Bist Du bereit für Deine erste eigene Wohnung?

Bist Du bereit für Deine erste eigene Wohnung?

Die erste eigene Wohnung…für manche ist das ein lang gehegter Traum, für andere eine gefürchtete Herausforderung. Wenn es bei Dir bald so weit ist, solltest Du Dir deshalb darüber klar werden, ob Du bereit für das „Alleinwohnen“ bist und wie Du dieses gestalten möchtest.

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Die erste eigene Wohnung ist ein aufregender Schritt im Leben – unabhängig davon, ob Du ihn freiwillig gehst oder gezwungenermaßen. Während nämlich einige junge Erwachsene schon früh von der eigenen Wohnung träumen und die erste Gelegenheit ergreifen, um endlich auf eigenen Beinen zu stehen, bleiben viele andere so lange wie möglich im „Hotel Mama“. Hier genießt Du schließlich Annehmlichkeiten wie eine kostenfreie Unterkunft, gesundes sowie frisch gekochtes Essen und einen gratis Putzservice. Wer in einem solchen Luxus aufgewachsen ist, tut sich oft besonders schwer mit dem Schritt in die Selbstständigkeit. Schließlich warten plötzlich viele Verpflichtungen und das Leben muss eigenständig finanziert werden. 

Leider gibt es aber auch Familien, in welchen das Zusammenleben weniger gut funktioniert. Ständig gibt es Streit oder die Eltern entscheiden zum 18. Geburtstag kurzerhand, dass Du ausziehen musst. Auch so kann die Realität aussehen. Und selbst, wenn Du im „Hotel Mama“ noch ganz zufrieden bist, findest Du vielleicht keinen Ausbildungs-, Studienplatz oder Job in der Nähe und wirst dadurch früher oder später gezwungen, das heimische „Nest“ zu verlassen. Eventuell zieht es Dich auch in die weite Welt und Du möchtest einige Monate in einem fremden Land verbringen. Oder Du hast Dich verliebt und ziehst zu Deinem Schatz. Die Liste der möglichen Gründe, weshalb Du gerade mit dem Gedanken an einen Auszug spielst, ist also lang. Aber bist Du dafür überhaupt schon bereit?

Die Frage der Kosten muss geklärt werden

Oftmals wird zum Beantworten dieser Frage erst einmal ein Blick auf die Finanzen geworfen. Natürlich stellen sie eine wichtige Entscheidungsgrundlage dar, wenn es darum geht, ob Du Dir eine eigene Wohnung leisten kannst. Dafür musst Du einerseits kalkulieren, wie hoch Deine monatlichen Kosten sein werden. Dazu gehört nämlich nicht nur die Miete selbst, sondern auch die Nebenkosten, die Lebensmittel und viele andere Dinge müssen finanziert werden. Wirst Du beispielsweise ein eigenes Auto brauchen? Oder reicht eine Fahrkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel in der Stadt Deiner Wahl? Und wenn ja, wie viel wird diese kosten? Solche und weitere Fragen musst Du vorab klären. Am besten legst Du eine Liste mit den geschätzten Kosten an, welche Du nach Deinem Auszug aus eigener Tasche bezahlen musst. 

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Solltest Du Dir diesbezüglich unsicher sein, weil Dir entsprechende Erfahrungswerte fehlen, frag beispielsweise Freundinnen um Rat, die bereits ausgezogen sind. Auch Deine Eltern, Deine Tante oder andere ältere Vertrauenspersonen können Dir weiterhelfen, ebenso wie das Internet durch Blogs, Foren & Co. Wichtig ist außerdem, dass Du die geschätzten Beträge lieber zu hoch ansetzt als zu niedrig. Plane also ausreichend Puffer an, damit Deine Rechnung auch dann noch in der Realität aufgeht, wenn der eine oder andere unerwartete Kostenpunkt hinzukommt. Was also musst Du beispielsweise bezahlen, sobald Du auf eigenen Beinen stehen möchtest?

  • Die Unterkunft ist der wichtigste und oftmals auch größte Kostenpunkt. Sei es eine WG, ein Studentenwohnheim oder eine eigene Wohnung…sie alle kosten Geld und zwar nicht gerade wenig. In der Regel musst Du einen dreistelligen Betrag einrechnen. Je nachdem, wo Du wohnst, können die Werte extrem schwanken. Irgendwo auf dem Dorf findest Du vielleicht eine eigene Wohnung für 500 Euro warm oder ein WG-Zimmer für nur 180 Euro pro Monat. In teuren Städten wie München musst Du hingegen bereits für ein WG-Zimmer schnell 600 Euro oder mehr rechnen. Informier Dich daher über die üblichen Mietpreise in Deiner Wahlheimat. Hast Du Dich noch nicht endgültig entschieden, weil Du beispielsweise Zusagen von Universitäten in verschiedenen Städten hast, kann der Kostenpunkt auch in Deine Entscheidung einbezogen werden. Denn je günstiger Du in Deiner ersten eigenen Wohnung lebst, umso einfacher wird der Schritt in Dein neues „selbstständiges“ Leben.

  • Der Transport ist ebenfalls nicht gerade günstig, zumindest in den meisten Städten. Ein Auto zu kaufen, kostet mehrere tausend Euro. Hinzu kommt der Unterhalt in Höhe von 100, 200 oder mehr Euro pro Monat. Eventuell musst Du einen Stellplatz beziehungsweise eine Garage anmieten und wenn eine Reparatur, Inspektion oder Hauptuntersuchung ansteht, bist Du ebenfalls schnell einen dreistelligen Betrag los. Günstiger ist es daher, auf öffentliche Verkehrsmittel zu setzen, wenn das an Deinem Wohnort möglich ist. Doch auch ein Semesterticket oder andere Dauerfahrkarten sind in vielen Städten alles andere als billig. Je nach Wohnort, musst Du schnell mit 200 Euro oder mehr pro Semester rechnen.  

  • Mit dem Thema Versicherungen hast Du Dich vor Deinem Auszug vermutlich noch niemals auseinandergesetzt. Schließlich warst Du bisher in der Regel bei Deinen Eltern mitversichert – kostenfrei und ohne, dass Du dafür irgendetwas tun musstest. Damit ist es vorbei, sobald Du in eine eigene Wohnung ziehst. Viele Versicherungen Deiner Eltern gelten dann nämlich nicht mehr für Dich und Du musst diese selbst abschließen. Dazu gehört zum Beispiel die private Haftpflichtversicherung oder Hausratversicherung. Eventuell brauchst Du auch eine eigene Krankenversicherung und zudem solltest Du Dich mit Themen wie einer Berufsunfähigkeitsversicherung oder Auslandskrankenversicherung auseinandersetzen – je nach Lebenssituation. Auf jeden Fall ist es also an der Zeit, einmal Deinen Versicherungsbedarf zu überprüfen und das notwendige Geld mit einzukalkulieren.

  • Wenn Du in eine eigene Wohnung ziehst, musst Du außerdem Nebenkosten bezahlen. Viele junge Menschen unterschätzen diese Nebenkosten und stehen vor einem finanziellen Problem, wenn plötzlich die Wasser- oder Stromrechnung in den Briefkasten flattert. Auch diese Kosten gilt es, mit einzurechnen.

  • Und dann wäre da natürlich noch ein Kostenpunkt, der mit Deiner eigenen Wohnung zusammenhängt: Diese muss auch eingerichtet werden. Selbst, wenn Du auf günstige oder geschenkte Möbel setzt, kommt da schnell ein beachtlicher Betrag zusammen. Denn „Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist“, wie man so schön sagt. Ein neuer Vorhang hier, ein Second-Hand-Sofa dort oder Du musst sogar noch eine Küche einbauen…und schon bist Du mehrere hundert bis tausend Euro los. Legst Du hingegen Wert auf einen bestimmten Look sowie einheitlichen Stil der Einrichtung und greifst dafür etwas tiefer in die Tasche, können die Kosten sogar bis in den fünfstelligen Betrag steigen. Das gilt vor allem, wenn Du nicht nur ein WG-Zimmer oder eine Ein- bis Zweizimmerwohnung einrichten möchtest, sondern Dich gleich für eine große Wohnung mit drei, vier oder mehr Zimmern entscheidest. 

Damit ist die Liste zwar noch lange nicht zu Ende, doch sie gibt dir einen Überblick dessen, was Du alles aus eigener Tasche bezahlen musst, wenn Du auf eigenen Beinen stehen möchtest. Zudem musst Du natürlich Essen kaufen, möchtest mal mit Deinen Freunden in eine Bar gehen oder Dir neue Klamotten kaufen. Schnell kommst Du also auf einen Wert von 1.000 bis 2.000 Euro an fixen Ausgaben, welche Du pro Monat haben wirst. Wenn Du extrem sparsam und in einer günstigen Stadt lebst, kommst Du vielleicht schon mit 600 bis 700 Euro pro Monat hin. In jedem Fall wirst Du aber einen drei- bis vierstelligen Betrag decken müssen – sprich Deine Einnahmen müssen auch mindestens ebenso hoch sein, und zwar netto. 

Netto vs. brutto: Welche Einnahmen brauchst Du?

Netto? Brutto? Wenn Du diese Begriffe schon einmal gehört hast, damit aber noch nichts so recht anzufangen weißt, wird es auch dafür jetzt dringend Zeit. Denn spätestens, wenn Du ausziehst, brauchst Du auch eigene Einnahmen und Du wirst schon bald Deine erste Steuererklärung machen müssen. Die Rechnung ist ganz einfach: Brutto ist alles, was Du verdienst. Allerdings musst Du darauf Steuern zahlen, sobald Du über dem Grundfreibetrag liegst, und auch weitere Abgaben wie Sozialversicherungsbeiträge oder der Solidaritätszuschlag werden davon einbehalten. Dein Nettoeinkommen ist somit das, was nach all diesen Abzügen übrig bleibt. Jener Betrag also, der auf Deinem Konto landet und der Dir für Deine monatlichen Ausgaben zur Verfügung steht.

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u musst demnach genau genommen sogar mehr Geld verdienen als das, was Du tatsächlich pro Monat benötigst. Zudem ist es natürlich sinnvoll, einen gewissen Betrag zur Seite zu legen, falls unerwartete Ausgaben gestemmt werden müssen oder Du eine Reise machen möchtest. Deine monatlichen Ausgaben stellen daher nur das Minimum an Geld dar, welches Du pro Monat verdienen musst. Mehr ist dabei natürlich immer besser! 

Wie kannst Du genügend Geld zusammenkratzen?

Wie einfach oder schwierig das Vorhaben auszuziehen wird, hängt also von vielen verschiedenen Faktoren ab: Deinem Wohnort, Deinen finanziellen Voraussetzungen, Deinem Alter, der Unterstützung Deiner Eltern, Deiner beruflichen Situation... 

Der klassische Weg, ausreichend Geld zu verdienen, um eine eigene Wohnung zu finanzieren, führt natürlich über einen Job. Wenn Du bereits eine Berufsausbildung oder ein Studium abgeschlossen hast, solltest Du Dich also auf Jobsuche begeben und Bewerbungen schreiben oder Dein Glück über Kontakte versuchen.

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Aber was, wenn nicht? Viele junge Erwachsene ziehen schließlich aus, bevor sie mit beiden Beinen im Berufsleben stehen – ohne festes Einkommen oder Ersparnisse. Vielleicht ist Dein Grund für den Auszug ja sogar, dass Du eine Ausbildung oder ein Studium in einer anderen Stadt anfängst. In diesem Fall springen vielleicht Deine Eltern ein und helfen Dir finanziell aus, bis Du selbst ausreichend Geld verdienst. Zusätzlich oder stattdessen hast Du in vielen Fällen Anspruch auf staatliche Unterstützung wie BAföG oder Wohngeld. Zudem kannst Du Dein Leben in der eigenen Wohnung natürlich ganz oder teilweise durch einen Nebenjob finanzieren – auch ohne Ausbildung oder Studium. So sammelst Du wertvolle Berufserfahrung und bist unabhängig von Deinen Eltern oder irgendwelchen Sachbearbeitern. Viele junge Menschen entscheiden sich für eine Mischung, erhalten also beispielsweise BAföG, zusätzlich etwas Geld von ihren Eltern und haben noch einen 400-Euro-Job – oder so ähnlich.

Ab welchem Alter darfst Du alleine wohnen?

Neben den Finanzen gibt es eventuell noch eine weitere Hürde für Dich, und zwar Dein Alter. Sollest Du noch nicht volljährig sein, fragst Du Dich nämlich vielleicht, ob Du überhaupt ausziehen darfst. Denn eigentlich haben deine Eltern bis zu Deinem 18. Geburtstag das sogenannte Aufenthaltsbestimmungsrecht. Dennoch gibt es Möglichkeiten, wodurch Du auch als Minderjährige ausziehen kannst. Solltest Du kein gutes Verhältnis zu Deinen Eltern haben und möchtest bereits mit 16 oder 17 Jahren ausziehen, musst Du den Schritt vor ein Familiengericht gehen. Dafür wendest Du Dich am besten direkt an das Jugendamt, welches Dir weiterhelfen wird.

Doch so weit muss es nicht kommen. Denn das Ausziehen unter 18 ist auch möglich, wenn Deine Eltern dem Vorhaben zustimmen – vielleicht, weil Deine Lehrstelle zu weit entfernt ist, als dass Du pendeln könntest. Oder einfach, weil Ihr Euch einig seid, dass Dein Auszug für alle die beste Entscheidung ist. Allerdings wird auch dann das Jugendamt ein Auge auch Dich haben, um sicherzustellen, dass Du Deinen Alltag alleine gut meisterst. Ein Kompromiss könnte zudem sein, dass Du im Haus Deiner Eltern eine eigene Wohnung beziehst, beispielsweise im Keller. Somit genießt Du mehr Freiheiten und musst dennoch nicht vollständig auf eigenen Beinen stehen. Ein „Ausziehen auf Probe“ sozusagen!

Bist Du auch „innerlich“ bereit zum Ausziehen?

Egal, ob Du minderjährig oder bereits 18 bist: Wenn Du ausziehen möchtest, solltest Du diese Entscheidung nicht nur anhand von äußeren Faktoren treffen. Denn wichtig ist auch, dass Du „innerlich“ bereit bist. Was das bedeutet? Ganz einfach: Auf eigenen Beinen zu stehen bedeutet auch, eine große Verantwortung zu übernehmen. Das Ausziehen geht oft einher mit Ängsten wie: „Werde ich genügend Geld haben?“ oder „Was passiert, wenn ich meine Miete nicht bezahlen kann?“. Auch der Gedanke, alleine in einer fremden Stadt zu leben, ohne sozialen Rückhalt, bereitet oft Sorgen. Oder Du vermisst schlichtweg Deine Familie und Freunde. Schließlich ist die Zeit, in welcher Du noch mit Deinen Eltern und vielleicht Geschwistern unter einem Dach lebst, wertvoll und diese wird nie wieder zurückkehren, sobald Du einmal ausgezogen bist.

All diese Ängste sind vollkommen normal, doch davon solltest Du Dich nicht abschrecken lassen. Gleichzeitig gibt es aber auch keinen Grund, das Ausziehen zu überstürzen. Wenn also keine triftige Ursache besteht, weshalb Du ausziehen möchtest oder musst…warum genießt Du dann nicht einfach noch einige Monate oder Jahre die „Nestwärme im Hotel Mama“ und widmest Dich der unbeschwerten Seite des Lebens? Denn eines Tages wirst Du genau diesen Zeiten nachtrauern, in welchen Du Dir um das Geldverdienen, das Kochen oder Versicherungen noch keine Gedanken machen musstest – garantiert. Wenn Du also unsicher bist, ob Du auch „innerlich“ schon bereit zum Ausziehen bist, stell Dir folgende Fragen:

  • Warum möchte ich ausziehen?

  • Wovor habe ich Angst?

  • Sind diese Ängste berechtigt?

  • Auf welche Probleme könnte ich stoßen?

  • Wie werde ich diese Probleme lösen?

  • Werde ich meine Familie, Freunde & Co sehr vermissen?

  • Was spricht dagegen, dass ich noch bei meinen Eltern wohnen bleibe?

  • Bin ich wirklich schon zu alt für das „Hotel Mama“?

Ja, es gibt tatsächlich auch einen Zeitpunkt, an welchem es beinahe peinlich wird, dass Du noch bei Deinen Eltern wirst. Es gibt also zwar keinen Grund zur Eile. Zu lange solltest Du das Ausziehen aber auch nicht herauszögern. Denn das Ausziehen bringt natürlich nicht nur Verpflichtungen, Verantwortung und Ängste mit sich, sondern auch viele tolle Dinge…

Die Vorzüge einer eigenen Wohnung

Wenn Du mit Deinen Eltern unter einem Dach wohnst, hast Du nur bedingt so etwas wie Privatsphäre. Sie werden schließlich mitbekommen, wann Du gehst und nach Hause kommst, mit wem Du Dich triffst oder dass Du gestern Abend betrunken warst. Sie werden Dein Liebesleben aus erster Hand miterleben, Deinen Lifestyle kommentieren oder Dir sogar Regeln setzen, obwohl Du erwachsen bist. „Ich lebe noch bei meinen Eltern“ macht sich zudem bei keinem Date gut und ebenso wenig in einem Bewerbungsgespräch. 

All diese Dinge sind der Hauptgrund, weshalb viele junge Menschen die erste eigene Wohnung herbeisehnen. Dann müssen sie zwar auf eigenen Beinen stehen, dafür aber auch keine Regeln mehr befolgen. Wenn Du alleine wohnst, kannst Du selbst entscheiden, wie Du lebst, wann Du gehst, wen Du einlädst oder mit wem Du eine heiße Nacht verbringst. Du kannst wilde Partys feiern – sofern die Nachbarn und der Vermieter das mitmachen – oder einfach den ganzen Sonntag im Bett liegen und faul sein, ohne dass Deine Mutter Dich zu Aufgaben im Haushalt verdonnert. Ja, die erste eigene Wohnung ist etwas Tolles, sofern Du sie Dir leisten kannst und innerlich dazu bereit bist. 

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Dann nämlich wirst Du die neue Freiheit mehr genießen, als dass Du Dir Sorgen machst oder jeden Cent zusammenkratzen musst. Du wirst als Persönlichkeit reifen, Selbstbewusstsein tanken und Dich selbst finden. Denn jetzt kannst Du Dir Dein Leben endlich nach Deinen eigenen Vorstellungen einrichten – und die Wohnung auch. Du kannst deinen individuellen Stil finden und dir eine Wohlfühloase einrichten…einen Rückzugsort sozusagen, wo Dir niemand auf die Nerven geht. Egal, ob du auf schlichte oder bunte Farben, Möbel im Landhausstil, modernes Interior-Design oder kreative DIY-Einrichtug stehst: In deiner eigenen Wohnung kannst du endlich alles nach deinem Geschmack gestalten!

Jetzt kannst du dich also endlich selbst entfalten, sei es bei der Einrichtung oder deinem Lebensstil. Du hast die Chance, verschiedene „Stile“ auszuprobieren und dich selbst aus einer neuen Perspektive kennenzulernen. Sie ist also dein Schritt in das Erwachsenendasein und du wirst das erste Mal in deinem Leben wirklich zu dir selbst finden – vermutlich mehrmals und über viele Umwege. Es liegt also an Dir selbst, das Pro und Contra abzuwägen und zu entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt für Deinen Auszug gekommen ist…finanziell und innerlich.

WG-Leben als sanfter Start in die Eigenständigkeit

Zudem muss es natürlich nicht zwingend eine eigene Wohnung sein. Wünschst Du Dir stattdessen mehr Unabhängigkeit, möchtest aber noch nicht ganz alleine wohnen, kannst Du auch erst einmal in eine WG ziehen. Das ist mit fremden Personen möglich, aber auch mit Freunden oder Geschwistern. So gebt Ihr Euch gegenseitig Rückhalt, wenn es einmal schwierig wird, könnt aber dennoch unabhängiger und ohne elterliche Regeln leben. Frag Dich also nicht nur, ob Du ausziehen möchtest, sondern auch, wie Du Dir Dein Leben dann vorstellst. Gehst Du mit ausreichend Vernunft an die Sache heran und hast die Frage der Finanzen geklärt, steht Deinem Vorhaben eigentlich nichts mehr im Weg und Du kannst den Schritt in einen neuen Lebensabschnitt voller Vorfreude wagen!

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