25. Januar 2021
Mit Vorbildern zum Traumjob: Idole als Booster für deine Karriere

Mit Vorbildern zum Traumjob: Idole als Booster für deine Karriere

Talent, Glück und Vitamin B – sind das die entscheidenden Faktoren, die dir zum beruflichen Erfolg verhelfen? Experten verneinen das.

Schulmädchen mit Mappe in der Hand
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Sie sind sich sicher: Selbst aktiv zu werden, Initiative und Durchhaltevermögen zu beweisen, garantieren dir eher, dein Karriere-Ziel zu erreichen. Zusätzlich können Vorbilder viel Unterstützung auf dem Weg zum Traumjob bieten. Wir verraten an dieser Stelle, wie das funktioniert und wie dir Vorbilder am Ende wirklich helfen können. 

So beeinflussen Vorbilder deine Karriere

Kinder, die sich umarmen
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Als Kind lernt man essenzielle Fähigkeiten wie Sprechen, Laufen und soziale Umgangsformen am besten durch Nachahmen. Die Kleinen kopieren, was Geschwister, Eltern und Betreuer ihnen vormachen und erreichen damit schneller ihre Ziele als durch theoretische Erklärungen. Fachleute bezeichnen das als „soziales Lernen“ und betonen, dass die gezielte Imitation auch im Erwachsenenalter noch eine wichtige Rolle spielt. Zwar wächst du mit einem bestimmten Alter schnell darüber hinaus, dich hauptsächlich an Familienmitgliedern zu orientieren – dennoch helfen die richtigen Vorbilder dir dabei, deine privaten und beruflichen Ziele zu erreichen. Warum?

1. Vorbilder vermitteln Werte

Ob Streben nach Innovation, Kampf für den Klimaschutz oder das Engagement für sozial Benachteiligte – meist prägt ein klares Prinzip den Lebensweg eines Vorbild-Charakters. Falls du selbst nach Orientierung suchst und dich fragst, welchen Werten und Normen du höchste Priorität einräumen solltest, gibt die Biografie einer bekannten Persönlichkeit womöglich einen Anhaltspunkt. Ein Plus: Dein Idol ist höchstwahrscheinlich weiter auf der Karriereleiter geklettert und etwas älter als du. Gerade diese zusätzliche Lebenserfahrung ermöglicht ihm auch, genau zu benennen, welche Prinzipien ihn beim Erfolg am besten unterstützt haben.

2. Vorbilder zeigen, dass Erfolg möglich ist

„Das kannst du doch nicht machen“, „das ist doch verrückt“, „das wird nie funktionieren“ – wer in einem konservativen Umfeld aufwächst, hat es bei der Berufswahl oft nicht leicht. Denn Familie und Freunde stehen einer kreativen oder unternehmerischen Laufbahn wahrscheinlich skeptisch gegenüber. Im schlimmsten Fall verfestigen sich dann negative Glaubenssätze zu den eigenen Fähigkeiten und Zukunftschancen zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung. Hier können Vorbilder die Rettung sein: Sie beweisen etwa, dass man auch ohne Schulabschluss ganz nach oben gelangen kann wie Milliardär Richard Branson oder dass Erfolg manchmal erst nach fast 10.000 Fehlschlägen eintritt wie bei Thomas Edison und es sich lohnt durchzuhalten.

3. Vorbilder geben Hoffnung

Ob Krankheit, Karriereknick oder gesellschaftliche Krisen – jedes Leben bringt Herausforderungen mit sich, die deinen Glauben an dich selbst zuweilen erschüttern können. In diesen Situationen hilft es, sich an Vorbilder zu halten, die ganz ähnliche oder weit schwerere Probleme bewältigen mussten. Vor dem Hintergrund, was zum Beispiel Martin Luther King in Zeiten der Rassentrennung bewältigen musste oder Ghandi im Kampf um Indiens Unabhängigkeit, erscheinen die eigenen Schwierigkeiten schon nicht mehr ganz so gravierend.

Gute Vorbilder, schlechte Vorbilder – wer hilft dir am besten?

Gute Vorbilder
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„Wenn ich groß bin, will ich sein wie Papa!“ – ganz so simpel wie ein Vierjähriger findest du als Erwachsener keine Karrierevorbilder. Denn, je mehr Erfahrungen du sammelst, desto kritischer und differenzierter siehst du auch potenzielle Idole. Für die Wahl eines Vorbilds ist das nicht unbedingt hinderlich, denn auf dem Weg zum Erfolg können dir ganz unterschiedliche Modelle helfen:

1. Positive Vorbilder

An diesen Menschen findest du Charakterzüge oder Strategien, die du bewunderst und die du als erfolgreich erlebst. Das kann zum Beispiel ein Kollege sein, der sich besser gegen den Chef behaupten kann als du, oder ein Freund, der sich von Rückschlägen kaum aus der Fassung bringen lässt. Positive Vorbilder ermutigen dich dazu, an deinen Schwächen zu arbeiten und motivieren dich, neue Strategien auszuprobieren. Dabei musst du nicht die Person als Ganzes idolisieren und so sein wollen wie sie – es genügt, einzelne Elemente an ihr zu finden, die du selbst gern ähnlich gut können würdest.

2. Ambivalente Vorbilder

Hier respektierst du den Erfolg eines Menschen, aber grenzt dich von seinen Prinzipien oder seiner Lebensart deutlich ab. Vielleicht bewunderst du, wie Jeff Bezos aus einem kleinen Buchversand einen globalen Tech-Giganten aufgebaut hat. Auf der anderen Seite siehst du es aber kritisch, wie die Arbeitsbedingungen von Lagerarbeitern und Lieferanten aussehen, die kaum am Erfolg des Unternehmens partizipieren. Solche empfundenen Diskrepanzen sind ein starker Motor dafür, einen Erfolg nach eigenen moralischen Maßstäben anzustreben. Dabei musst du die Perspektive gar nicht auf Berühmtheiten beschränken. In deinem engen beruflichen Umfeld findest du womöglich Menschen, deren beruflichen Erfolg du bewunderst, aber deren Familienleben deutlich darunter leidet. Auch solche Beispiele inspirieren zu eigenen Wegen und Wertvorstellungen.

3. Anti-Vorbilder

Vielleicht weißt du noch nicht genau, was du von der Zukunft willst – aber dafür ganz genau, was du nicht willst. In diesem Fall bieten Anti-Vorbilder die Beispiele, gegen die du dich abgrenzen kannst: Du willst etwa nicht so eingefahren denken, wie der konservative Chef, nicht so planlos dahinleben, wie der träge Cousin, oder nicht so mürrisch sein, wie der pessimistische Kollege. Mit der Zeit kristallisiert sich mit der Hilfe von Negativ-Modellen dann heraus, welche Positiv-Eigenschaften und Entscheidungen dir am wichtigsten sind.

Finde dein Idol in deiner Wunsch-Branche!

Mädchen mit Mikrofon
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In jeder Branche gibt es mehr als ein Exemplar eines Menschen, der es in bewundernswerter Weise ganz an die Spitze geschafft hat. Diese Vorbilder dienen unzähligen Berufseinsteigern als Kompass: 

1. Wirtschaft – Elon Musk

Im Alter von 24 Jahren gründete Elon Musk sein erstes Unternehmen und riskiert seither konsequent sein persönliches Kapital für seine hochfliegenden Ideen. Mit PayPal revolutionierte er das digitale Bezahlen, mit SpaceX attackiert er das staatliche Raumfahrtmonopol und mit Tesla konkurriert er mit den weltweit größten Automobilherstellern. Auch wenn Musk als Charakter polarisiert und im Anfangsstadium gern für progressive Einfälle verspottet wird – der Erfolg gibt ihm schlussendlich Recht. Mitte 2020 avancierte Tesla zum weltweit wertvollsten Autobauer an der Börse.

2. Musik – Camila Cabello

Auch der Musikbereich bietet viele Möglichkeiten für Vorbilder. Eines davon ist Camila Cabello. Sie hat es geschafft, mit gerade einmal 23 Jahren bereits ein Vermögen von 14 Millionen US-Dollar zu erzielen – und das durch ihre Kreativität. Neben ihrer Karriere als Solo-Sängerin und in der Band Fifth Harmony war sie vorher bereits als Songwriterin aktiv und hat Hits für andere Popsänger geschrieben. Zusätzlich engagiert sich Camila sozial durch die Unterstützung von Kinderkrankenhäusern und ihren Einsatz gegen Cyber-Mobbing an Schulen. 

3. Entertainment – Emma Watson

Emma Watson wurde als Hermine Granger in den Harry-Potter-Streifen weltberühmt. Doch sie hat sich auf diesen Erfolgen nicht ausgeruht, sondern danach gleich weitere Erfolge feiern können. Die Neuverfilmung von „Die Schöne und das Biest“ ist zudem mittlerweile ihr kommerziell erfolgreichster Film. Darüber hinaus hat sie es geschafft, erfolgreich als Model zu arbeiten und bereits 2014 ihren Bachelor-Abschluss in englischer Literatur am Worcester College der Universität von Oxford zu machen. Eine echte Powerfrau, die auch wegen ihres unermüdlichen Einsatzes für Frauenrechte für viele Mädchen ein Vorbild sein dürfte.

4. Mode und Design – Alexander McQueen

Jeder ist seines Glückes Schmied – dieses alte Sprichwort fasst die Ausnahme-Karriere von Alexander McQueen zusammen. Denn als Sohn eines Londoner Taxifahrers und jüngstes von sechs Kindern war ihm kein glamouröser Karriereweg in die Wiege gelegt worden. Dass die Vogue-Stylistin Isabella Blow seine gesamte Abschlusskollektion kaufte, verhalf ihm schließlich zum Durchbruch in der Modebranche. In der Folge entwickelte er seinen typischen exzentrischen Stil der Damenmode, den Popstars wie Lady Gaga als Bühnenoutfit schätzen.

5. Spiritualität und Offenheit – Dalai-Lama

Tendzin Gyatsho, der 14. Dalai-Lama, ist heute weniger als Führungsfigur der tibetischen Exilregierung bekannt, denn als spirituelles Vorbild. Er demonstrierte, wie sich die eigenen Ziele konsequent aber ohne Egoismus und Gewalt verfolgen lassen – ein Weg, der schlussendlich mit dem Friedensnobelpreis honoriert wurde. Dabei verkörpert der Dalai-Lama in seiner Person die Grundlehren des Buddhismus, z.B. sich in Achtsamkeit und Meditation zu üben und Ereignissen wertfrei gegenüberzustehen. Als religiöse Autorität sperrt er sich nicht gegen die moderne Wissenschaft, sondern steht gern im Dialog mit Neurologen und Physikern. Seine Gelassenheit und seine neugierige und offene Weltsicht nehmen sich seit Langem nicht nur gläubige Buddhisten zum Vorbild.

Vorbilder mit gutem Charakter

Frau vor Wand und ihrem Schatten
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Die positiven Charakterzüge eines Vorbilds können uns direkt beeinflussen – das bestätigen sogar Neurologen. Erstmals versetzte der russische Psychologe Vladimir Raikov seine Patienten in Hypnose und suggerierte ihnen, eine historische Berühmtheit zu sein. Bestimmte Aufgaben konnten die Testpersonen in diesem Zustand auf einmal besser lösen als vorher. Dieser „Raikov-Effekt“ rechtfertigt, sich bei wichtigen Entscheidungen nah an seinem Vorbild zu orientieren. Dazu musst du dich noch nicht einmal hypnotisieren lassen, sondern kannst dich einfach fragen: „Was würde Vorbild XY in meiner Lage tun?“

Dabei können diese persönlichen Qualitäten entscheidend sein:

  • Selbstbewusstsein: Sich über Vorurteile hinwegsetzen und dabei ganz cool bleiben – das machte Bibiana Steinhaus während ihrer Karriere vor allem vielen Frauen vor. Denn die heute 41-Jährige war die erste weibliche Schiedsrichterin im deutschen Profifußball der Männer. Es braucht schon eine gehörige Portion Selbstbewusstsein, um zu zeigen, dass hier nicht Machismo, sondern Souveränität und Expertise zählen. Damit hat Bibiana Steinhaus sicherlich viele Menschen inspiriert, unabhängig von gesellschaftlichen Hürden ihre Träume zu leben.
  • Ehrgeiz: Seine Metzgerlehre schloss Stefan Raab mit „sehr gut“ ab und studierte währenddessen noch fünf Semester Jura – doch diese Bühnen erschienen dem Kölner Entertainer offensichtlich zu klein. Aus einer Selbstständigkeit mit kleinen Werbejingles erwuchsen schließlich monumentale TV-Events, die Raab zum Millionär machten. Seine Kreativität und neuen Ideen haben der Entertainmentbranche in Deutschland lange Zeit viel Leben eingehaucht. 
  • Mut: Als Richard Branson 1967 die Schule ohne Abschluss verließ, prophezeite sein Lehrer ihm, dass er entweder im Gefängnis landen oder Millionär werde. Auf dem Weg zu Letzterem zeigte der Brite dann vor allem Mut und Experimentierfreude. Nicht nur eine Plattenfirma baute er auf, sondern auch ein Luftfahrtunternehmen, eine Eisenbahngesellschaft und diverse weitere Firmen. Gleichzeitig hatte es für den Unternehmer immer Priorität, seine eigenen Ängste und Grenzen zu überwinden. Das gelang ihm zum Beispiel bei der weltweit ersten Atlantik-Überquerung in einem selbstgebauten Heißluftballon. 

Die Eltern als Vorbilder – geht das?

Vater mit Sohn auf den Schultern vor Sonnenuntergang
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Kleinkinder eifern Mama und Papa nach, in den Zwanzigern schwören sich dann viele, niemals so zu werden wie ihre Eltern. Die engen familiären Beziehungen erzeugen manchmal heftige Gefühle und machen uns blind dafür, wie wichtig unsere Eltern als Bezugspersonen eigentlich sind:

Eltern beeinflussen uns vor allem durch ihr Handeln

Bereits in den 1960er Jahren konnte Walter Mischel, der Erfinder des Marshmellow-Tests zeigen, dass das Verhalten von Kindern stärker vom Handeln ihrer Bezugsperson beeinflusst wird als durch deren Worte. Zu Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen sollten Eltern ihr Kind daher nicht nur auffordern, sondern diese Qualitäten selbst vorleben, damit der Nachwuchs sich an ihrem Vorbild orientiert. 

Das funktioniert auch in vielen anderen Lebensbereichen: Vielleicht gehörst auch du zu den 63 % der Kinder, welche durch die glückliche Ehe ihrer Eltern selbst positiv in ihrem Beziehungsleben beeinflusst wurden. Du siehst: Was unsere Eltern im Leben „richtig gemacht haben“, übernehmen wir meist unbewusst als Maßstab und Idealvorstellung. Somit üben Eltern nahezu immer eine starke Vorbildfunktion auf uns aus.

Eltern bleiben beim Erwachsenwerden wichtige Vorbilder

Eine Umfrage des Magazins P.M. History konnte zeigen, dass der Vorbildcharakter der Eltern beim Erwachsenwerden noch zunimmt. So eiferten 59 Prozent der befragten 14- und 15-Jährigen in Lebenseinstellung und Zukunftswünschen ihren Erziehungsberechtigten nach. Bei den 19- bis 20-Jährigen stieg dieser Wert sogar bis auf 73 Prozent an. Damit spielen die Eltern eine weit wichtigere Rolle als religiöse Vertreter wie der Papst oder der Dalai-Lama, an denen sich nur 11 Prozent der Jugendlichen orientieren.

Die Familiengeschichte bietet Chancen zur Identifikation

Nicht nur die Eltern können in ihrer Lebenseinstellung Orientierung bieten, sondern auch entfernte Verwandte und längst verstorbene Vorfahren. Psychologen raten dazu, die eigene Ahnengalerie einmal danach zu durchforschen, welche Talente dort dominierten und welche Erfolge einst errungen wurden. Womöglich findest du einen roten Faden, der sich durch deinen Stammbaum zieht, und Menschen mit ähnlicher Kreativität, Innovationslust oder sozialem Engagement verbindet. 

Wer sich in seinem Lebensweg auf seine Wurzeln besinnt, erlebt stärker als andere ein Gefühl der Kohärenz – das Gefühl, das „alles einen Sinn macht“. Außerdem intensiviert es den familiären Zusammenhalt, wenn du dich mit Onkel, Tante, Cousins und Cousinen über ähnliche Lebensstrategien unterhalten kannst. Dazu muss man nicht in derselben Branche sein, sondern muss lediglich ähnliche Wertvorstellungen verfolgen. Diese kannst du letztlich nämlich übertragen und im Zusammenhang damit deine ganz eigene Version dieser Werte schöpfen.

Nicht kopieren – authentisch bleiben!

Mädchen mit geflochtenem Zopf
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Wer sich von Erfolgsmeldungen blenden lässt, tappt bei der Wahl eines Vorbilds manchmal in die Falle. Denn es kommt nicht darauf an, ein Idol so gut wie möglich zu kopieren, sondern darauf, seine individuellen Stärken weiterzuentwickeln, indem man sich an guten Beispielen orientiert. Wenn du auf der Suche nach Rollenbildern bist, solltest du dir deshalb folgendes klarmachen:

1. Bleib realistisch!

Viele Mädchen wollen gern so aussehen wie ihr Instagram-Idol, viele Männer würden gern so gut Fußball spielen wie Neymar – alle vereint aber eines: Sie vergleichen sich mit unrealistischen Größen. In Zeiten von Handyfilter, Photoshop und Beauty-OPs sollte niemand sein Spiegelbild an medialen Kunstfiguren messen. Genauso unsinnig ist es, sich als „Normalo“ mit Erfolgen von Sportlern oder Musikern zu vergleichen, die seit Kindertagen 90 Prozent ihrer Lebenszeit nur einer Tätigkeit widmen. 

Hier kannst du dich allerdings an deren Leidenschaft für ihre Tätigkeit messen und dich fragen, ob du ähnlich großes Engagement in deiner Branche an den Tag legen willst. Doch wenn es um direkten Wettbewerb geht, messe dich lieber an Mitstreitern in deinem Alter und auf deinem Kenntnisstand.

2. Wo Licht ist, ist auch Schatten

Gerade Stars und Berühmtheiten unterstellen wir gern märchenhaften Erfolg und ein rundum glückliches und erfülltes Leben. Das liegt nur daran, dass wir nicht sehen, wie viele Rückschläge und unglückliche Momente auf dem Weg zum Ziel lagen. 

In den meisten Fällen spielt Ausdauer die größere Rolle als Talent: So brauchte Thomas Edison, der Erfinder der Glühbirne, fast 10.000 Versuche, um das richtige Material für den Glühfaden zu finden. Gute Vorbilder sind deshalb vor allem jene, die du wirklich gut kennst. Nur bei nahestehenden Menschen erfährst du ungefiltert, welchen Preis sie für gewisse Erfolge zahlen und kannst dir darüber klar werden, ob du zu ähnlichen Anstrengungen bereit bist.

Fazit: Vorbilder sind eine Hilfe – mehr aber auch nicht

Echte Vorbilder findest du nicht in idolisierten Kunstfiguren, sondern in Charakteren, die für bestimmte Werte und Fähigkeiten stehen. Sie reflektieren dir, was du selbst gern in dir sehen würdest und entwickeln kannst. Der Blick auf bewundernswerte Berühmtheiten, Mentoren, Freunde und Familie motiviert dich, deine individuellen Stärken zu trainieren, und hilft dir, deine beruflichen und privaten Ziele zu erreichen. Trotzdem musst du den Weg am Ende allein gehen und brauchst vor allem eins: Ausdauer!

Frau am Schreibtisch mit Laptop und iPad
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