19. Juli 2021
Das Laufbandtraining und seine Vorteile

Das Laufbandtraining und seine Vorteile

Zwar mag das Indoor-Training für einige Menschen keinen großen Spaß bedeuten, allerdings kann es bei schlechten Witterungsverhältnissen durchaus angenehm sein, das Lauftraining auf einem Laufband durchzuführen.

Junge Frau auf dem Laufband im Fitnessstudio
© Pexels
Diese Vorteile hat das Laufbandtraining.

Dabei bieten die Laufbänder zahlreiche Trainingsmöglichkeiten, ob Long Run, lockerer Dauerlauf oder ein herausforderndes Intervalltraining. Die flexible Geschwindigkeitseinstellung auf dem Laufband macht es möglich, dass sämtliche Tempoläufe überaus einfach und komfortabel durchgeführt werden können.

Diese Vorteile machen das Laufbandtraining überaus attraktiv. Was grundsätzlich bei dem Training mit einem Laufband zu beachten ist und welche Vorteile außerdem dabei entstehen, erklärt der folgende Beitrag.

Das Tempo

Der Motor des Laufbandes sollte Geschwindigkeiten von mindestens 20 km/h erlauben. Laufbänder, die über eine schwächere Leistung verfügen, sind in ihrer Geschwindigkeitsanzeige häufig ungenau und damit beispielsweise kaum für ein Intervalltraining geeignet.

Daneben ist das Tempo auf dem Laufband stets ein weniger höher zu wählen als bei dem Lauf an der freien Luft. Grund dafür ist, dass weniger Energie aufgewendet werden muss, um auf der Stelle zu laufen. Durch den Rollteppich des Laufbandes wird schließlich ein Bein immer nach hinten gezogen – dies geschieht im Freien durch die reine Muskelkraft. Somit ist auf dem Laufband das gleiche Tempo mit einem geringeren Kraftaufwand verbunden.

Außerdem ist auf dem Laufband kein Luftwiderstand vorhanden. Dies ist ebenfalls ein Grund dafür, dass auf dem Laufband weniger Energie als bei dem Laufen im Freien nötig ist. Bei acht km/h auf dem Laufband sind fünf Prozent weniger Energie nötig, bei 14 km/h sogar zehn Prozent weniger Energie. Die Energieeinsparungen fallen somit umso größer aus, desto höher die Geschwindigkeit gewählt wird.

Die Steigung

Auch die Steigung ist auf dem Laufband mit Bedacht zu wählen. Normalerweise sollte eine Steigung von einem Prozent eingestellt werden, liegen die Geschwindigkeiten über 15 km/h, ist eine Steigung von zwei Prozent zu empfehlen. So entspricht die Energie, die aufgewendet werden muss, ungefähr dem Energieniveau des Laufens an der frischen Luft.

Natürlich kann jedoch auch gänzlich auf die Steigung verzichtet und dafür die Geschwindigkeit höher eingestellt werden. Jedoch sollte der Pulsbereich dabei nicht wesentlich höher ausfallen als bei dem gewohnten Lauf im Freien.

Das Pulstraining

Mit dem Pulstraining auf dem Laufband treten zwei weitere Vorteile in Erscheinung. Die fehlende Kühlung, die sich auf den nicht vorhandenen Luftwiderstand zurückführen lässt, muss so nicht einbezogen werden, wenn es um das perfekte Tempo auf dem Laufband geht.

Daneben können sich die Trainierenden voll und ganz auf ihre Pulsanzeige verlassen und können die Anzeigen der Geräte, die unter Umständen nicht präzise ausfallen, außen vor lassen.

Die Konzentration

Auf dem Laufband werden außerdem die Konzentration und die Willenskraft weit mehr gefördert als bei dem Laufen im Freien. Schließlich ist es nötig, das eingestellte Tempo kontinuierlich zu halten und sich auf die eigenen Schritte zu konzentrieren – ansonsten droht der Fall nach hinten.

Weitere Vorteile des Laufbandtrainings

Besonders für Laufanfänger kann sich das Training auf dem Laufband überaus vorteilhaft gestalten. Anders als in der freien Natur gestaltet sich der Untergrund hier zum Beispiel stets eben und gleich, wodurch es leichter fällt, einen einheitlichen Laufstil zu entwickeln.

Das Tempo kann stets kann flexibel an die individuellen Bedürfnisse angepasst und die jeweiligen Körperwerte dabei überwacht werden. So kann exakt herausgefunden werden, bei welcher Geschwindigkeit sich die Pulsfrequenz ideal gestaltet.

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