• Fernweh statt Heimweh. So kommst Du endlich in die USA!

    Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, Route 66, Big Apple und Glamour

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Fernweh statt Heimweh. So kommst du endlich in die USA!

Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, Route 66, Big Apple, Glamour und Lifestyle, der Wilde Westen, Cowboystiefel, Pferde und vieles, vieles mehr – die USA sind für viele Girls ein echter Hotspot, den sie aus der Ferne anschmachten. Und wir haben jetzt die ultimative Idee für dich, wie du endlich in dein Traumland reisen und dort sogar eine Weile leben kannst: als Austauschschülerin! Wir haben alle wichtigen Fragen beantwortet – und los!

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Wie funktioniert ein Schüleraustausch in die USA?

Ein Schüleraustausch bedeutet, dass du für eine gewisse Zeit in einer amerikanischen Familie lebst und dort den gesamten Alltag miterlebst. Du gehst vor Ort in die Schule, feierst alle Feste mit und suchst dir ein Hobby wie Sport, dass du dort ausüben kannst. Auch wenn von einem „Tausch“ die Rede ist, bedeutet das nicht, dass während deines Aufenthalts das Kind der Gastfamilie bei deinen Eltern wohnt – du lebst mit den Kids deiner Gasteltern unter einem Dach, je nach vorhandenem Platz sogar in einem Zimmer. 

Im Grunde geht es darum, deine Englischkenntnisse zu perfektionieren und einen richtig tiefen Einblick in das Leben am anderen Ende der Welt zu bekommen. Dich erwartet also mehr Alltag als Glamour – doch die Gepflogenheiten unterscheiden sich natürlich je nach Region, in der du untergebracht bist. Natürlich kannst du wählen, wohin die Reise dich führt, doch dazu später mehr.

Kann jeder als Austauschschüler in die USA?

Wenn es dich magisch über den großen Teich zieht, gibt es tatsächlich nur einige Voraussetzungen, die du erfüllen musst, um dir deinen Traum von einigen Monaten oder einem ganzen Jahr USA erfüllen zu können. 

- Du musst zwischen 15 und 18 Jahren alt sein.

- Du solltest mindestens drei Jahre Englisch gelernt haben und gute Noten vorweisen können.

- Du solltest gesund sein!

So viel zu den Hard Facts, doch packen wir gleich die Karten auf den Tisch und reden Klartext. Denn der Gedanke an ein Jahr USA ist toll, aber bist du wirklich der Typ für so eine Reise? Die Frage ist nämlich, ob deine Neugier und Offenheit ausreichen, um dein Heimweh zu besiegen. Wenn du also schon bei einer Woche Zeltlager vor Heimweh vergehst, keine fünf Stunden ohne deine BFF aushältst oder sogar frisch verliebt bist – dann solltest du dir das mit der großen Reise noch einmal gründlich überlegen.

Oder du siehst das Ganze als Herausforderung an, an der der du wachsen und deine Persönlichkeit bilden kannst! Am Ende ist es eine Frage des Willens, ob du wirklich durchziehst. Ein Abbruch mitten in der Reise ist aber keine Option, das wäre der Gastfamilie und auch deinen Eltern gegenüber unfair. Alle haben sich nämlich auf dich vorbereitet und die anfallenden Gebühren bezahlt, damit du deinen Traum leben kannst!

Wie lange dauert so ein Austausch? 

Wie der Name „Austauschjahr“ sagt, geht man bei einem Schüleraustausch von einem ganzen Schuljahr bzw. 11 Monaten aus. Er beginnt also im Sommer bzw. Frühherbst und geht dann ein knappes Jahr. Allerdings kannst du theoretisch auch nur einen Monat oder drei Monate in die USA reisen, oder dich für ein halbes Jahr Aufenthalt entscheiden. Wenn du kürzer als drei Monate unterwegs bist, brauchst du nur ein ESTA-Formular für die Einreise, ansonsten musst du ein Visum beantragen. Die USA sind recht streng mit ihren Einreisebestimmungen, aber als deutsche Staatsbürgerin dürftest du keine Probleme haben, eine Einreisegenehmigung zu bekommen.

Die Frage ist, wie sinnvoll ist ein so kurzer Aufenthalt? Nicht umsonst ist ein Austausch eigentlich für ein Jahr angelegt. Vielleicht hast du weniger Heimweh, wenn du kürzer bleibst, aber du wirst dich nicht richtig einleben und wirst von den Vorteilen eines solchen Austauschs nicht profitieren können. Außerdem ist ein halbes Jahr USA von den Gebühren her nur unwesentlich günstiger als ein ganzes Jahr. Dann lieber gleich richtig!

Was kostet ein Schüleraustausch in den USA?

Wenn wir über die Kosten für dein Austauschjahr sprechen, sind wir direkt auch beim „Wie“ angelangt. Der beste Weg in die USA führt nämlich über eine spezialisierte Agentur, für die rund 10.000 Euro an Kosten anfallen können. Darin sind jedoch die Gebühren für deine Flüge, das Visum usw. schon enthalten. Warum ist es besser, eine Agentur zu engagieren? Diese Spezialisten kennen sich nicht nur mit allen Vorschriften und Besonderheiten aus, sie haben auch seriöse und nette Familien in ihrem Portfolio. Angenommen, du würdest ohne einen Vermittler reisen, wüsstest du nie genau, was dich erwartet!

Natürlich brauchst du vor Ort auch Taschengeld und, falls du mit deinen Gastgeschwistern eine Privatschule besuchst, zusätzlich Schulgebühren. Alles in allem keine ganz günstige Angelegenheit, von der natürlich auch deine Eltern erst einmal überzeugt werden müssen. Plane am besten langfristig und sprich regelmäßig mit deinen Eltern über deine Wünsche. Am leichtesten wird das fallen, wenn sie selbst Erfahrungen als Austauschschüler gemacht haben, doch auch falls nicht, kannst du sie mit guten Argumenten überzeugen. Du wirst nämlich mit perfekten Englischkenntnissen nach Hause kommen, die dir im späteren Berufsleben mehr als nützlich sein werden  – immerhin ist Englisch DIE Weltsprache. 

Wie findest du die richtige Agentur für deinen Austausch?

Falls du niemanden kennst, der bereits entsprechende Erfahrungen mit einer Agentur gemacht hat, beginnt die Recherche natürlich online. Du solltest einige Monate bis ein Jahr Vorbereitung einplanen. Es gibt super viele Organisationen, sodass die Wahl nicht leicht fällt. Manche bieten Informationsveranstaltungen vor Ort, was die Entscheidung etwas leichter macht. Außerdem gibt es viele Blogs und auch den einen oder anderen YouTube Kanal, wo Austauschschüler von ihren Erfahrungen berichten. Diese Berichte können ebenfalls dabei helfen, die passende Agentur zu finden und dich in DAS Abenteuer deines Lebens zu stürzen! Natürlich hängt die Wahl der Organisation auch von der Region ab, in der du bleiben willst, denn viele Agenturen haben sich auf bestimmte Gebiete spezialisiert und kennen dort die meisten Familien. Nimm am besten Kontakt zu mehreren Agenturen auf, die von dir immer auch ein Bewerbungsschreiben sehen wollen. Das muss natürlich in Englisch verfasst sein! Wenn es dann ernst wird, muss deine Schulbehörde dich von der deutschen Schule beurlauben, und dein Hausarzt muss bestätigen, dass du gesund bist. Und dann heißt es: Have a good trip!

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