FAQ Frag Gabi

Brauche sofort Hilfe

Hallo Gabi,ich bin gerade wieder schweißgebadet aufgewacht.Habe im Internet geforscht und hier gelandet.Ich hoffe eine Antwort zu bekommen,die ich mir selbst schuldig bleibe.Meine Situation:als uneheliches Kind geboren,darum vom Opa als Schandfleck behandelt,relativ unbeschützt von meiner Mutter und ihrem Mann Mein Stiefvater war Berufssoldat.Daher waren wir in ganz BRD sesshaft.Dann zogen wir in das 2-Familienhaus meiner Großeltern.Als 4-5 jährige wurde von Opa zur Strafe mit dem Kopf in den heissen Kohleofen im Keller gedrückt.Ich hatte starke Rötungen im Gesicht,niemand fragte warum.Ich denke,dass meine Paranoia vor Feuer daher rühren.Oft drohte er,wenn ich böse sei,würde er das Haus niederbrennen,wenn meine Eltern nicht da wären.Ich lief dann nachts aufgescheucht durch die Wohnung,suchte nach evtl Brandquellen. Im Vorschulalter sah ich (handelsübliche) Pornofilme meiner Eltern an.Ich weiß nicht,woher ich wusste,wo diese Filme sind. Ich erinnere mich,dass ich meine Barbies nackt an der Zimmertür aufgehängt hatte,mein Ken über Barbies herfiel,sie schlug und vergewaltigte.Das war ein recht "selbstverständliches" Spiel für mich.Als wir in eine Siedlung zogen,wo andere Kinder waren fand ich Geschmack daran draussen zu spielen.An weitere Spiele mit Barbies erinner ich mich nicht mehrBeim ersten Sex war ich 13,er 24.Das ging lange.Bis ein Kumpel von ihm uns erwischte.Er wollte seinen Kumpel und mich zum Sex zwingen.Damit er quasi "im gleichen Boot" säße.Hölle!Weil der Kumpel so ängstlich/nervös war klappte "es" nicht. Ich war 13 als meine Mutter im 8ten Monat ihr Kind verlor.Wir litten alle sehr.Ich sollte mich mit einer Jugendpsychaterin unterhalten.Diese redete mir ein,dass ich Mitschuld wäre.Ein Jahr später bekam ich ein Kind.Später sagte ich meiner Mutter,dass ich das Gefühl hatte tatsächlich verantwortlich gewesen zu sein,mich in der Verpflichtung sah,"das verlorene Kind" zurück zu bringen.Sie wies dies als lächerlich abWir kamen in dieversen Mutter-Kind-Heimen unter.Wir wurden nicht überall gut behandelt,was zu einem ständigen Hin-und Her führte.Dann wurden wir getrennt,es folgten gleich 2 Selbstmordversuche. Mit 15 fing ich mit der Prostitution an.Das Jugendamt bestand darauf,dass mein Stiefvater zum Vaterschaftstest sollte,vermutete einen Missbrauch.Ständig fragte sie mich.Ich fand es eine Absurdität,dass sie sowas überhaupt aussprach.Immer wieder redete sie auf mich ein,man könne sowas so verdrängen,dass man sich nicht erinnert.Die Folgen seien stark spürbar.Der Vater zweiten Kindes bekam griff zu "schlagenden Argumenten".Ich trennte mich viel zu spät,redete mir lange ein, ass wir nur eine Krise hätten. Seit ich schwanger war,gab er meinem Sohn das Gefühl unerwünscht zu sein.Ich warf mir vor, meinen Sohn nicht viel früher geschützt zu haben,ihm diese psychischen Misshandlung zugemutet zu haben.Meine Mutter und ich gerieten aneinander, ich kam mit der Belastung nicht mehr zurecht.Gab in einer überstürzten Aktion meinen Sohn zu ihr.Mir wurde jeder Zugang verwehrt. Zig Termine bei Anwälten und Richtern folgten. Ich bekam meinen Sohn nicht mehr zu sehen. Ich wurde fast verrückt vor Schmerz und Trauer um meinen Sohn,dachte ständig an Selbstmord.Ich ging weiter der Prostitution nach,versuchte Thearpien anzufangen.Eine sagte,ich hätte zu viel Phantasie,solle mir ein anderes Hobby suchen als den Ärzten die Zeit zu stehlen.Ein anderer trug mir im Rahmen einer Hypnose-Analyse auf das Buch "Tatort Couch" zu kaufen und zu lesen.Dort wurden die Auswirkungen von Beziehungen zwischen Patient/Psychologen beschrieben.Wir landeten miteinander im Bett. Seit meinem 15.Lebensjahr sind knöcherne Tumore im Kopf bekannt,deswegen heute berentet. Ich mache starke Wesensveränderungen durch,bin pessimistisch.Leide unter starken Stimmungsschwankungen,Depressionen,Schuldgefühlen,Motivationslosigkeit und Gewichtszunahme.Immer wieder neuen Versuche,eine Therapie anzusteuern,ging es mir mal 3-4 Tage hintereinander gut verwarf ich diesen Gedanken wieder.Was mir den Schlaf raubt:immer wieder der gleiche Traum.Ich spiele mit den Barbies auf besagte Weise,höre mich sagen"das macht man mit ALLEN kleinen Mädchen so.Das darfst du aber nicht der Mama sagen,weil sie sonst neidisch wird und dich das spüren lässt!" Und nun frage ich mich:Ist das eine echte Erinnerung,oder nur das Erzeugnis dieser Kopfwäsche,durchs Jugendamt?Fakt war schon vorher,wann immer ich Musik höre in deren Texten es um Missbrauch geht,Berichte im TV oder gar Vergewaltigungsszenen in Filmen sehe,wird mir schlagartig übel,manchmal bis zum Erbrechen,der Puls steigt,manchmal muss ich den Raumverlassen, weil ich die Situation nicht ertrage,nicht inder Lage bin,einfach umzuschalten.Nun wollte ich mich erneut um eine Therapie kümmern,doch alle sagen mir, ich solle mich in 6 Monaten nochmal melden.Ich brauche doch JETZT Rat und Hilfe! von Eisblume1213 /

Gabis Antwort

Frag Gabi Portrait

Hallo meine Liebe, danke für deine Mail, danke, dass du glaubst, bei mir an der richtigen Stelle zu sein. Ich habe deinen Lebensbericht mit großer Anteilnahme gelesen - ich habe große Achtung vor dir. Es ist enorm und unglaublich, was du alles schon erlebt und durchgemacht hast. Das alles passt kaum in ein Leben, dafür reichen mehrere Leben nicht aus. Ich hab große Achtung vor dir, weil du weiter nach Lösungen für dich suchst. Ich kann dich darin nur bestärken. Von mir kannst du außer diesen Zeilen, die dir Mut machen sollen leider nicht mehr erwarten. Dafür bin ich nicht ausgebildet. Ich berate junge Mädchen bei Liebeskummer, kläre sie in Sexfragen auf. Weiter reichen meine Befugnisse nicht. Ich wünsche dir von Herzen, dass du den oder die Therapeutin finden wirst, die dich auf deinem Weg begleiten kann. Dir von Herzen alles Liebe Gabi

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