Ist das Handy ein Beziehungskiller?

Ist das Handy ein Beziehungskiller?

Wie sehr eure Handys eure Partnerschaft belasten, erfährst du hier.

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Ob das Handy eine Beziehung belastet oder nicht, kommt auf die Art und Häufigkeit der Nutzung an. Forscher haben herausgefunden, dass der moderne Durchschnittsmensch rund 56-mal am Tag zum Mobiltelefon greift und dabei mehr oder weniger wichtige Nachrichten empfängt oder sendet. Es scheint eine Art Sucht zu sein, die die Fachleute als Technoference bezeichnen. Die neuen Kommunikationstechnologien bereichern zwar unser Sozialleben, doch geschieht dies nicht immer im positiven Sinne. Das Verbinden durch Netzwerke ermöglicht es, mit einem ausgesuchten Kreis an Personen ständig in Kontakt zu bleiben. Reaktionsfähigkeit und Selbstoffenbarung sind typisch menschliche Eigenschaften, die uns bereits seit der Urzeit begleiten. Schon damals war eine gute Kommunikation innerhalb der Gruppe sehr wichtig. Die modernen Technologien machen es uns einfacher als je zuvor, mit unseren Mitmenschen in Kontakt zu treten. Man könnte meinen, das hätte Vorteile für unsere persönliche Beziehung im Rahmen einer festen Partnerschaft. Das ist aber leider nicht so, denn die ständige Informationsflut und die permanente Verbindung mit Freunden und Bekannten in den sozialen Netzwerken kann eine Partnerschaft sehr stark belasten. Denn wie ist eine wirklich intime Beziehung möglich, wenn der Partner alle paar Minuten auf das Handy starrt? Wenn ständig das Mobiltelefon klingelt, dann leidet das persönliche Verhältnis im realen Leben. Es nervt ganz einfach und vermittelt dem Partner den Eindruck, dass es am Ende der Funkleitung wichtigere Personen und Dinge gibt, als er selbst. Abmachungen, das Handy nur zu bestimmten Zeiten zu nutzen, können mitunter die Beziehung retten. Oder man spricht offen über das Problem und unterlässt in Zukunft Nachrichten, die an und für sich überflüssig sind. 

WhatsApp-Nachrichten als faule Ausrede und andere fiese Maschen

Handys sind bequem, denn sie bieten die Möglichkeit, binnen Sekunden Nachrichten zu empfangen und zu übermitteln und auf die aktuelle Situation extrem schnell zu reagieren. Wer ständig mit seinen Freunden in Funkkontakt steht, erliegt jedoch nicht selten der Verführung, zu schwindeln. Viel zu rasch werden Absagen getroffen und knappe Ausreden erreichen in Windeseile denjenigen, der vergebens an einem vorher abgesprochenen Treffpunkt wartet beziehungsweise gerne warten würde. Dank der verbesserten Kommunikation ist es schlicht und ergreifend möglich, situationsbedingt zu lügen. Die Zuverlässigkeit bleibt auf der Strecke und die Absprachen sind nicht mehr das, was sie mal waren. Wenn zum Beispiel der Freund ausgerechnet zehn Minuten vor dem geplanten Kinobesuch starke Bauchschmerzen bekommt, dann gibt es Momente, in dem man das Handy verflucht und sich die guten alten Zeiten zurückwünscht.

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Die guten Seiten des Handys

Ein Handy zu besitzen, bringt in einer Beziehung aber auch enorme Vorteile, und zwar dann, wenn man sich gegenseitig wirklich vertrauen kann und sich die Nutzung des Mobiltelefons für beziehungsfremde Zwecke im Rahmen hält. Die verlockend preiswerten Angebote bei preis24.de/guenstige-handy-deals/ machen die Entscheidung für ein solches Gerät noch leichter. Dank Handy sind persönliche Absprachen schnell getroffen. Einem spontanen Treffen, beispielsweise im Schwimmbad oder in einem Café, steht nichts mehr im Wege. Liebesbekundungen erreichen in Windeseile den Partner. Außerdem hat so ein Handy noch einen erheblichen Vorteil: Der andere ist quasi rund um die Uhr zu erreichen! Das Mobiltelefon schafft eine konstante Verbindung zum Geliebten. Fernbeziehungen lassen sich durch die Nutzung der Netzwerke und mobilen Telefone sehr viel leichter realisieren. Vor ein paar Jahrzehnten war das noch anders. Damals gab es auch schon Beziehungen zwischen zwei Menschen, die eine lange Zeit räumlich voneinander getrennt lebten. Fernfahrer und Montagearbeiter sowie Geschäftsreisende sehen ihre Liebste lange Zeit nicht persönlich. Das Handy schafft hier eine zuverlässige Verbindung. Es ist ein beruhigendes Gefühl, den Schatz auch aus weiter Entfernung in gewisser Weise immer bei sich zu haben und diesen im Notfall schnell zu erreichen. Die virtuelle Anwesenheit des Partners verhinderte außerdem schon so manchen Seitensprung. Die räumliche Trennung war früher ein ernst zu nehmendes Problem in einer Fernbeziehung.

Das Handy als Freudenspender

Klingelt das Handy, dann ist das oft ein Grund, sich zu freuen. Es erfüllt einen mit Glück, den geliebten Partner zu hören, mit ihm zu sprechen, sich auszutauschen und Hoffnungen und Gefühle zu teilen – zu jeder Zeit, an fast jedem beliebigen Ort der Welt. Das Handy ist das unsichtbare Band der Liebe. Vielen Paaren gelingt es, ihre Beziehung über das Mobilfunknetz zu pflegen, auszubauen und aufrecht zu erhalten. Und so manche lernten sich erst über das Handy so richtig gut kennen. Per SMS Liebesbotschaften versenden, liegt derzeit voll im Trend. Das geschriebene Wort läuft oft leichter über die Tastatur als über die Lippen. Selbst etwas schüchterne Personen, die Schwierigkeiten damit haben, ihre Gefühle im direkten Gespräch auszudrücken, finden in der digitalen Welt oft sehr viel leichter einen passenden Partner. Das Handy ist somit ein Instrument, das dazu ermutigt, zu seinen Emotionen zu stehen und diesen Ausdruck zu verleihen. In dieser Hinsicht fungiert das Mobiltelefon nicht als Beziehungskiller, sondern als Förderer einer vertrauensvollen Verbindung zwischen zwei Menschen mit ähnlichen Interessen und Neigungen. Fazit: Das Handy ist weder gut noch schlecht, es kommt nur darauf an, was man daraus macht.

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