• So wird aus deinem Mädchenzimmer ein stylischer Wohlfühlraum!

    Mit ganz einfachen Mitteln zum gemütlichen Raum.

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Erwachsen werden: 
So wird aus deinem Mädchenzimmer ein stylisher Wohlfühlraum

Die Barbiepuppen, Plüschtiere und Spielsachen hast du schon längst aus deinen Regalen verbannt aber dennoch sieht dein Reich zuhause irgendwie immer noch aus wie das verspielte Kinderzimmer von früher? Wir zeigen dir, wie du deine vier Wände mit einfachen Mitteln zu einem schicken und gemütlichen Raum umgestaltest, um den dich deine Freundinnen beneiden werden.

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Welcher Wohnstil passt zu dir?

Der Entschluss ist gefasst: dein Kinderzimmer soll einem stilvollen Jugendzimmer weichen. Doch wie gehst du das Projekt am besten an? Am besten mit dem ersten Schritt. Der heißt in dem Fall: den passenden Einrichtungsstil finden.

Welche Einrichtungsstile gibt es überhaupt? 

Du kannst dir unter einem Einrichtungsstil noch nicht allzu viel vorstellen? Kein Problem, wir stellen dir hier die wichtigsten Stile kurz vor, von minimalistisch-modern bis hin zum gemütlichen Boho-Style. So hast du einen guten Überblick und bekommst vielleicht schon eine erste Idee davon, was dir gefallen könnte oder was für dich gar nicht geht.

  • Puristisch

Du bist der Meinung, weniger ist mehr? Dann ist eine minimalistische Einrichtung für dich genau das Richtige. Muster und knallige Farben suchst du hier vergebens, stattdessen strahlen dir viel Helligkeit und Freiraum entgegen. Die Einrichtung beschränkt sich auf das Nötigste. Typische Farben sind Weiß, Beige, Grau, Braun und Schwarz – Hauptsache, dezent. Die Möbel bestehen aus massivem Holz oder Stahl. Weitere Materialien sind Glas, Leinen, Baumwolle und Seide. Deko gibt es nur sehr wenig, da helle, freie Flächen den Stil ausmachen. Alles andere wird in Ordnungssystemen und Schränken verstaut. Dadurch wirkt der Raum automatisch aufgeräumt und sauber – praktisch, oder?

  • Maritim

Du interessierst dich für das Angeln oder Bootfahren oder machst einfach nur gerne Urlaub am Meer? Mit dem maritimen Wohnstil kannst du dir das perfekte Urlaubsfeeling in dein Zimmer holen – Gemütlichkeit und Entspannung pur! Was die Farben angeht, sind hier Blau, Weiß und Rot vorherrschend, für Akzente kannst du Gelb, Grün und Gold nehmen. Die Wände sollten hell gestrichen werden. Außerdem typisch sind Streifenmuster und Motive wie Anker, Windrosen, Fische und Muscheln. Du kannst natürlich auch Fundstücke aus dem letzten Urlaub mit einbringen. Holz, Leinen und Baumwolle sind die perfekten Materialien für dein maritimes Zimmer.

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  • Shabby Chic

Helle Möbel aus unbearbeitetem Holz, Flohmarktfunde und Erbstücke, die gebraucht aussehen: das sind die perfekten Einrichtungsgegenstände für den Shabby Chic-Look in deinem Zimmer. Die Deko besteht typischerweise aus Kerzenständern, Blumensträußen und Silberlaternen. Zu den Materialien gehören Strick, Spitze, Leinen, Leder, Seide oder Samt. Dieser Stil wirkt elegant, verspielt und feminin – passend für dein Jugendzimmer. An die Wand kommen zarte, matte Farben und Pastelltöne wie Rosé, Hellgrau, Hellblau, Beige oder Gelb. Als Muster werden verspielte Details, Streifen, Pünktchen und Blumen eingesetzt.

  • Hygge-Style

Hy- was? „Hygge“ ist norwegisch und bedeutet so viel wie „Gemütlichkeit“. Damit auch dein Zimmer so richtig hyggelig, äh, gemütlich wird, solltest du kuschlige und warme Materialien auswählen, also Felle, gemütliche Kissen und flauschige Teppiche. Möbel im Hygge-Style sind aus hellem Holz gefertigt. Weitere Materialien sind Leinen, Wolle und Leder. Damit es noch gemütlicher wird, brauchst du die passende Beleuchtung durch große Kerzen, Lichterketten und Girlanden. Weiß ist die Grundfarbe, dazu dürfen Pastellfarben wie Rosé, Hellblau, Vanille und Minze kombiniert werden. Kräftige Farben wie Gelb, Schwarz, Grau oder Petrol sollten nur als Akzente eingesetzt werden.

  • Upcycling

Beim Upcycling geht es darum, dass weniger neue Produkte hergestellt und Rohstoffe verschwendet werden. Das schont die Umwelt. Dafür werden die verschiedensten Materialien zu Möbelstücken umfunktioniert. Wie das gehen soll? Tatsächlich sehr einfach. Vieles kannst du mit ein wenig Hilfe von deinen Eltern auch selber machen: Aus Holzpaletten lassen sich ganz verschiedene Möbelstücke zusammenschrauben: ein Bett, ein Sofa, ein Sessel, ein Couchtisch oder ein Wandregal. Aus einem alten Autoreifen, zwei Holzplatten und einem Stück Sisalseil wird ein cooler Upcycling-Hocker. Obstkisten kannst du zu einem praktischen Regal umfunktionieren – ein perfekter Stauraum für deine Bücher und Schuhe. Du kannst auch alte Möbel reparieren und ihnen einen neuen Anstrich verpassen – danach sehen sie aus wie neu – allerdings mit dem ganz individuellen Touch.

  • Boho-Style

Der Boho-Style (auch Ethno oder Hippie-Look) liegt gerade voll im Trend. Warum also nicht auch dein Zimmer in diesem Stil gestalten? Das Tolle an diesem Trend: er ist ein cooler Mix aus den typischen Elementen ferner Länder und das macht ihn so herrlich farbenfroh. Rot, Orange, Pink, Senfgelb, Gold- und Silbertöne zusammen mit Erdtönen und der Mix ist perfekt. Du kannst dich aber auch ganz auf die erdigen Farben beschränken. Was den Look noch ausmacht, sind Kissen, Decken und ein Teppich („Kelim“) mit Zickzack-Muster, dazu Mosaike aus Glas oder Stein. Du kannst orientalische Tücher als Vorhänge nutzen und afrikanische Masken an die Wand hängen. Mit großen Kissen auf dem Boden wird es so richtig gemütlich. 

Wie findest du deinen Style? 

So, nun weißt du also über die wichtigsten Wohnstile Bescheid – und hast damit die Qual der Wahl: Welcher Style soll es für dein neues Zimmer sein? Hygge oder doch lieber maritim? Mit unseren Tipps entdeckst du Schritt für Schritt deinen individuellen Stil.

Etwas sehr Wichtiges vorneweg: Vertrau bei der Suche nach der passenden Einrichtung auf dein Bauchgefühl und lass dir von niemandem etwas aufschwatzen. Schließlich geht es um dein Zimmer, in dem du dich wohlfühlen und ganz du selbst sein sollst. Die Einrichtung muss also in erster Linie zu deiner Persönlichkeit passen.

Die einzelnen Stile unterscheiden sich in Sachen Möbel, Materialien, Farben, Muster und Deko. Wenn du dich mit den einzelnen Merkmalen der Einrichtungsstile etwas auseinandersetzt, wirst du schnell merken, was dir besonders gut gefällt und was nicht. Durchforste das Internet nach Einrichtungsideen und blättere ganz Oldschool Möbelkataloge und Zeitschriften durch. Schau dir die verschiedenen Möbel, Wohnaccessoires und Farben genau an. Notiere dir die Sachen, die dir gefallen oder schneide sie aus dem Katalog aus. Aus dieser Sammlung ergibt sich dann der Einrichtungsstil, der dir am besten gefällt. 

Das Gute: Du musst dich nicht auf einen einzigen Stil festlegen, sondern kannst auch mehrere Konzepte miteinander kombinieren. Allerdings solltest du in deinem Zimmer lieber sparsam mit solchen Stilmixen sein. Ansonsten wirkt das Gesamtbild schnell zu vollgestopft und unruhig, vor allem, wenn dein Zimmer eher klein ist. Umgekehrt musst du nicht jedes einzelne Detail eines Wohnstils umsetzen, um den gewünschten Look in dein Zimmer zu zaubern.

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Schritt für Schritt zum Wohlfühlzimmer

Du hast deinen individuellen Einrichtungsstil gefunden? Dann geht es jetzt ans Eingemachte: die Einrichtung. Und damit steht die große Frage im Raum: Wie soll dein neues Zimmer aussehen? Noch keinen Plan? Macht nichts, mit unseren Tipps und Tricks wirst du schon bald wissen, wie du dein Wohnfühlzimmer einrichten möchtest.

Steigendes Alter, wachsende Bedürfnisse 

Ein Teenie-Zimmer muss andere Bedürfnisse abdecken als ein Kinderzimmer. Aus einem Platz zum Spielen und Toben soll nun ein gemütlicher Rückzugsort werden, denn als Teenie brauchst du vor allem Privatsphäre. Außerdem liegen deine Interessen und die deiner Eltern in so manchen Dingen inzwischen weit auseinander. Das fängt schon beim Fernsehprogramm an. 

Um Streitigkeiten zu vermeiden, was geschaut wird, ist ein eigener Fernseher in deinem Zimmer sicherlich eine gute Sache. Schlage deinen Eltern vor, ein Familienkonto bei einem Streamingdienst einzurichten, dann können alle Familienmitglieder ihr eigenes Programm schauen. Bei Netflix, Maxdome und Co. kannst du dir dabei deinen eigenen Account erstellen und die Inhalte nutzen, ohne dass deine Eltern in der Zeit darauf verzichten müssen. Das geht auch mit Spotify, Deezer und anderen Musikstreaming-Diensten. Zudem ist ein solches Konto meist sinnvoller als mehrere Einzelaccounts, denn es ist deutlich günstiger. Meist unterscheidet sich dein Musikgeschmack von dem deiner Eltern – umso besser, wenn du über deinen eigenen Account die Songs hören kannst, die dir gefallen. 

Damit du Referate oder andere Schularbeiten machen kannst, ist ein eigener PC oder ein Notebook unter Umständen sinnvoll. Vor allem dann, wenn deine Eltern ihren PC selbst oft benötigen. Da du jetzt allmählich deine Klamottensammlung weiter ausbaust, brauchst du auch einen größeren Kleiderschrank, der deinen Platzbedürfnissen gerecht wird. Generell willst du deine Möbel aus dem Kinderzimmer bestimmt gegen neue, erwachsenere Möbel austauschen. Eine gute Gelegenheit, sich vom kindlichen 90cm-Bett zu verabschieden. Als Teenie brauchst du mehr Platz du spätestens, wenn du deinen ersten Freund hast, wird es sonst eng beim Kuscheln.

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Welche Bereiche sind dir wichtig?

In einem einzigen Zimmer kann man leider nicht jeden Bereich so großzügig gestalten, wie man gerne würde. Deswegen solltest du dir genau überlegen, was einen Platz in deinem Zimmer bekommen soll und was dir am wichtigsten ist. Je nachdem, welcher Bereich bei dir im Vordergrund steht, solltest du dafür mehr Platz einplanen als für den Rest.

  • Schlafen und entspannen

Soll dein Zimmer vor allem ein gemütlicher Ort zum Schlafen und Entspannen sein? Kissen und Decken auf einer bequemen Matratze verwandeln dein Bett in eine kuschlige Wohlfühloase, aus der du am liebsten nie wieder aufstehen würdest. Dein Bett sollte groß genug sein, damit du dich darauf ausbreiten und die Sorgen des Alltags hinter dir lassen kannst. 

  • Arbeiten

Du brauchst ausreichend Platz zum Arbeiten? Dann halte dir eine Ecke für einen geräumigen Schreibtisch frei. Darauf kannst du Bücher, Hefte und andere Utensilien ausbreiten, die du für die Erledigung deiner Hausaufgaben und sonstige Schularbeiten benötigst. Am besten platzierst du den Schreibtisch vor einem Fenster, damit du genügend Licht zum Arbeiten hast. Regale oder ein kleiner Schrank schaffen zusätzlichen Stauraum für Schulbücher, Hefte, Blöcke und Ordner. 

  • Beauty

Du liebst es, dich nach den neusten Trends zu stylen? Dann brauchst du unbedingt eine eigene Beauty-Ecke in deinem Zimmer. Darein gehört ein großer Kleiderschrank, der genug Platz bietet für deine Kleidung und die neusten It-Pieces. Die meisten Mädchen träumen von einem eigenen Schminktisch, auf dem genug Platz ist für Schminkutensilien und Schmuck. Der darf in deiner Beauty-Ecke natürlich nicht fehlen! Und falls dann noch ein Stückchen Wand frei ist, kannst du dort einen Schuhschrank oder wenigstens ein Schuhregal platzieren, damit du die passenden Schuhe zu deinem Outfit immer parat hast. 

  • Mit Freunden chillen

Du hängst in deinem Zimmer am liebsten mit deinen Freunden ab? Dann ist ein eigener Bereich zum Quatschen und Chillen ein absolutes Muss. Besonders cool ist eine Sofaecke, in der jeder einen gemütlichen Platz findet. Dazu ein kleiner Tisch, kuschlige Kissen und Decken und du hast die besten Voraussetzungen für den nächsten Mädelsabend! Perfekt wird das Ganze, wenn du einen Fernseher samt DVD-Player hast. 

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  • Dein Lieblings-Hobby

Ein Musikinstrument spielen, malen, nähen oder ein gutes Buch lesen – was auch immer deine liebste Freizeitbeschäftigung ist, du solltest ihr einen Platz in deinem Zimmer widmen. Plane also dein Notenpult, deine Staffelei, deine Nähmaschine oder eine Leseecke bei der Einrichtung deines Zimmers mit ein. So ein eigener Platz für dein Hobby macht gleich noch viel mehr Lust darauf. Kleines Extra: Dein Zimmer bekommt dadurch eine besonders persönliche Note. 

Den Platz optimal ausnutzen

Ein Zimmer einzurichten, grenzt schon fast an ein Abenteuer. Schließlich hast du nur diesen einen Raum, in dem du all deine Sachen unterbringen musst. Je nachdem, wie groß oder klein dein Zimmer ist, hast du dafür verschiedene kreative Möglichkeiten, um das Beste aus deinem Zimmer herauszuholen.

Die Aufteilung machts

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Wenn du in deinem Zimmer verschiedene Bereiche unterbringen möchtest, solltest du die einzelnen Bereiche optisch voneinander trennen. Dein Körper kann sich dann besser auf das Arbeiten einstellen, wenn dein Schreibtisch klar von deinem Schlafplatz getrennt ist, und umgekehrt kannst du besser entspannen, wenn dein Bett oder Sofa abgeschirmt von deinem Arbeitsplatz ist. 

Bilde Zonen, die dein Zimmer auf praktische Weise in mehrere Bereiche einteilen. Das gelingt am besten mit Raumteilern. Ein Raumteiler kann ein breites Regal sein, dass deinen Arbeitsbereich von deiner Chillout-Area trennt. Ein Sofa kann den gleichen Zweck erfüllen. Um dich in jeder Zone von den jeweils anderen Zonen abzuschirmen, kannst du auch einen Paravent aufstellen, der dazu noch richtig dekorativ ist. 

Tricks und Tipps für kleine Räume 

Dein Zimmer fällt leider sehr klein aus? Auch dafür haben wir Lösungen parat, mit denen deine Wünsche auch bei beengtem Platz umgesetzt werden können. Mit den richtigen Tricks kannst du dein Zimmer gemütlich einrichten und hast trotzdem genügend Platz für deine Sachen. Wir zeigen dir, wie das geht.

  • Sinnvolle Möbel aussuchen

Schöne Möbel zu finden, ist nicht weiter schwer. Doch es gibt Möbelstücke, die mehr können als nur hübsch auszusehen, und die daher für kleine Zimmer sinnvoller sind. Die Rede ist von multifunktionalen Möbeln, also von Möbeln, die mehr als nur eine Funktion haben. Ein großes Regal hat viel Platz für deine Sachen und macht sich prima als Raumteiler. Außerdem gibt es Regale, die eine integrierte Schreibtischplatte haben. Das spart dir eine Menge Platz ein. Ein Bettsofa kannst du tagsüber als Sofa nutzen und nachts zum Bett ausziehen. Praktisch sind auch Betten und Sofas, die zusätzlichen Stauraum für Decken und andere Sachen bieten. 

  • An die Decke gehen

Natürlich sollst nicht du (vor Wut) an die Decke gehen. Vielmehr sollten das deine Schränke und Regale tun. Denn der Platz zwischen Schrank und Zimmerdecke wird selten genutzt, dabei bietet er praktischen zusätzlichen Stauraum für Koffer und Kisten mit Dingen, die du nicht so oft brauchst. Alternativ dazu kannst du dir auch direkt einen Schrank in dein Zimmer stellen, der bis zur Decke reicht. Dann kannst du solche Sachen bequem innendrin statt obendrauf verstauen. Wenn du viele Bücher, CDs und DVDs hast, ist ein zimmerhohes Regal sinnvoll.

  • Jeden Winkel nutzen

Freie Stellen über deiner Zimmertür, deinem Bett oder über deinem Fernseher sind ideal, um zusätzlichen Stauraum aus deinem Zimmer heraus zu kitzeln. Ein paar einfache Regalbretter reichen aus und schon hast du Platz für Filme, Bücher, Bilderrahmen, Deko und andere Sachen. Abgerundete Holzbretter machen sich gut als Regalböden in deiner Zimmerecke hinter der Tür. Auch in deinem Kleiderschrank ist mehr Platz, als du denkst: Unter die Kleiderstangen passen bestimmt noch Taschen oder Schuhe. Unter deinem Bett kannst du in Schubkästen Schuhe, Bettwäsche und Decken verschwinden lassen.

  • Weniger ist mehr

Gerade, wenn du ein kleines Zimmer hast, solltest es nicht mit allem möglichen Krimskrams vollstopfen. Damit verschwendest du nur wertvollen Platz – und den solltest du dir doch lieber für die wirklich wichtigen Dinge aufsparen. Überlege also gut, was unbedingt mit in dein Zimmer soll und was du vielleicht lieber auf dem Speicher oder im Keller unterbringst. Sei außerdem sparsam mit deiner Deko, denn zu viel des Guten lässt dein Zimmer leicht überladen wirken.

  • Öfter mal aufräumen

So leidig es auch ist: Du wirst nicht darum herumkommen, dein Zimmer öfter aufräumen zu müssen als deine Freundinnen. Ein kleines Zimmer wirkt leider sehr schnell vollgestopft und unordentlich, sobald nur ein paar Klamotten auf dem Boden liegen oder die Schulsachen unsortiert auf dem Schreibtisch herumtrollen. Damit kein riesiges Chaos entsteht, musst du wohl oder übel in den sauren Apfel beißen und mehr auf Ordnung achten.

Das Umstyling

Es muss ja nicht immer eine komplett neue Einrichtung sein. Wenn du dein Zimmer häufiger umstylen willst, geht das auch ganz schön ins Geld. Eine neue Wandfarbe reicht oft schon aus, um einem Raum einen neuen Look zu verpassen. Doch Vorsicht: Wähle die Farben gut überlegt aus, denn jeder Ton hat seine ganz eigene Wirkung und zu viel des Guten kann dein Zimmer schnell in ein buntes Zirkuszelt verwandeln. Bedenke außerdem: Helle Farben machen ein Zimmer größer, dunkle, kräftige Farben lassen ein Zimmer kleiner wirken. Beschränkst du dich mit der dunklen Farbe auf eine Wand, bekommt der Raum allerdings mehr Tiefe und wirkt größer. 

Die richtige Beleuchtung spielt ebenfalls eine große Rolle. An deinem Arbeitsplatz solltest du immer ausreichend helles Licht haben, auch in der Nähe deines Kleiderschranks, damit du alles gut sehen kannst. Dort, wo du es dir gemütlich machst, solltest du mehr auf indirekte Beleuchtung mit warmem Licht setzen. Das können kleine Lampen auf der Fensterbank sein, Stehlampen oder dekorative Lichterketten.   

 

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