• SOS im Urlaub: So meisterst du Pleiten, Pech und Pannen auf Reisen

    Von der vergessenen Zahnbürste, bis hin zum überbuchten Hotelzimmer lauern manchmal die verschiedensten Herausforderungen.

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SOS im Urlaub: So meisterst du Pleiten, Pech und Pannen auf Reisen

Die Ferien gehören eigentlich zur schönsten Zeit des Jahres, doch unterwegs auf Reisen und abseits der Heimat können auch immer wieder unvorhergesehene Dinge das Urlaubsglück trüben. Von der vergessenen Zahnbürste, verlorenen Gepäckstücken bis hin zum überbuchten Hotelzimmer lauern manchmal die verschiedensten Herausforderungen. Wir zeigen dir, wie du in jeder noch so schwierigen Situation die Nerven behältst und wie es gelingt, den Urlaub trotz aller Widrigkeiten doch noch zu retten.

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Verloren, geklaut, vergessen – Auch im Urlaub kein Weltuntergang

Bereits im Flieger fangen wir oft schon an zu zappeln, weil wir es einfach kaum noch aushalten können. Endlich Urlaub, endlich Sonne, endlich Spaß, Party oder Entspannen. Ist der Vogel dann endlich gelandet, heißt es nix wie Koffer schnappen und ab ins Hotel. Doch bereits hier können die ersten Urlaubsfallen auf uns lauern und uns die langersehnten Ferien miesmachen.

Du auf Mallorca, der Koffer in London? 

Das ist tatsächlich eine der größten Horrorvorstellungen von uns: Aus unerfindlichen Gründen kann die Airline unser Gepäck nicht mehr finden. Statt den Koffer oder Rucksack schnell vom Band zu pflücken heißt es dann erst einmal abwarten und Formulare ausfüllen. 

Und dann geht es außerdem ans große Grübeln: Welche überlebenswichtigen Utensilien könnten im nichtvorhandenen Gepäck stecken, ohne die wir im Alltag einfach völlig aufgeschmissen sind?

Wenn du clever bist, kannst du natürlich von vornherein wirklich essentielle Dinge sozusagen als Notfallpaket mit in deinem Handgepäck transportieren, das du auch im Flieger immer bei dir hast. Ein paar Klamotten zum Wechseln, eine Zahnbürste oder die wichtigsten Dokumente – etwa zum Einchecken ins Hotelzimmer gehören hier dazu. Falls du regelmäßig bestimmte Medikamente einnehmen musst, sollten diese auch nicht mit dem Hauptgepäck aufgegeben werden. 

Ansonsten heißt es Nerven bewahren. Immerhin hast du als Fluggast bestimmte Rechte. Hier sind die wichtigsten Schritte, die du als nächstes in die Wege leiten solltest: 

  • Wende dich an die zuständige Fluggesellschaft und gebe eine Verlustmeldung auf. Es wird notiert, wohin das Gepäck geliefert werden soll, sobald es wieder auftaucht. 
  • Viele Airlines stellen kostenlos notwendige Kleinigkeiten wie Hygieneartikel zur Verfügung. Möglicherweise kannst du dir auch das eine oder andere von deinen mitreisenden Freunden oder Familienmitgliedern ausborgen. 
  • Kläre ab, ob du auf Kosten der Gesellschaft auch unentbehrliche Kleidungsstücke kaufen kannst. Allerdings musst du dafür das Geld vorstrecken und bekommst die Ausgaben nur gegen die Kaufquittung wieder. 
  • In den meisten Fällen befindet sich das Gepäck noch am Abflugort oder wurde in einen falschen Flieger verfrachtet. Mit der nächsten Möglichkeit wird es dann an den richtigen Zielort gebracht. 
  • Je nachdem, welche Art von Flug oder Reise du gebucht hast, steht dir eine Entschädigung zu. Ein bestimmter Prozentsatz des Preises kann dir pro Tag ohne Gepäck erstattet werden. 

Bleibt dein Gepäck verschollen, zahlt dir die Reise- oder Fluggesellschaft eine Entschädigung. Dazu muss der Wert des Koffers und des Inhalts möglichst genau angegeben werden. Allerdings gibt es hier eine Obergrenze. Deshalb solltest du auch Wertgegenstände besser im Handgepäck transportieren.

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Geträumt beim Kofferpacken? 

Vor lauter Vorfreude kann es schon mal vorkommen, dass du etwas zuhause vergisst. Die Sonnenbrille, das Ladegerät, die Sonnenmilch oder die Badesachen gehören dabei zu den Dingen, die am häufigsten versehentlich zuhause liegen bleiben. Im Vergleich zum verlorenen Gepäck lässt sich diese Situation allerdings meist noch ganz gut verschmerzen. Auch wenn die Utensilien am Urlaubsort oft etwas teurer sind, lässt sich bei einer kleinen Shoppingtour schnell für Ersatz sorgen. 

Damit du bei deiner nächsten Reise nichts Wichtiges vergisst, kannst du eine Packliste verwenden. 

Auch der umgekehrte Weg ist gar nicht so selten, wie du vielleicht denkst: Was kannst du tun, wenn du bei der Rückreise etwas im Hotelzimmer oder im Flieger vergessen hast? Hier solltest du ebenfalls so schnell wie möglich, die Airline, den Reiseveranstalter oder die Unterkunft kontaktieren. Allerdings besteht in der Regel keinerlei Anspruch auf eine Zurücksendung auf Hotelkosten, falls der vermisste Gegenstand überhaupt gefunden wird. Dennoch sind viele Hotels sehr entgegenkommend, bewahren wertvolle Fundsachen einige Monate auf und übernehmen manchmal sogar die Versandkosten.   

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Pass weg, Handy weg, Geld weg?

Schlimmer ist es schon, wenn deine Geldbörse, das Mobiltelefon oder auch Reisedokumente abhandenkommen. Vor allem wenn es um Ausweis, Reisepass oder Führerschein geht, ist es wichtig, dass du die Polizei aufsuchst und eine Verlustmeldung aufgibst. Dieser Nachweis hilft dabei, neue (Ersatz-)Dokumente zu beantragen. 

Um aus dem Ausland wieder nach Hause reisen zu können, ist etwa bei einem Flug in jedem Fall ein Identitätsnachweis notwendig. Einen Ersatzpass kannst du in der jeweiligen deutschen Botschaft oder dem deutschen Konsulat im Reiseland bekommen. Auch hier kann dir die Polizei mit wichtigen Adressen und Ansprechpartnern weiterhelfen. Hast du beispielsweise in deinem Gepäck im Hotel eine Kopie des Passes hinterlegt, fällt damit die Beantragung eines neuen Ausweises ebenfalls etwas leichter. 

Wenn du deinen Geldbeutel vemisst, solltest du als erstes deine EC-Karte sperren lassen. Die zentrale Notrufnummer (116 116, aus dem Ausland: +49 30 4050 4050) ist rund um die Uhr erreichbar. Dort wirst du zu deiner jeweiligen Bank weitergeleitet und kannst auch andere Karten sperren lassen. Wenn du nicht alleine unterwegs bist, können sicherlich deine Mitreisenden etwas Geld vorstrecken. Bei Hotels oder anderen Unterkünften kannst du unter Umständen auch per PayPal bezahlen. Die meisten Banken bieten zudem einen Transferdienst, über den du dir kurzfristig Geld schicken lassen kannst. 

Ein verlorenes oder geklautes Handy ist heute ebenfalls für viele ein schmerzlicher Verlust, da neben den wichtigsten Kontaktinformationen zu Freunden und der Familie oft auch sensible Daten auf dem Gerät gespeichert sind. Deshalb solltest du hier ebenfalls schnell handeln und die notwendigen Schritte in die Wege leiten. Ähnlich wie bei der Bankkarte sollte die SIM-Karte gesperrt werden um Fremden den Zugriff zu verwehren. Schließlich gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie das Gerät geortet werden kann. Darüber hinaus ist es auch hier sinnvoll, eine Verlustanzeige bei der Polizei aufzugeben. 

Sommer, Sonne, Sonnenbrand – Erste Hilfe bei gesundheitlichen Problemen

Als nächstes werfen wir einen Blick auf die häufigsten Probleme, die deiner Gesundheit auf Reisen in die Quere kommen können. Risiko Nummer eins ist natürlich der Sonnenbrand. Damit du nicht auf die Urlaubsbräune verzichten musst, solltest du dich rechtzeitig schützen – je nach Hauttyp gibt es dabei die passende Sonnenmilch.

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Bauchweh statt Badespaß?

Egal ob du einen empfindlichen Magen hast, oder eigentlich die meisten Speisen gut verträgst – die ungewohnte Küche im Ausland kann immer für unvorhergesehene Beschwerden sorgen. Im Ausland bist du zudem in manchen Fällen mit anderen hygienischen Standards konfrontiert, als du sie von zuhause gewohnt bist. Vor allem das Leitungswasser, das in Deutschland in der Regel ohne Probleme getrunken werden kann ist anderswo nicht unbedingt genießbar. 

Bauchschmerzen oder andere Magen-Darm-Beschwerden zählen zu den häufigsten Erkrankungen im Urlaub. Du kannst am besten vorbeugen, indem du darauf achtest, was du zu dir nimmst. Vor allem in tropischen Ländern solltest du keine offenen Getränke konsumieren und nur durchgegarte Speisen essen. Obst am besten frisch kaufen und selbst schälen. 

In deine Reiseapotheke gehören zudem Kohletabletten oder andere Medikamente gegen Magen-Darm-Erkrankungen. Elektrolyt-Pulver helfen dabei, im Notfall für genügend Mineralstoffe zu sorgen.

Hospital statt Hotelzimmer?

Musst du einen Arzt oder gar ein Krankenhaus aufsuchen, darf die Versicherungskarte nicht fehlen. Mit den Ländern der EU besteht ein Abkommen, welches regelt, dass die Kosten einer Behandlung von deiner Krankenkasse übernommen werden. Unter Umständen gibt es länderspezifische Unterschiede zu beachten

In anderen Staaten musst du meist in Vorleistung gehen. Dann ist es wichtig, dass du Dokumente über die genaue Diagnose und die Behandlung erhältst. Sie sind notwendig, damit du später von deiner Versicherung die Ausgaben zurückerstattet bekommst. Du kannst dich vor einer Reise in ein exotisches Land zudem darüber informieren, ob eine zusätzliche Reisekrankenversicherung sinnvoll ist. 

Nicht überall ist zudem die ärztliche Versorgung so gut wie in Deutschland. In einigen Fällen macht es Sinn, den Urlaub zu unterbrechen und nach Hause zu reisen, um dich dort weiterbehandeln zu lassen. Auch dabei solltest du alle wichtigen Dokumente über zusätzliche Kosten sammeln, damit du später Geld zurückbezahlt bekommst. 

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Storniert, überbucht, annuliert – Urlaub retten leicht gemacht

Die nächsten Pannen im Urlaub lauern rund ums Buchen von Unterkünften oder dem Flug. Streikendes Personal, versehentlich doppelt gebuchte Zimmer – dabei kann ebenfalls einiges schiefgehen. Allerdings gibt es auch hier immer einen Plan B, um die Reise am Ende noch zu retten.

Flug gestrichen? 

Egal ob durch einen Streik, technische Probleme oder schlechtes Wetter – ein annulierter Flug ist immer ärgerlich. Sobald du davon erfährst, solltest du den Reiseveranstalter oder die Fluglinie kontaktieren. Sie haben nähere Informationen oder können dir passende Alternativen anbieten. Zudem solltest du selbst recherchieren, welche Möglichkeiten du hast, um zum Urlaubsort oder von dort auch wieder nach Hause zu kommen. 

Selbst, wenn der Flug nur verspätet ist und du deshalb mit einer zeitlichen Verzögerung am Zielort ankommst, oder du dadurch einen Anschluss verpasst, hast du bestimmte Rechte. In Europa sind die Interessen von Reisenden durch länderübergreifende Regelungen geschützt: 

  • Bei längeren Verzögerungen muss die Airline kostenlose Getränke oder Mahlzeiten ausgeben und dir einen kostenlosen Zugang zu Telefon oder Internet bereitstellen. 
  • Gegebenenfalls muss die Airline Transport und Unterkunft in einem Hotel übernehmen, bis der nächste Flug zur Verfügung steht. 
  • Die Fluglinie muss zudem schnellstmöglich für einen Ersatz sorgen – entweder einen alternativen Flug oder einen anderen Transport zum gewünschten Zielort. 

Die Airline streikt?

Ob du Geld bei Verzögerungen oder einem Ausfall zurückerstattet bekommst, hängt von den jeweiligen Umständen ab. Wenn Personal der Airline streikt, gelten die Fluggastrechte uneingeschränkt, somit kannst du also auch Geld zurückfordern. Bei anderen „außergewöhnlichen Umständen“ kann dies jedoch nicht der Fall sein: 

  • Ein Unwetter ist auch für die Fluglinie ein unkalkulierbares Risiko. Hier hast du keinen Anspruch auf eine Entschädigung. 
  • Kommt es durch einen technischen Defekt zu Verspätungen über drei Stunden oder der Flug fällt ganz aus, kannst du hingegen Geld zurückfordern. 

Bei Flügen im internationalen Ausland gelten statt der einheitlichen europäischen Regeln hingegen die individuellen Richtlinien der jeweiligen Airline. Unter Umständen ist es hier schwieriger zusätzliche Kosten erstattet zu bekommen oder eine Entschädigung zu erhalten.

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Hotel überbucht? 

Du hast einen herrlichen Flug genossen, dein Gepäck in Empfang genommen und stehst nun voller Vorfreude an der Hotelrezeption – doch leider ist deine Buchung nicht aufzufinden oder das Personal eröffnet dir, dass dein Zimmer doppelt vergeben wurde. Auch bei diesem Horrorszenario musst du nicht die Nerven verlieren. Denn auch hier greift das europäische Reiserecht und dir stehen bestimmte Leistungen zu. 

Der Reiseveranstalter oder das Hotel müssen dir eine gleichwertige Alternative organisieren. Das Ganze fällt dabei unter die Kategorie Urlaubsmängel. Auch, wenn du in einem anderen schönen Hotel Unterschlupf findest, kannst du in der Regel einen Teil des Reisepreises zurückfordern. 

Wenn du deine Reise über eine Vermittlungsplattform gebucht hast, wird dich diese in der Regel an den Veranstalter weiterleiten. Denn auch in diesem Fall ist stets der Anbieter für Mängel oder Probleme vor Ort zuständig.   

Chaos vor Ort? 

Dasselbe gilt, wenn deine Unterkunft oder weitere Reiseleistungen nicht das halten, was dir bei der Buchung versprochen wurde. Fehlender Meerblick, eine kaputte Klimaanlage, der Hotelpool kann nicht genutzt werden oder das Zimmer ist schmutzig – hier solltest du versuchen, die Situation möglichst gut zu dokumentieren. Denn es liegt bei dir, die Mängel zu beweisen, wenn du Geld zurückfordern willst. Innerhalb eines Monats nach der Reise, musst du deine Ansprüche beim jeweiligen Anbieter dann geltend machen, wenn versprochene Kriterien nicht erfüllt wurden.  

Vor Ort solltest du jedoch sofort Reklamieren. Immerhin muss der Anbieter die Möglichkeit haben, nachzubessern oder für eine Alternative zu sorgen. Auch über diese Reklamation solltest du dir am besten eine schriftliche Bestätigung geben lassen. Ist kein verantwortlicher Ansprechpartner erreichbar, solltest du auch deine vergeblichen Kontaktversuche dokumentieren, oder dafür sorgen, dass dies durch einen Zeugen bestätigt werden kann. 

Wie hoch die Entschädigung ausfällt, wird meist individuell entschieden. Viele Anbieter und auch die Gerichte orientieren sich dabei an der sogenannten Frankfurter Tabelle. Sie enthält pauschale Angaben zu bestimmten Situationen, die als Orientierung dienen können.

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Dauerregen, Zoff mit Freunden, Langeweile – Gute Stimmung trotz widriger Umstände

Nicht immer ist jedoch der Reiseveranstalter, die Airline oder das Hotel Schuld an der Urlaubsmisere. Trotz bester Vorbereitung kann es immer mal zu Widrigkeiten kommen, die dir die Ferienstimmung verderben wollen. Wenn du weißt, wie du mit bestimmten Situationen umgehst, kannst du deine Reise trotzdem noch genießen.

Schlechtes Wetter im Urlaubsparadies?

Selbst im sonnigsten Tropenparadies bist du vor schlechtem Wetter nicht gefeit. Auch wenn du bei der Urlaubsplanung die Wetterberichte ausgiebig studiert und die beste Reisezeit gewählt hast, kann es sein, dass im Winter der Schnee fehlt oder sich im Sommer die Sonne hinter Dauerregenwolke versteckt. In solchen Fällen hast du keinen Anspruch auf eine Entschädigung, denn das Wetter ist nun mal ein unberechenbarer Faktor. Dann liegt es an dir selbst, das beste aus der Situation zu machen. 

Hast du einen Badeurlaub gebucht, kannst du statt im Meer zu planschen meist auf den Hotelpool ausweichen. Verfügt deine Unterkunft über einen schönen Spa-Bereich, kannst du auch dort ein paar schöne Stunden verbringen. Statt Sonnenbaden am Strand ist dann eben Sauna und Co. angesagt. Ansonsten gibt es oft die Möglichkeit, ein tolles Erlebnisbad in der Nähe zu besuchen.

Bei einem Städtetrip hast du ebenfalls viele Alternativen zur Auswahl. Statt einem gemütlichen Bummel durch die Straßen kannst du verschiedene Museen besuchen oder auch in einer Shopping-Mall auf Souvenirjagd gehen. Oft gibt es dort zudem kleine Restaurants oder Imbissstände, wo du landestypische Spezialitäten ausprobieren kannst.   

Je offener du bist, umso leichter wirst du Möglichkeiten finden, die Zeit dennoch sinnvoll zu nutzen. Im Grunde gibt es ja ohnehin kein schlechtes Wetter. Mit den passenden Klamotten kannst du dich trotzdem nach draußen wagen. Oft hast du dann den Strand oder die sonst überlaufenen Sehenswürdigkeiten fast für dich alleine. Zudem kannst du versuchen, trotz des schlechten Wetters schöne Urlaubserinnerungen zu knipsen. Mit etwas Geschick hast du so einzigartige Bilder, die sich von den üblichen Fotos positiv abheben.

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Ärger mit dem Reisepartner?

Nicht immer macht es Spaß, mit der eigenen Familie zu verreisen. Auf engem Raum ist Ärger vorprogrammiert, vor allem, wenn unterschiedliche Vorstellungen aufeinanderprallen und der eine gerne Zeit am Strand verbringen will, der andere dagegen lieber eine Sightseeingtour machen möchte. Auch wenn du mit Freunden unterwegs bist, kann es zu Unstimmigkeiten kommen. 

Allerdings bist du im Urlaub in der Situation, dass du dich mit den Mitreisenden irgendwie einigen musst. Oft gibt es ganz unterschiedliche Vorstellungen davon, wie die perfekten Ferien aussehen sollten, doch gemeinsam mit anderen muss dann eben ein Kompromiss gefunden werden.  

Du solltest dir gemeinsam mit den anderen überlegen, wer was machen möchte. Wenn ihr über diese Dinge nicht sprecht, ist es klar, dass es Probleme gibt. Wenn du dir klar machst, was dir besonders wichtig ist und auf was du verzichten könntest, fällt es dir leichter, einen Kompromiss zu schließen. Beispielsweise könnte jeden Tag die Wünsche eines anderen Mitreisenden berücksichtigt werden. Auf diese Weise kommt jeder auf seine Kosten und manchmal findet man selbst vielleicht Gefallen an der einen oder anderen Aktivität, wenn man sich nur darauf einlässt.

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Nix los am Ferienort? 

Der Strand ist eine Einöde, Cafés und Bars sind Fehlanzeige und abwechslungsreiche Shoppingmöglichkeiten ebenfalls nicht zu finden? Entweder herrscht dann gerade Nebensaison oder der Urlaubsort ist schlicht und einfach ein Reinfall, was Action und Spaß angeht. Auch dann ist etwas Kreativität und Flexibilität gefragt. 

Wie weit ist die nächstgrößere Stadt entfernt? Und wie kannst du dorthin gelangen? Kannst du selbst mit deinen Freunden eine kleine Party am Strand organisieren? Welche alternativen Sportmöglichkeiten gibt es? Ist auch in der näheren Umgebung nichts los und du bist nicht mobil, bleibt dir nur die Option, das beste aus der Situation zu machen. Du könntest versuchen von Einheimischen ein paar Insiderinformationen zu bekommen, wo es vielleicht doch etwas Schönes zu entdecken gibt. Vielleicht nutzt du die Auszeit dann ganz gezielt einmal um dich einfach nur zu entspannen, die Natur zu genießen und dich in Achtsamkeit zu üben. Beim nächsten Mal könnte dir unser Test dabei helfen, das perfekte Reiseziel für dich zu finden

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