stellen. Nicht selten werden allerdings auch noch analoge Fotoalben gefüllt. Beim Durchblättern und Durchscrollen von sozialen Medien wie Instagram oder Facebook fällt uns dabei auf, dass Fotos sehr unterschiedliche Wirkungen und Qualitäten mit sich bringen.
Wenn Du auf der Suche nach dem perfekten Foto bist, kannst Du in diesem Artikel lernen, was dazu gehört.

Die Perspektive: Von wo aus schaue ich?

Wenn Du eine Landschaft, einen Ort oder einen Gegenstand betrachtest, befindest du dich an einer bestimmten Stelle. Versuche, deine Perspektiven zu wechseln, schaue von oben, unten, schräg oben usw. auf Dein Motiv und lasse es auf Dich wirken. Während eine Froschperspektive den zu fotografierenden Gegenstand meist riesig erscheinen lässt, kannst du mit der Vogelperspektive einen ganz anderen Fokus setzen und die Umgebung des Motivs überblicken. Mache Dir deswegen Gedanken: Was möchte ich mit meinem Foto aussagen? Sollen Personen sichtbar sein?

Die Komposition: Was ist zu sehen?

Es ist nicht nur die Perspektive, die ein gewöhnliches Foto zu einem qualitativ hochwertigen und interessanten Foto macht. Auch die Anordnung der Bildelemente auf dem Foto sorgen für Freude oder Missgunst. Weil der Mensch ein Ordnungstier ist, kannst Du auf deinem Foto auf bewusste Anreihungen achten. Sind Linien auf dem Motiv parallel oder senkrecht zueinander? Entstehen geometrische Formen? Entweder, du versuchst dich an ineinander geschlossenen Strukturen oder fällst vollkommen von dieser Regel ab. Wenn Dein Motiv viele Formen und Linien aufweist, kannst Du genauso viel Aufmerksamkeit dafür bekommen wie ein in sich geschlossenes Motiv.

Die Kamera: Qualität vor Preis

Im Alltag reicht für Schnappschüsse Dein Smartphone aus. Die Fotos, die damit entstehen, sind in der Regel aber qualitativ nicht hochwertig. Weil Fotos aber auch gerne als Fotogeschenk z. B. zu Weihnachten genutzt werden, wären gut ausgearbeitete Fotos mit einer guten Kamera eine willkommene Abwechslung.
Hierfür kannst Du dir entweder eine gute Kamera ausleihen oder auch selbst kaufen. Scheue dich allerdings nicht vor dem Preis, denn Qualität kostet.
Besonderer Beliebtheit erfreuen sich sogenannte Spiegel-Reflex-Kameras, die mit Zubehör schnell im vierstelligen Bereich landen. Es zählt allerdings nicht nur das nötige Kleingeld, sondern auch ein gewisses Know-how. Objektive, Linsen und andere einstellbare Faktoren können ein Foto stark beeinflussen. Wenn Du Dich dauerhaft mit der Fotografie auseinandersetzen möchtest, solltest Du dich daher umfassend informieren.

Die perfekte Alternative: das Fotostudio

Nicht jeder hat die finanziellen Mittel, sich eine wirklich gute Kamera selbst kaufen zu können, andere möchten das vielleicht gar nicht. Du musst dennoch nicht auf schöne Fotos von Dir und deiner Familie verzichten. Zu Anlässen oder einfach nur so, als Erinnerung, kannst Du einen Termin z. B. bei 1Fotograf machen. In einem professionellen Fotostudio kannst Du im Warmen, aber auch draußen schöne Fotomotive für unvergessliche Momente erhalten. Oft wird dies für das alljährliche Familienfoto genutzt. Traditionell können auch Passbilder und Bewerbungsfotos entstehen, die bestimmten Auflagen gerecht werden. Die Profis vor Ort können Dich durch Bildbearbeitung in unterschiedliche Szenerien bearbeiten, ohne dass du weit reisen musst.
Besonders beliebt ist die Fotografie von Hochzeiten oder Fotos von Neugeborenen als außergewöhnlicher und prägender Zeitstempel des Lebens.

Der Eigenversuch: Genauigkeit der Komposition

Versuch macht klug, sagt man so schön. Wenn Du dich trotz der Komplexität an einem guten Foto probieren möchtest, kannst Du auf noch weitere genauere Bildkompositionen achten. Menschen mögen beispielsweise Symmetrie sehr gerne. Die ist mit dem eigenen Gesicht fast schon gegeben. Aber entdeckst du sie auch in der Natur? Lasse dich auf ein kleines Experiment ein: Ziehe mit einer Handykamera oder deiner Kamera los und suche geometrische Formen oder Körper in deiner direkten Umgebung. Achte nicht unbedingt auf das Motiv oder darauf, dass du es perfekt ablichtest, sondern lediglich auf die Zusammenstellung von Formen und Linien. Was löst sie in dir aus?
Symmetrische Anordnungen sorgen für Wohlbefinden und ein in sich geschlossenes System, während Asymmetrie ein Zeichen des Aneckens ist. Du empfindest dabei nicht die Genugtuung wie bei symmetrischen Formen, dennoch wird deine Aufmerksamkeit auf das abgelichtete gelenkt.
Je nachdem, ob du mit einem Foto dementsprechend Ruhe oder Unruhe bzw. Gewöhnliches versus Außergewöhnliches zeigen möchtest, kannst du dir immer die Frage nach der Wirkung stellen.

Dir wird anhand dieses Artikels deutlich, dass Fotos Emotionen auslösen und auf dieser Ebene arbeiten. Sie sind deine persönlichen Erinnerungen, deine Art und Weise, Vergangenes zu verarbeiten. Sie dienen als Geschenk oder Aufbewahrungsmöglichkeit von schönen oder traurigen Momenten. Diese kannst du selbstständig oder professionell einfangen und für immer bei Dir und deinen Liebsten behalten.

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