27. April 2021
Frauen und Kunst

Frauen und Kunst: Die größten Inspirationen der Szene

Hast du dich schon immer für Kunst interessiert und malst in der Schule lieber Kunstwerke auf die Arbeitsblätter anstatt sie auszufüllen?

Frauen und die Kunst

Dann interessiert dich das hier sicher: Wir stellen dir heute die ein paar große (weibliche) Namen der Kunstszene vor. Sie alle haben sich in der immer noch männerdominierten Kunstwelt einen Namen gemacht. 2013 ergab eine Untersuchung, dass, obwohl über 55% der Studierenden an Kunsthochschulen Frauen sind, ihr Anteil unter Galerist*innen nur bei 25% liegt und nur 25% der Werke, die in Galerien ausgestellt werden, von Künstlerinnen stammen.

  1. Camille Morineau, Frankreich

Camille Morineau ist besonders in Frankreich ein bekannter Name. Als Kuratorin und künstlerische Leiterin leitete sie unter anderem die Sammlungen und Ausstellungen des Monnaie de Paris und des Centre Georges-Pompidou und unterrichtete an der Ecole du Louvre.

Seit 2020 ist sie Präsidentin des Vorstands des Centre Georges-Pompidou. 2014 gründete sie AWARE (Archives of Women Artists, Research and Exhibitions), eine Organisation die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Geschichte der Kunst neu zu erzählen - dieses Mal inklusive Künstlerinnen.

  1. Claire Hsu, Hongkong

Claire Hsu ist eine der einflussreichsten Frauen auf dem asiatischen Kunstmarkt. Im April 2021 trat sie nach über 20 Jahren als Direktorin des Asia Art Archive (AAA) zurück, das sie mit begründete.

Das Asia Art Archive ist eine Organisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Kunst in Asien besser zu dokumentieren und zugänglicher zu machen. Sie ist außerdem Mitglied des Rates des Weltwirtschaftsforums über die Rolle der Kunst in der Gesellschaft und hat zahlreiche Preise für ihr Engagement in der Kunstwelt erhalten.

  1. Thelma Golden, Vereinigte Staaten

Thelma Golden ist Direktorin und Chefkuratorin des The Studio Museum in Harlem, ein weltweit führendes Museum der visuellen Kunst von Künstler*innen afrikanischer Herkunft.

Sie hat viele revolutionäre Ausstellungen organisiert, unter anderem “Black Male”, eine Ausstellung, die die Schnittmenge zwischen Hautfarbe und Geschlecht in den Fokus stellte. Auch ihr TED Talk zu “How Art gives shape to cultural change” ist sehr beliebt.

  1. Touria El Glaoui, London

Touria El Glaoui begann ihre Karriere in der Finanzszene. 2013 entschied sie sich für einen Neuanfang, zog nach London und gründete die 1-54 Contemporary African Art Fair.

1-54 ist heute eine global führende Plattform für zeitgenössische Kunst aus Afrika mit Standorten nicht nur in London, sondern auch New York und Marrakesch. Sie ist außerdem im Beirat von “Christie’s Education” in London, eine Organisation, die sich dem Lehren von Fächern verschrieben hat, die die Welt der Kunst näher erforschen

  1. Sheikha al Mayassa, Katar

Die Schwester des amtierenden Emirs von Katar ist die Vorsitzende der Museumsbehörde des Emirats. Damit unterstehen ihr das Museum für islamische Kunst, das Arabische Museum für moderne Kunst und die QMA Gallery.

Es wird geschätzt, dass sie ein Jahresetat für das Erwerben von Kunst von ca. einer Milliarde US-Dollarn hat. Es wird vermutet, dass sie 2015 ein Werk von Paul Gauguin für 300 Millionen US-Dollar kaufte, das teuerste Kunstwerk der Welt.

Zudem leitet sie das Filminstitut in Doha, das sie selbst 2010 gründete. Ihr Name erscheint regelmäßig in Listen der einflussreichsten Menschen in der Kunstszene und sie schaffte es sogar auf die Liste der 100 einflussreichsten Frauen des Forbes Magazines.

  1. Susanne Gaensheimer

Susanne Gaensheimer ist besonders in deutschland ein bekannter Name. Sie ist derzeit Direktorin des Museums für Moderne Kunst (MMK) in Frankfurt am Main.

Zuvor war sie Direktorin des Westfälischen Kunstvereins in Münster. 2011 kuratierte sie den deutschen Pavillon der Biennale di Venezia, eine internationale Kunstausstellung in Venedig, bei der Länder sich in eigenen nationalen Pavillons präsentieren. Für diesen Pavillon erreichte sie die höchste Auszeichnung der Biennale.

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