• Wie Stromsparen im Haushalt dir zu mehr Taschengeld verhilft

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Wie Stromsparen im Haushalt dir zu mehr Taschengeld verhilft

Kennst du das auch? Gähnende Leere im Geldbeutel und es ist doch gerade mal Mitte des Monats. Dabei warst du diesmal wirklich sparsam. Kein Eis, keine neuen Schuhe, und Besuch im Kino auch gestrichen.

Wenn nur deine Eltern nicht so streng beim Befolgen ihrer Taschengeld Grundsätze wären. Du muss eben lernen, dir das Geld besser einzuteilen, sei halt ein bisschen sparsamer, du bekommst schon genug Taschengeld, ich in deinem Alter, so heisst es …. bla, bla, bla.

Geht es um die Taschengeld-Höhe ist leider keine Diskussion möglich. Da hilft auch kein zarter Hinweis auf die Taschengeld Empfehlungen vom Jugendamt.

Anstatt zu betteln und darauf zu hoffen, dass deine Eltern vielleicht doch ein Einsehen haben, überzeug sie einfach. Überzeugen? Ja, und zwar mit einer etwas verrückten Idee, die aber für alle einen Mehrwert hat.
Schlag ihnen einfach vor, dass du zwar mehr Taschengeld bekommst, im Gegenzug aber dafür sorgst, dass weniger Strom verbraucht wird und deine Eltern dadurch Geld sparen. Du bekommst mehr Taschengeld und deine Eltern sparen Strom und schon hast du eine eine win-win-Situation auf beiden Seiten. Und gleichzeitig tust du noch was Gutes für die Umwelt. 

Jetzt fragst du dich sicher, wie das funktionieren soll, das Strom sparen auf deiner Seite. Ganz einfach: Mit den folgenden Tricks kannst du die Stromrechnung um viele Euro drücken. Natürlich musst du dafür auch einiges tun. Das Leben ist ja schliesslich kein Selbstbedienungsladen. Aber für mehr Taschengeld lohnt sich doch ein wenig Anstrengung von deiner Seite, oder?

Stromspartipp Nr 1:

Wie wär’s denn damit? Eure Spülmaschine hat ausgedient, ab sofort wirst du das Geschirr von Hand spülen. Ja, ich weiß, fettige Pfannen und klebrige Teller zu spülen ist nun wirklich nicht die schönste Freizeitgestaltung. Warum sonst wurde jemals ein Geschirrspüler erfunden? Aber nichtsdestotrotz verbraucht so eine Spülmaschine pro Spülgang enorm viel Energie, von den Kosten für die Geschirrspültabs mal ganz zu schweigen. Spülst du dagegen das Geschirr von Hand, kannst du 2/3 der Energie und auch der Kosten  sparen.

Bedenkt man, dass ein einziger Spülmaschinen-Durchgang 50 Cent kostet, macht das rund 33 Cent, die deine Eltern pro Spülgang einsparen. Bei einmal Spülen pro Tag sind das im Monat knapp 10 Euro Ersparnis, die sie dir als kleinen Taschengeld-Zuschuss gewähren könnten.

Stromspartipp Nr 2:

Einer der grössten und vor allem unnötigen Stromfresser im Haushalt ist: Der Wäschetrockner.

Er steht nicht nur in jedem zweiten Haushalt, sondern ist auch für rund 10 Prozent des Stromverbrauchs verantwortlich. Das macht bei einem zwei Personen Haushalt 80 Euro, seid ihr dagegen 3 Personen, ganze 120 Euro Kosten aus. Würden sich diese 120 Euro nicht wunderbar als zusätzliches Taschengeld machen?

Und das geht so: Mach du den, zugegeben sehr praktischen, Trockner arbeitslos und übernimm seinen Job. Natürlich nicht, indem du mit möglichst heissem Atem in die feuchte Wäsche püstelst. Ein bisschen mehr körperliche Anstrengung darf man für ein höheres Taschengeld schon verlangen. Greif dir ganz einfach Wäschekorb und Wäscheklammern und häng die nasse Wäsche zum Trocknen auf die Leine. OK, das ist sicher nicht ganz so bequem und funktioniert nicht so schnell wie im Trockner. Aber es verschafft deinen Eltern übers Jahr gerechnet ein sattes Plus von 120 Euro in ihrer Haushaltskasse, an dem sie dich im Gegenzug sicher gern teilhaben lassen.

Stromspartipp Nr 3:

Schau dich mal um. Wie viele Geräte laufen in eurer Wohnung über Stand-by, sind daher niemals ganz vom Stromnetz getrennt und verbrauchen Tag und Nacht Strom? Ob Fernseher, Drucker oder Bluray-Player, sobald es Nacht wird, verraten sie sich durch ihre blinkenden oder leuchtenden Dioden. Und über die Wärme, die sie abgeben, obwohl du sie aktuell gar nicht nutzt. Pro Haushalt fallen im Jahr so 50-100 Euro völlig überflüssige Stromkosten an. Kosten, die du besser mit einer abschaltbaren Stecker-Leiste vermeidest. Oder nach Gebrauch ganz einfach Stecker ziehen. Kontrolliere diese Geräte in eurem Haushalt und sorge regelmässig dafür, dass sie richtig ausgeschaltet werden. Vielleicht überzeugt das deine Eltern, dir ein paar Euro anzurechnen.

Stromspartipp Nr. 4

Wie schaut eigentlich eure heimische Gefriertruhe aus. In vielen Haushalten ist sie ein echter Stromfresser. Nicht nur, dass sie meistens zu hoch eingestellt ist, 18 Grad minus wären vollkommen ausreichend. Auch das regelmässige Abtauen wird gern vergessen. Was kein Wunder ist, denn wer hat schon Lust, die Berge von Plastikschälchen und Gefriergut heraus zu kramen, die sich in den meisten Gefrierschränken stapeln. Und so wächst die Eisschicht immer munter weiter. Dabei lohnt sich das Abtauen wirklich: Schon das Entfernen einer 5 Millimeter dicken Eisschicht senkt den Stromverbrauch der Gefriertruhe um 30 Prozent. Das ist ordentlich Potential für eine nette Taschengeld-Erhöhung, wenn du das Abtauen regelmässig übernimmst.

Stromspartipp Nr. 5

Gehören deine Eltern vielleicht auch zu den vielen Haushalten die ihren Stromanbieter noch niemals gewechselt haben? Das ist schade, denn seit 1998 können sie als Verbraucher selbst bestimmen, wer ihnen den Strom liefern soll. Hier liegt hier ein unglaubliches Sparpotential. Und es ist so einfach die Anbieter online miteinander zu vergleichen. Bei „Beste Stromvergleich“ dauert der Vergleich nur wenige Minuten, geht auf Knopfdruck und kann deiner Familie schnell einige Hundert Euro im Jahr sparen. Ihr müsst dabei nicht mal eurem alten Stromversorger kündigen, das übernimmt der neue Stromanbieter für euch.

Fazit: Du siehst, Stromsparen ist so einfach und es gibt viele Möglichkeiten, unnötigen Stromverbrauch ein für alle Mal zu stoppen. Schau dich zu Hause um, entlarve die grössten Stromfresser und stopp den überflüssigen Energieverbrauch. Im Gegenzug stehen die Chancen nicht schlecht, dass dir deine Eltern die eingesparten Stromkosten als zusätzliches Taschengeld auszahlen. Und ganz nebenbei tust du auch noch was Gutes, denn je weniger Strom erzeugt werden muss, desto mehr freut sich unsere Umwelt.