6 tolle Wohn-Stile, die du nicht verpassen solltest

Jugendzimmer im neuen Look gewünscht? Diese 6 tollen Wohn-Stile solltest du nicht verpassen

Ist die Einrichtung inzwischen zu kindisch geworden? Oder braucht das Jugendzimmer schlicht und einfach frischen Wind? Dann kann die Gelegenheit sinnvoll sein, die eigenen vier Wände mit einem neuen Stil aufzupeppen. Wir haben trendige und zeitlose Wohnstile in diesem Beitrag zusammengestellt.

neues kinderzimmer
© Pixabay
Kissen, Fotowände, Lichterketten und andere Dekorationselemente werten jeden Stil im Jugendzimmer individuell auf.

Skandinavien meets Japan: Japandi-Stil

Wer diesen Namen hört, kann sich darunter zunächst einmal wenig vorstellen. Schon gar nicht im Zusammenhang mit der auf Sat.1.de vorgestellten Umgestaltung des Jugendzimmers. Dabei bringt dieser moderne Einrichtungsstil altbekanntes zusammen: Den lässig-nordischen Stil sowie den ästhetisch-östlichen Stil. Mit wenigen Tipps lässt sich dieser Wohntrend gut im eigenen Zimmer umsetzen. Die Grundregel lautet, auf schlichte Formen zu setzen. Somit stehen ausladende Sessel oder opulente Leuchten auf der Tabu-Liste. Ähnlich wie beim auf Designlexikon.net erklärten minimalistischen Wohnen gilt der Ausspruch „weniger ist mehr“. Anstatt das Zimmer mit wuchtigen Accessoires zu überladen, werden elegante und dezente Dekorationselemente bevorzugt.

So lässt sich der „Japandi“-Stil im Jugendzimmer ideal mit einfachen und funktionalen Möbelstücken kombinieren. Auch geht der Wohnstil ideal mit natürlichen Materialien einher. Wer es nordisch mag, setzt auf helles Holz. Indes schwört der japanische Stil eher auf dunklere Holzarten oder Bambus. Selbstverständlich darf neben allen Naturmaterialien die passende Wandfarbe im Zimmer nicht fehlen. Hierfür sind beim Japandi-Stil überwiegend dezente, aber dennoch kräftige Farbtöne wie Grün, Braun oder Beige gern gesehen. Zu diesen Farben und Materialien harmonieren beispielsweise klassische Möbelstücke oder nostalgische, von Oma weitergegebene Erbstücke hervorragend. Absolut mit dem Stil einhergehend erscheint der Gedanke, weg vom Konsum zu gelangen. Stattdessen erzählt das eingerichtete Zimmer eine persönliche Geschichte, die sich nicht einfach anderswo „nacherzählen“ lässt.

Aus alt mach schick: Steampunk

Ein wenig Schleifpapier, spezielle Farben sowie etwas Kleber: Mehr braucht es nicht, um aus einigen der auf Wohnen.de präsentierten Jugendzimmermöbel einzigartige Unikate zu zaubern. Schlussendlich wirken diese wie aus einer anderen Zeit, sodass der Raum eher wie eine filmische Kulisse wirkt. Charakteristisch für den beliebten Steampunk-Stil sind neben den industriellen Zahnrädern geheimnisvolle Kupfer-, Silber- oder Goldtöne. Bei der Dekoration lohnt es sich, zu alten Kupfer- oder Messing-Gegenständen zu greifen.

Goodbye Hektik, Hallo Slow Living!

Jugendliche und Erwachsene sind gar nicht – wie öfter angenommen – so grundverschieden. Denn im Grunde sehnen sich alle Generationen vor allem danach, Stress zu minimieren. Kein Wunder also, dass sich die Sehnsucht nach Ruhe auch im Wohnstil wiederspiegelt. Beim „Slow Living“ Stil sind gerade Linien und dezente Farben im Zimmer federführend. Für Schnickschnack findet sich hier kein Platz, stattdessen reduziert sich der Blick auf das Wesentliche. Gemütlich soll es dennoch zugehen: Mit grünen Pflanzendrucken voller Bäume und Blätter sowie natürlichen Farbtönen. Solche beispielsweise braunen Farben lassen automatisch geborgene wie behagliche Gefühle aufkommen. Eine besondere Bedeutung kommt hierbei dem Licht zu. Indem es für eine angenehme Stimmung im Raum sorgt, trägt es automatisch zum Wohnbefinden bei.

Fabrikcharme mit Industrial-Stil

Viele Mädchen identifizieren sich schon in ihrer Jugend mit eher jungenhaften Dingen. Anstelle rosafarbener Wände fühlen sie sich von coolen Styles angesprochen. Solchen Mädchen könnte der „Industrial Chic“ als Gegenentwurf zu kitschigen Wohnstilen zusagen. Es ist der typische Fabrikcharme, der den eigentlich schlichten Stil unvergleichlich cool macht. Kaltes Metall trifft hierbei auf warmes Holz, wodurch ein origineller Stil-Mix entsteht. Anhand verschiedener Dinge lässt sich der farblich eher neutrale Stil spielend leicht umsetzen. Schon mit einem hölzernen Schreibtisch, einem schwarz lackierten Suhl sowie einer Lampe mit Metallschirm zieht das industrielle Flair ein.

Nude, Weiß oder Creme: Bold-Minimalism

Manchmal kann es gut sein, auch farblich ganz dezent zu bleiben. Dass dies im Zimmer alles andere als langweilig ist, beweist der sogenannteBold Minimalism“. Er animiert dazu, sich auch farblich auf klare und zurückhaltende Nuancen zu konzentrieren. Für die eigenen vier Wände bedeutet dies: Her mit cremefarbenen Tönen wie Beige, Nude oder Weiß! Denn diese lassen das Zimmer im Nu freundlich und hell aussehen. Wer es etwas hochwertiger mag, ergänzt die reduzierte Farbpalette um Chromtöne. Sie verleihen dem Raum beispielsweise als Bilder oder Dekorationselemente einen geheimnisvollen Touch.

neues jugendzimmer
© Pixabay
Bereits kleine Änderungen im Jugendzimmer – etwa ein bunter Teppich oder opulenter Kronleuchter – können stilistisch viel bewirken.

Unkonventionell wohnen mit Bohemian (Chic)

In den letzten Jahren wurde es immer üblicher, unkonventionell zu wohnen. Ein Paradebeispiel des „unperfekten Looks“ ist der schillernde wie natürliche „Bohemian-Stil“. Er spricht Mädchen an, die eine künstlerisch-kreative Ader haben. Aber auch weibliche Freigeister, die ihr Zimmer gern etwas andersartig und zwanglos mögen. Leider – oder glücklicherweise – lässt sich der Behemian Chic nicht mit einem Wort beschreiben. Dies liegt vermutlich daran, dass farbenfrohe Textilien und auffällige Deko den Stil ebenso ausmachen wie interkulturelle Einflüsse. Hierbei sind Patchwork- oder Batik-Textilien ebenso in wie selbstgemachte Teppiche aus Naturmaterialien.

Wer sich nicht zwanghaft auf einen Stil festlegen kann, profitiert ebenfalls vom Bohemian-Stil. Denn Stilmixe sind nicht nur erlaubt, sondern sogar gewünscht! Je sinnlicher und üppiger sie daherkommen, desto besser. Dennoch gilt es zu beachten, dass mit diesem Wohnstil eher kleinteilige Möbel mit fließenden Formen einhergehen. Für ein kleines Zimmer kann es beispielsweise vorteilhaft sein, eine lackierte und mit Ornamenten verzierte Kommode anstelle einer Schrankwand anzuschaffen. Zum Schlafen kann ein Rattan-Sofa die passende Wahl sein. Darüber darf ruhig gern etwas zerzaust die liebste Tagesdecke liegen. Abrunden lässt sich der Look mit glänzenden Accessoires aus Samt oder Seide.

Es ist aber nicht notwendig, alle Lieblingsstücke an einem Platz zu „horten“. Stattdessen bietet es sich an, alle Habseligkeiten auf den kompletten Wohnraum zu verteilen. So entfaltet das gewollte kreative Chaos seine größtmögliche Wirkung. Grundsätzlich braucht es also nicht viel, um den Stil im eigenen Zimmer zu verwirklichen. Da das Bohème-Flair sehr kombinationsfreudig daherkommt, funktioniert der Stil auch mit günstigen Möbeln und Dekorationen. Erlaubt ist, was gefällt!

Weitere traumhafte Ideen für das Jugendzimmer

  • Pastellfarben sehen chic aus und verbreiten sofort gute Laune.

  • Der moderne Glam bringt luxuriöse Elemente ins Zimmer. Ideal für anspruchsvolle Mädchen, die auf ein bisschen Luxus nicht verzichten mögen.

  • Kreative Macherinnen toben sich mit individuellen Designideen aus. Sie erschaffen sich aus puren Europaletten ihre eigenen DIY-Möbel.

Lade weitere Inhalte ...