• Kein Geld und trotzdem studieren?

    3 Tipps zur Studienfinanzierung!

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Kein Geld und trotzdem studieren: 3 Tipps zur Studienfinanzierung!

Bildung steht jedem offen, unabhängig vom eigenen Vermögen. Dies sollte die Regel sein in Deutschland, entspricht aber nicht immer der Realität, wie du vielleicht schon gemerkt hast. Denn unabhängig davon, ob du gerade aus der Schule kommst oder schon beruflich tätig bist – für ein Studium brauchst du Geld. Doch woher soll das Geld kommen?

Studentin beißt auf Stift vor dem Laptop sitzend

Erste Anlaufstelle: das zuständige Studentenwerk!

In Deutschland hast du das Glück, in einem sehr sozialen Land zu leben. Dies bedeutet, dass der Staat für vielerlei Dinge seine Hilfe anbietet, meist vor allen Dingen in finanzieller Hinsicht. Dies gilt auch für die Finanzierung eines Studiums.

Konkret kannst du Geld für dein Studium erhalten, indem du einen Antrag auf BAföG stellst. BAföG ist eine Abkürzung und steht für das „Berufsausbildungsförderungsgesetz“. Hinter diesem langen Wort verstecken sich Regelungen, die jeder Schüler, Auszubildende und auch Student unter bestimmten Voraussetzungen für sich beanspruchen kann, um finanzielle Unterstützung für eine Weiterbildung oder Ausbildung zu erhalten. Darunter zählt auch das Studium.

Die Studienförderung kannst du am jeweiligen Studierendenwerk deiner Hochschule beantragen. Dort wird dir auch erklärt, welche Voraussetzungen zu erfüllen sind, um BAföG zu erhalten. Wo du dein Studentenwerk findest, kannst du auf dieser Webseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung herausfinden.

Zweite Anlaufstelle: öffentliche und private Institutionen und Stiftungen!

Unter gewissen Umständen ist es denkbar, dass dein BAföG-Antrag abgelehnt wird. Dies kann unter anderem passieren, wenn du das Höchstalter überschritten hast, beispielsweise wenn du bereits beruflich tätig warst und erst mit 30 Jahren entscheidest, dich akademisch weiterbilden zu wollen.

Doch auch in solchen Fällen kann es finanzielle Unterstützung geben. Um herauszufinden, welche Einrichtung oder Institution dir alternativ weiterhelfen kann, solltest du einmal auf stipendienlotse.de vorbeischauen.

Bei dieser Webseite handelt es sich um eine riesige Datenbank, in der nahezu alle für deutsche Studenten geeigneten Stiftungen und Co. zu finden sind, die Stipendien oder anderweitige Hilfeleistungen für Studenten anbieten. 

Da die jeweiligen Voraussetzungen für die einzelnen Hilfeleistungen sehr variieren können, ist auch pauschal nicht zu sagen, unter welchen Bedingungen eine Förderung infrage kommt. Dank der hilfreichen Suchfunktion kannst du durch individuelle Angaben, beispielsweise den Hochschulnamen oder das Studienfach, die Datenbank aber schnell nach passenden Einträgen durchsuchen.

Dritte Anlaufstelle: private Geldgeber!

Sollte es auch mit einem Stipendium nicht funktionieren, ist dies noch immer kein Grund, dein Traumstudium aufzugeben. Denn noch hast du die Möglichkeit, dein Studium aus eigener Tasche zu finanzieren – sogar dann, wenn du aktuell nicht ausreichend Kapital zur Verfügung hast.

Zum einen gibt es natürlich die Möglichkeit, neben dem Studium zu jobben, wie es sehr viele Studierende ebenfalls machen. Zum anderen kannst du dir aber auch überlegen, einen Kredit aufzunehmen. Denn auch für Studenten gibt es Angebote.

Zwar ist der Markt überschaubar, doch bei intensiver Suche solltest du am Ende auf Portalen wie bon-kredit.de landen. Kreditvermittler und auch manche Banken haben Studenten als Zielgruppe und vergeben Darlehen, die speziell für Aus- und Weiterbildung gedacht sind.

Zwar ist es richtig, dass du dich dadurch verschuldest, allerdings sind Studentenkredite meist sehr günstig, da sie eine lange Laufzeit mitbringen und die monatliche Belastung dadurch gering ausfällt. 

Zudem gibt es meist eine Sondertilgungsoption, die dir die Möglichkeit gibt, den Kreditbetrag auf einmal zurückzuzahlen. Dies kann zum Beispiel möglich sein, wenn du dein Studium beendet hast und in deinem neuen Beruf gut verdienst.

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